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1.
Vorsitzender Eugen W. Krammig, Am Maintor 8, 63456 Hanau -
Steinheim am Main
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Tel:
0171 / 62 10 121 Fax: 06181 / 650573
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Hier können Sie Presseartikel zu Abchasien
und deren Menschen lesen.
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Sergej Bagapsch: "Wenn die Georgische
Seite Korrektur an der Vereinbarung über die Sicherheitsgarantien
und Nicht-Wiederaufnahme des Krieges vornehmen wird, wird sie von
uns nicht unterschrieben" |
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"Wenn die Georgische Seite Korrektur an der Vereinbarung über die
Sicherheitsgarantien und Nicht-Wiederaufnahme des Krieges vornehmen
wird, wird sie von uns nicht unterschrieben",- erklärte heute auf
der Presse-Konferenz der Präsident Abchasiens Sergej
Bagapsch.
Am 6.-7. Dezember, während des Aufenthalts in
Abchasien des Ministers für die Konflikteregelung Georgiens Georgi
Chaindrawa wurde gemeinsam mit dem Aussenminister Abchasiens Sergej
Schamba durch Vermittlung von der Repräsentantin des
UN-Generalsekräters Heidi Tagliavini dieses Dokument
vollständig vereinbart.
"Jedoch hören wir aus Tiflis von der
Notwendigkeit irgendwelcher Veränderungen an dieser Vereinbarung,
womit wir kategorisch nicht einverstanden
sind",-
so Bagapsch weiter."
Nach der Meinung von Bagapsch, wird die
Vereinbarung an sich keine Bedeutnug haben, wenn als Garantie der
Sicherheit und der Nicht-Wiederaufnahme des Krieges die Vermittler
des Verhandlungsprozesses nicht auftreten würden - vor allem,
Russische Föderation und die UN. Aber die Teilnahme Russlands, die
Anwesenheit ihrer Friedenstruppen, worauf Abchasien besteht, ruft
eine negative Reaktion seitens Georgien
hervor,"-
sagte Bagapsch.
Was das Treffen mit dem georgischen Präsident
Saakaschwili betrifft, kann es allerdings stattfinden, laut der
Aussage des Präsidenten Bagapsch, nachdem das obengenannte Dokument
unterschrieben wird.
Apsnypress 28.12.2005
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| Russland
und Georgien vereinbarten Bahnverkehr über Abchasien |
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TIFLIS, Russland und Georgien haben sich
darauf verständigt, praktische Schritte zu unternehmen, um den
Eisenbahnverkehr auf der Strecke Sotschi - Tiflis, die über das
Gebiet von Abchasien führt, wiederaufzunehmen. Das hat der russische
Transportminister Igor Lewitin vor Journalisten bekannt gegeben.
Die Vorschläge der Eisenbahngesellschaften
beider Länder zur Erarbeitung des Modells eines internationalen
Konsortiums hätten Zustimmung gefunden, sagte der Minister zum
Abschluss der Tagung der russisch-georgischen Regierungskommission
für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Lewitin ist der russische Kovorsitzende der
Kommission.
16.12.2005
RIA Nowosti
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| Republikchefs Abchasiens und Südossetiens planen Treffen
in Moskau |
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MOSKAU, Die Präsidenten Abchasiens und
Südossetiens, Sergej Bagapsch und Eduard Kokojty, wollen sich in den
nächsten zwei Wochen in Moskau treffen. "Eduard Kokojty und ich
werden uns bis Jahresende in Moskau treffen", sagte Bagapsch am
Donnerstag der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Weder
Abchasien noch Südossetien sind von der internationalen Gemeinschaft
anerkannt.
Auf der Tagesordnung stehe die Situation in den
beiden Regionen wie auch einige Fragen, die das Zusammenwirken der
Seiten im Fall außerordentlicher Situationen betreffen. "Sollte
Georgien Kampfhandlungen gegen Südossetien beginnen, werden wir aus
den Verhandlungen aussteigen und alles in unseren Kräften Stehende
tun, um Südossetien zu helfen", versicherte Bagapsch. Von dieser
Position seien bereits UN-Vertreter und der US-Botschafter in
Georgien in Kenntnis gesetzt worden.
Bagapsch sagte ferner, Abchasien und Südossetien
bräuchten kein Militärbündnis zu bilden. Es gebe ein
Bündnisabkommen, nach dem eine solche militärische Kooperation
möglich sei. "Das Dokument enthält zwar keine militärische
Komponente, weil wir nicht danach gestrebt haben. Aber die
Beziehungen Abchasiens zu Südossetien sind so, dass wir einander nie
im Stich lassen werden", erklärte Bagapsch.
"Jeder Konflikt im postsowjetischen Raum hat
seine Spezifik. Aber die Konflikte in Südossetien und Abchasien
sollen komplex betrachtet werden. Die Beilegung eines Konflikts ist
ohne die Beilegung des anderen kaum denkbar", fuhr der abchasische
Präsident fort.
"Sollte das Kosovo anerkannt werden, so würden
auch alle anderen neuen, bislang nicht anerkannten Staaten
anerkannt, denke ich", betonte Bagapsch.
1 5.12.2005
RIA Nowosti
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| Abchasiens Präsident nach Abschluss des Friedensvertrages
zum Treffen mit Georgiens Staatschef bereit |
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MOSKAU, Der Präsident der Republik
Abchasien, Sergej Bagapsch, ist bereit, sich mit dem georgischen
Präsidenten Michail Saakaschwili zu treffen, sobald ein
Friedensvertrag vereinbart ist.
"Mein Treffen mit dem Präsidenten Georgiens,
Michail Saakaschwili, wird davon abhängen, wie schnell alle
strittigen Fragen auf friedlichem Wege geregelt werden", sagte
Bagapsch am Donnerstag in einem Interview für RIA Nowosti.
Die Erklärung des Vorsitzenden des Ministerrates
von Abchasien im Exil, Irakli Alassanija, Saakaschwili sei ohne
Vorbedingungen bereit, mit dem abchasischen Republikchef
zusammenzutreffen, habe ihn nicht überrascht, sagte Bagapsch.
"Die Arbeit an dem Dokument über die
Nichtwiederaufnahme des Krieges geht seit langem vonstatten, es ist
faktisch fertig, wir haben uns praktisch auf der Ebene der
Außenminister von Georgien und Abchasien darüber geeinigt. Unsere
Seite, aber auch die georgische Seite haben es, soviel ich verstehe,
gebilligt. Das Dokument wird jetzt in Georgien von der
Führungsspitze geprüft."
Er schließe nicht aus, dass sein Treffen mit
Michail Saakaschwili noch in diesem Jahr stattfinden könne, fuhr
Bagapsch fort. "Aber wir haben ursprünglich geplant, das Dokument
Anfang 2006 zu unterzeichnen."
Dem abchasischen Präsidenten zufolge findet das
Treffen auf neutralem Territorium, höchstwahrscheinlich in Genf,
statt.
"Wir haben Sotschi und Suchum vorgeschlagen,
aber die Antwort der georgischen Seite bleibt noch aus", sagte
Bagapsch.
Auf die Frage, worum es bei den Verhandlungen
mit Saakaschwili gehen könnte, sagte der abchasische Präsident,
neben dem Friedensvertrag gebe es noch sehr viele gemeinsame Themen.
"Das sind Fragen der humanitären und der
ökonomischen Entwicklung, Projekte, die uns mit Georgien verknüpfen
- Energiewirtschaft, internationale Kommunikationen, die Situation
an der Grenze zwischen Abchasien und Georgien, die Situation im
Rayon Gali, der Wiederaufbau des Wasserkraftwerkes Inguri und vieles
andere", sagte Sergej Bagapsch.
15.12.2005 RIA
Nowosti
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| Russlands Botschafter in Tiflis ins Außenministerium
einbestellt |
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TIFLIS, Im Zusammenhang mit der
Ausstrahlung einer Reportage im russischen Fernsehsender NTV über
die Friedenstruppe Russlands am 14. Dezember ist Moskaus Botschafter
in Georgien, Wladimir Tschchikwischwili, in das georgische
Außenministerium einbestellt worden. Das berichtet die Agentur
Nowosti-Grusia am Donnerstag.
Ein Vertreter des georgischen Außenministeriums
habe beim Botschafter Protest gegen die Reportage eingelegt und
offizielle Erläuterungen verlangt.
Die NTV-Nachrichtensendung hatte aus Samara über
Militärangehörige berichtet, die das jetzige russische Kontingent in
der georgisch-abchasischen Konfliktzone ablösen sollen. In einem
Interview hatte ein Angehöriger der Friedenstruppe, Dmitri Ionow,
dem Sender erklärt, sie seien vor der Abreise dahingehend instruiert
worden, dass "Abchasien schon immer ein unabhängiger Staat gewesen
(sei) und sich nur 40 Jahre lang im Bestand Georgiens befunden"
habe. Wie Ionow sagte, "kämpft Abchasien gegenwärtig für seine
Unabhängigkeit" und "die territorialen Ansprüche Georgiens sind wohl
unbegründet".
Außerdem sei im Fernsehen eine Aufnahme von
einem Mannschaftswagen der Friedenstruppe an der Grenze gezeigt
worden. Hinweisschilder seien mit Beschriftung versehen gewesen,
wonach es auf der einen Seite nach "Georgien" und auf der anderen
Seite nach "Abchasien" ginge.
Die Fernsehreportage habe in Georgien für
Empörung gesorgt. Im Parlament hätten sich einige Abgeordnete dafür
ausgesprochen, die Ausstrahlung russischer TV-Stationen im Land
einzustellen. Andererseits hat der Staatsminister Georgiens für die
Konfliktregelung, Georgi Chaindrawa, vor Journalisten gesagt,
russische Militärangehörige mit einer derartigen ideologischen
Vorbereitung dürften nicht der Friedenstruppe in Abchasien angehören
und ihnen sollte der Zugang zur Konfliktzone verwehrt werden.
15.12.2005 RIA
Nowosti
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| Georgisch-abchasische Verhandlungen auf Januar
verschoben |
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TIFLIS, Die für Ende Dezember
angekündigten georgisch-abchasischen Verhandlungen unter der
Schirmherrschaft der UNO werden auf Januar 2006 verschoben. Darüber
informierte ein Mitarbeiter des für Konfliktlösung in Abchasien
zuständigen Sonderbeauftragten des georgischen Präsidenten die RIA
Nowosti.
"Das zu erörternde Dokument befindet sich jetzt
im Stadium der Nachbesserung. Deshalb wurde seine Prüfung in Genf
auf einen späteren Termin verlegt", sagte ein Mitarbeiter des
Apparates des Sonderbeauftragten.
An den Verhandlungen im UNO-Büro in Genf werden
von georgischer Seite der für Konfliktlösung zuständige
Staatsminister Georgi Chaindrawa und von abchasischer Seite der
Außenminister der Regierung in Suchumi, Sergej Schamba, teilnehmen.
Bei dem Treffen werden auch die UNO-Sonderbeauftragte für Georgien,
Heidi Tagliavini, und die Botschafter der Mitgliedsländer der
Georgien-Gruppe des UN-Generalsekretärs zugegen sein.
Das zu diskutierende Dokument sieht
Sicherheitsmaßnahmen im abchasischen Rayon Gal und die Vermeidung
von Kampfhandlungen zwischen den Konfliktseiten vor.
1 4.12.2005
RIA Nowosti
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| Georgien
will Zollkontrollen an Russlands Grenzen zu Abchasien und
Südossetien |
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TIFLIS, Der georgische Minister für
Wirtschaftsentwicklung, Irakli Tschogowadse, will auf der sechsten
Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Hongkong die
russisch-georgischen Beziehungen erörtern.
Wie RIA Nowosti von einer Quelle in der
georgischen Behörde erfahren hat, beabsichtigt Tschogowadse bei der
Tagung, die am 13. - 18. Dezember stattfindet, die Frage der
Zollkontrolle an jenen Abschnitten der georgischen Staatsgrenze
ansprechen, auf die sich die Jurisdiktion Georgiens nicht erstreckt.
So gehe es um den Kontrollpunkt Psou am abchasischen Abschnitt der
Grenze zu Russland und um den Rokskij-Tunnel am südossetischen
Abschnitt.
"Der Minister wird den Akzent auf die Zulassung
georgischer Grenz- und Zollbeamter in diesen Abschnitten der
georgischen Staatsgrenze legen", sagte der Gesprächspartner von RIA
Nowosti. "Wenn dieser Forderung Georgiens nachgekommen wird, dann
wird Tiflis keine Einwände gegen einen WTO-Beitritt Russlands
vorbringen", sagte die Quelle.
1 2.12.2005
RIA Nowosti
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| Abchasiens Premier: "Wir bauen einen unabhängigen Staat
auf" |
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SUCHUMI, Der abchasische Premier
Alexander Ank uab hat bei einem
Treffen mit USA-Diplomaten die Möglichkeit rechtlicher Beziehungen
zwischen Abchasien und Georgien im Rahmen eines einheitlichen
Staates abgelehnt.
Wie das Amt für Regierungsinformation Abchasiens
berichtete, hat Ankuab
den Botschafter der USA in Georgien, John Tefft, und die
Botschaftsrätin der USA-Botschaft für politische und ökonomische
Fragen, Bridget Brink, zu einem Gespräch empfangen.
"Die bewaffnete Aggression von Seiten Georgiens"
hatte zu dem Zeitpunkt begonnen, "da das abchasische Parlament den
Gesetzentwurf über rechtliche Beziehungen zwischen Abchasien und
Georgien" im Rahmen einer Föderation prüfen sollte, so der
abchasische Premier. "Die georgische Führung beschloss im August
1992 die physische Vernichtung der Abchasen. Unser Volk, das um den
Preis immenser Verluste den Sieg in dem aufgezwungenen Krieg
behauptet hat, kann das nicht vergessen. Bedauerlicherweise sind die
Äußerungen der gegenwärtigen führenden Vertreter Georgiens der
Normalisierung der Beziehungen ebenfalls nicht förderlich", sagte
Ankuab.
"Die Führung Georgiens hat sich in Misskredit
gebracht, und wir haben keine Garantien dafür, das die aggressive
Politik gegenüber Abchasien nicht morgen fortgesetzt wird", so der
Premier.
Die Gesprächspartner erörterten die Situation in
der Wirtschaft, der Landwirtschaft und im Kurortwesen sowie andere
aktuelle Probleme Abchasiens.
"Wir können nicht aus eigener Kraft die
Wirtschaft wiederaufbauen. Zu diesem Zweck mobilisieren wir
Investitionen, vor allem aus Russland. Unsere Nachbarn im Osten
wollen mit ihrer militanten Rhetorik nicht aufhören, und wir sind
gezwungen, die Finanzierung der Streitkräfte aus staatlichen Mitteln
zu vergrößern", sagte der abchasische Premier.
"Wir schaffen kein Feindbild, aber wir können
nicht der Meinung zustimmen, dass jemand Abchasien um jeden Preis
zurückbekommen wird. Wir sind freie Menschen, und wir bauen einen
unabhängigen Staat auf", betonte der abchasische
Regierungschef.
07.12.2005 RIA Nowosti
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Alexandr Ankuab:
Die georgische Regierung hat sich bereits kompromittiert, und
wir haben keine Garantien, dass die Politik Georgiens gegenüber
Abchasien morgen nicht fort gesetzt wird |
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Suchum, Heute hat der
Premier-Minister Abchasiens Alexandr Ankuab den Botschafter der
Vereinigten Staaten von Amerika in Georgien John Tefft und der
Beraterin für politische und wirtschaftliche Fragen der Botschaft
Bridget Brink empfangen.
Der Botschafter hat sich für die ökonomische,
landwirtschaftliche Lage so wie für die Tourismusbranche der
Republik interessiert. Der Premier-Minister hat von den Problemen
erzählt, die es heutzutage in Abchasien gibt, und von den
Massnahmen, die die Regierung des Landes trifft, um sie zu
überwinden. "Der Krieg hat der Ökonomie der
Republik enorme Schaden zugefügt. Es ist
schwiereig, nur mit eigenen Kräften die Ökonomie des Landes
wiederaufzubauen. Die Militarisierung und
die Kriegsrethorik Georgiens zwingen uns dazu, die Finanzierung der
Streitkräfte zu vergrössern."
John Tefft sagte, er sei darüber informiert, dass Abchasien selbständig
existierte, bevor es in Bestand Georgiens
aufgenommen wurde und fragte nach den Perspektiven der
abchasisch-georgischen Beziehungen und ob irgendwelche rechtliche
Beziehungen zwischen Abchasien und Georgien im Rahmen eines Staaates
möglich wären.
Alexandr Ankuab informierte den Botschafter
darüber, dass am 14. August 1992 - am Tag des Anfangs der
bewaffneten Agression seitens Georgiens- das Parlament Abchasiens
das Projekt des föderativen Vertrags mit Georgien erörtern sollte.
"Das ist vorbei. Die georgische Regierung hat sich bereits
kompromittiert, und wir
haben keine Garantien, dass die Politik Georgiens gegenüber
Abchasien morgen nicht fortgesetzt wird",-so der Premier
weiter.
John Tefft und Bridget Brink haben sich bei dem
Premier-Minister für den Empfang und die Informationen betrefflich
georgisch-abchasischer Beziehungen bedankt.
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| Aussenminister Abchasiens hat sich mit dem Botschafter der USA
getroffen |
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Suchum, Aussenminister
Abchasiens Sergej Schamba hat sich heute mit dem Botschafter der
Vereinigten Staaten von Amerika in Georgien John Tefft und der
Beraterin für politische und wirtschaftliche Fragen der Botschaft
Bridget Brink getroffen.
Der Botschafter hat darauf hingewiesen, dass es
sein erster offizieller Bekanntschaftsbesuch Abchasiens sei.
"Die USA sind daran interessiert, den
georgisch-abchasischen Konflikt möglichst schnell und nur friedlich
zu lösen",- so der amerikanische Diplomat weiter.
Sergej Schamba hat seinerseits die Gäste mit der
Geschichte des Konflikts bekannt gemacht. Er hat bemerkt, dass das
Bestreben des Volkes Abchasiens nach der Unabhängigkeit durch den
Zerfall der UdSSR nicht bedingt ist . "Unser Volk hat
jahrhundertelang für seine Unabhängigkeit gekämpft",- sagte der
Aussenminister.
Die agressiven Erklärungen Georgiens, nach der Meinung des Ministers, so
wie Handlungen und Sanktionen seinerseits seien kein Hintergrund für
den Aufbau des Vertrauens.
Der Botschafter Tefft hat mitgeteilt, dass die
US-Botschaft bereit ist, eine Reihe von Bildungs- und Kulturprojekte
zu unterstützen.
06.12.2005
Apsnypress
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| Erste Phase des Wiederaufbauprogramms in der Konfliktzone
eingeleitet |
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SUCHUM, In Abchasien ist die erste Phase
des Wiederaufbauprogramms in Angriff genommen worden. Das geht aus
einer gemeinsamen Presseerklärung hervor, die nach der ersten
Sitzung des Organisationskomitees am Dienstag in Suchum
veröffentlicht wurde.
Das Programm startet mit einem Budget
von ungefähr 2 Millionen Euro und umfasst die Sanierung der
Energieversorgung, des öffentlichen Gesundheitswesens und der
Landwirtschaft in den abchasischen Kreisen Gal, Otschamtschir und
Tkuartschal und im georgischen Kreis
Zugdidi jenseits der Waffenstillstandslinie. Abchasien und Georgien
haben sich auf eine aktive Zusammenarbeit und entsprechende
Sicherheitsbedingungen für das Programm verständigt, heißt es
weiter.
Die Sitzung hat unter Leitung der
Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs Heidi Tagliavini
stattgefunden. Ihr haben neben den Abgeordneten aus Abchasien und
Georgien auch der Delegationsleiter der Europäischen Kommission,
Torben Holz, und der Ständige Vertreter des UN-Entwicklunsprogramms,
Robert Watkins, sowie Vertreter der Freundesgruppe des
UNO-Generalsekretärs für Georgien beiwohnt.
Das von der EU finanzierte Programm besteht aus
zwei Phasen mit einer Realisierungsdauer von zwei bis drei Jahren.
Es soll die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessern, die am
meisten unter dem Konflikt zu leiden hatte. Gleichzeitig ist das ein
Schritt zur Vertrauensbildung und zur Herausbildung von Sicherheit
und Stabilität in der Region, heißt es in der
Mitteilung.
06.12.2005 RIA Nowosti
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| Bagapsch: Verschärfung der Situation im Rayon Gal eine
"regelrechte Provokation" |
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SUCHUM, Als eine
regelrechte Provokation seitens der georgischen Bandenverbände, die
mit Begünstigung der offiziellen Strukturen Georgiens agieren, hat
der Präsident von Abchasien, Sergej Bagapsch, die Verschärfung der
Situation in der Grenzregion bewertet.
Bagapsch sprach bei einem Treffen mit einer
Delegation der Gruppe der Freunde des UN-Generalsekretärs für die
georgisch-abchasische Regelung, der der Koordinator der Gruppe und
deutsche Botschafter Uwe Schramm, der Botschafter der USA John
Tefft, der Botschaftsrat für politische und Wirtschaftsfragen der
USA-Botschaft, Bridget Brink, und der Hauptbotschaftsrat der
russischen Botschaft, Iwan Wolynkin, angehörten.
Der abchasische Präsident äußerte sein Bedauern
über "das offenkundige Bestreben, die Situation im Rayon Gal
künstlich zu verschärfen. Das Ziel dieser Handlungen ist der
abchasischen Führung völlig klar."
Bagapsch informierte die Leitung der Gruppe über
die feste Absicht der Führung der Republik, "provokatorische
Aktivitäten der Bandenverbände zu unterbinden, um den Schutz der
Zivilbevölkerung zu sichern".
"Wir wollen uns auch der Verantwortung für die
kriminogene Situation in dem Rayon nicht entziehen. Daher werden wir
die kriminellen Gruppen und die sogenannten ‚Partisanen'
gleichermaßen bekämpfen."
Nach Vermutung des abchasischen Präsidenten
passen die jüngsten Ereignisse im Rayon Gal offensichtlich in den
Kontext "der aggressiven Erklärungen" von Vertretern der georgischen
Landesführung.
Bagapsch bekundete dabei sein Festhalten an
friedlichen Methoden zur Lösung der Probleme. "Aber die
Völkergemeinschaft sollte Verständnis für die Notwendigkeit
adäquater Handlungen der abchasischen Seite angesichts der
drastischen Verstärkung des militärischen Potentials von Georgien
zeigen", sagte er.
Der abchasische Präsident schätzte die
Bemühungen der UNO-Mission und der russischen Friedenstruppe um die
Gewährleistung der Bedingungen für ein Zusammenwirken der
Konfliktseiten hoch ein.
Zusammenfassend legte Bagapsch die Position der
abchasischen Seite hinsichtlich der Ausarbeitung des Dokumentes dar,
das die Nichtwiederaufnahme der militärischen Handlungen garantieren
soll. "Wir sind bereit, auf die Fertigstellung dieses äußerst
wichtigen Dokumentes hinzuwirken. Aber wir bestehen darauf, dass die
Unterzeichnerseiten und die Länder, die Garantien dafür geben, eine
kollektive Verantwortung für seine Erfüllung sichern", so
Bagapsch.
06.12.2005
RIA Nowosti
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| Wunderorange in Abchasien geerntet | | | | | | |