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Ewk- Georgien ist ein Land mit vielen Gesichtern, doch heute geht es uns hierbei über die momentane Politik des in Amerika studierten Präsidenten Micheil Saakaschwilli, der nach der Rosenrevolution das Land im Kaukasus führt. Ein Präsident der westlich orientiert ist, ist nichts Außergewöhnliches in der heutigen Zeit. Doch dieser Präsident und seine Regierung hat mehr Gesichter als die Hydra Schlangenköpfe besaß. Positiv zum Westen, negativ zum Osten und Gnadenlos gegen das eigene Volk. Gerne hört er über sich er sei ein großer Demokrat, aber erst in diesen Tagen musste er zugeben, dass in Georgien keine Demokratie herrscht und es auch nicht in den nächsten Jahren keine geben wird, nicht mal ansatzweise.
Doch gerade den westlichen Partnern und Geldgebern wie den USA und Europa wird ein Spiegel vorgehalten, eine wahrlich schlechte Komödie. Die Korruption im Lande hat eher zugenommen als stagniert, Pressefreiheit – alle privaten Medien stehen unter Kontrolle oder wurden geschlossen oder zerstört. Meinungsäußerungen und Demonstrationen werden mit Gewalt unterbunden. Die Opposition und ihre Politiker dürfen keine Wahlkämpfe durchführen, werden verhaftet oder kurzfristig ermordet, die Morde sind bis zum heutigen Tag noch nicht aufgeklärt. Die Wahlen sind demokratisch nur für die, die den Präsidenten wählen, Wahlbetrug und Ausschließung von den Wahlen normal, sogar Tote und nicht mehr in Georgien lebende Menschen haben daran teilgenommen. Bis zum Jahre 2004 gab es außer der orthodoxen Apostelkirche unter ihrem Patriarchen Ilia II keine Religionsfreiheit laut Bericht des USCIRF, Gebäude anderer Kirchen und Gemeinden wurde der orthodoxen Kirche übereignet. Obwohl heute noch 26 Volksgruppen in Georgien leben begann 1941 Stalin mit der Vertreibung von über 400.000 Kaukasiendeutschen und die Anerkennung von Ethnischen Volksgruppen die bis zum heutigen Tag noch in Georgien leben wird nicht anerkannt und ihre Landessprache und Kultur verboten. Hierzu zählen wir nicht die abgespalteten Autonomen Ländern Ossetien und Abchasien. Dafür bekam aber durch die Unterstützung der USA Präsident Micheil Saakaschwilli die frei Hand in einem Handstreich den Adscharieschen Präsident Aslan Abaschidse aus dem Land zu vertreiben und dessen Strukturen zu übernehmen.
Georgien ist nur so stark, da Georg W. Busch hinter ihnen steht, nicht wegen dem schönen Land oder der Kultur sondern wegen dem ÖL und Gas aus Aserbaidschan. Auf der anderen Seite repariert aber die georgische Flugzeugindustrie Iranisches Flugzeug aus der Sowjetunion und liefert auch gleichzeitig Waffen und Ersatzteile in das Land und in anderen so genannten „Schurkenstaaten“. Die Liste von Amnesty International ist lang, die Beurteilung des Internationalen Roten Kreuzes auch. Die Anerkennung Georgiens als weiteren europäischen Staat und die demnächst anstehende Aufnahme in die Nato wird die Lage nicht besänftigen, sondern sie wird Stachel setzen. Die Politiker im Westen sollten reichlich lange überlegen ob sie den Menschen – Volk in Georgien helfen wollen zu überleben, oder ob sie gewillt sind der georgischen Politik zu vertrauen und somit einen neuen Kriegsschauplatz eröffnen. |