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1. Vorsitzender Eugen W. Krammig, Am Maintor 8, 63456 Hanau - Steinheim am Main
Tel: 0171 / 62 10 121 Fax: 06181 / 650573

Hier können Sie Presseartikel zu Abchasien und deren Menschen lesen.

 Abchasische Parlamentarier nehmen an der wissenschaftlich-praktischen Konferenz in der Schweiz teil

 

Der Vize-Sprecher des Parlaments Alexandr Stranitschkin und der Vorsitzende des Komitees für interparlamentarische und Aussenbeziehungen Beslan Butba nehmen an der wisschenschaftlich-praktischen Konferenz "Multikulturalismus und ethnopolitische Modelle des XXI. Jahrhunderts" teil. Die Konferenz wird von der russischen nichtkommerziellen Organisation/Stiftung für Beistand "Die freie Europa" durchgeführt und morgen, am 1. Dezember in der Schweiz eröffnet.

 

Den Teilnehmern an der Konferenz werden folgende aktuelle Probleme der Gegenwart vorgeschlagen: "Globalisierung und ethnische Selbstidentifizierung", "Integration oder Selbstbestimmung der Nationen", "Friedensstiftung oder Einmischung in die Angelegenheiten der souveränen Staaten" so wie die Möglichkeit, die Vermeidung dieser Gegenüberstellungen zu erörtern.

 

30.11.2005  Apsnypress

 

 Präsident Bagapsch empfängt eine Gruppe der Repatrianten

 

Der Präsident Sergej Bagapsch hat sich mit der Gruppe der Repatrianten aus der Türkei getroffen. Es wurden Fragen der Adaptierung der Nachkommen der zurückgekehrten abchasischen Aussiedler in der historischen Heimat erörtert.

 

Im Gespräch mit dem Präsidenten teilten die Repatrianten ihre Probleme mit, die nach der Rückkehr in die Heimat entstehen. Ausserdem haben sie bemerkt, dass die Minister und andere hochangestellten Beamten in den Fragen der Repatrianten viel Verständnis zeigen.

 

"Die hochangestellten Beamten, die den Problemen der Repatrianten keine gebührende Aufmerksamkeit schenken sollten, werden dafür die Verantwortung tragen",- betonte der Präsident.

 

Sergej Bagapsch hob besonders hervor, dass die Rückkehr der Abchasen, die in verschiedenen Ländern leben, eine ausserordentlich wichtige Aufgabe für die Regierung der Republik ist.

 

An der Besprechung nahmen der Vize-Präsident Raul Hadschymba, der Sprecher des Parlaments Nugsar Aschuba, der Premierminister Alexandr Ankuab, der Chef der Präsidenten-Administration Valerij Arschba, Vize-Sprecher Konstantin Osgan, Regierungsmitglieder und Leiter der Rechtsorgane teil.

 

29.11.2005  Apsnypress

 

 Operative Mobilisationslehrgänge

 

In Abchasien fingen die operativen Mobilisationslehrgänge der Personalkräfte/Militärkräfte an, die von 28. November bis zum 5. Dezember verlaufen werden. Dies teilte der Chef des Generalstabs des Innenministeriums General-Leutnant Alexandr Saitsev der Agentur "Apsnypress" mit.

 

Der erste Tag der Lehrgänge wird der theoretischen Vorbereitung gewidmet, die anderen - der Erfüllung der praktischen Aufgaben.

 

Für den fünften Tag wird eine wissenschaftliche Konferenz und Zusammenfassung der Ergebnisse der Lehrgänge geplant.

 

28.11.2005  Apsnypress

 

 Georgien stellt weitere Forderungen an Russland in Bezug auf WTO-Beitritt

 

TIFLIS, Eine der Fragen, die auf der Konferenz der Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) vom 13. bis 18. Dezember in Hongkong (China) diskutiert werden, sind das Verhältnis zwischen Georgien und Russland und dessen WTO-Beitritt.

 

Das sagte der Leiter der georgischen Delegation und Wirtschaftsminister Irakli Tschogowadse , meldet die Agentur Nowosti-Grusia am Donnerstag.

 

"Wir stellen einige Forderungen an die russische Seite. Werden sie erfüllt, wird dies Russland ermöglichen, Mitglied der WTO zu werden", bemerkte Tschogowadse.

 

Eine der Forderungen laufe darauf hinaus, georgischen Zöllnern und Grenzern den Zugang zu den Zoll- und Kontrollstellen an den Grenzabschnitten zwischen Georgien und Russland, so in Adler, Lesselidse (Abchasien) und am Rokski-Tunnel (Region Zchinwali), zu gewähren. Das heißt, die Zoll- und Grenzkontrolle an diesen Abschnitten müsse unter Beteiligung der georgischen Seite ausgeübt werden.

 

Russland und Georgien hatten am 28. Mai 2004 ein Protokoll zum Abschluss der bilateralen Verhandlungen im Rahmen des Beitritts Russlands zur WTO unterzeichnet.

 

24.11.2005 RIA Nowosti

 

 Aschuba: Ein GUS-Austritt Georgiens würde sich nicht auf Abchasiens Verhältnis zu Georgien auswirken

 

SUCHUM, Das Verhältnis Abchasiens zu Georgien würde sich im Falle eines Austritts Georgiens aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten nicht verändern. Das erklärte Nugsar Aschuba, Vorsitzender des abchasischen Parlaments, am Mittwoch der RIA Nowosti. Damit nahm er Stellung zum Beschluss des georgischen Parlaments, die Zweckmäßigkeit der weiteren Präsenz Georgiens in der GUS zu erwägen.

 

"Ob Georgien austreten wird oder nicht - wir werden es weiterhin als einen Nachbarstaat betrachten", sagte er. "Wir respektieren die Meinung Georgiens, mit wem es zusammen bleiben will", fügte er hinzu.

 

Auf einem völlig anderen Blatt stünden allerdings die Beziehungen zwischen Abchasien und Georgien. "Im Zusammenhang mit einem GUS-Austritt wird sich natürlich sehr viel verändern, u. a. die Friedensoperation, die jetzt von GUS-Streitkräften ausgeführt wird", stellte er fest.

 

"Sollte Georgien irgendein anderes Kontingent einmarschieren lassen, so soll es das bei sich in Georgien machen", sagte Aschuba. "Wer aber in Abchasien einmarschieren wird - das lässt sich ohne uns nicht beschließen. Beim Verhandlungsprozess, der bereits seit mehr als 12 Jahren dauert, agiert Russland als der wichtigste Vermittler. Das Format der vierseitigen Verhandlungen (Abchasien, Georgien, Russland und die UNO) stellt uns zufrieden. Georgien würde uns kaum vom Gegenteil überzeugen können. Wir können diese 12 Jahre nicht einfach durchkreuzen und wir können diese Probleme nicht nach Georgiens Gutdünken behandeln."

 

Abchasien sei mit dem Mandat der russischen Friedenskräfte in der Region zufrieden, fügte Aschuba hinzu.

 

Abchasien hatte sich nach blutigen Auseinandersetzungen mit Tiflis Anfang der 90er Jahren für unabhängig erklärt. Auf UNO-Beschluss wurden Friedenskräfte in diesem Krisengebiet stationiert.

 

23.11.2005 RIA Nowosti

 

 Anerkennung von Südossetien und Abchasien - die einfachste Konfliktlösung

 

Die einfachste Konfliktlösung in Georgien wäre, wenn dessen Führung die Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien anerkennen würde. Das sagte der Präsident der nichtanerkannten Republik Südossetien, Eduard Kokoity, am Donnerstag in einem telefonischen Interview für RIA Nowosti.

 

In einem solchen Fall würde es in dieser Region keine Probleme mehr geben. Nach Ansicht des südossetischen Republikchefs sollte Georgien als erstes diesen Schritt tun: "Mut fassen, seine Fehler eingestehen und sich zu seiner Schuld an der Aggression gegen Südossetien sowie an der Vernichtung und am Genozid gegen das ossetische Volk bekennen und auf diesen Schritt eingehen."

 

Dies würde auch von der Völkergemeinschaft begrüßt werden, zumal so etwas in der internationalen Praxis vorkomme. "Georgien könnte auf diese Weise sein Rating stärker erhöhen, als durch weitere Absichtserklärungen", betonte Kokoity. "Dies wäre der einfachste Plan für den Abbau der Spannungen."

 

Kokoity teilte mit, Südossetien habe eigene Vorschläge für eine nicht forcierte Konfliktbeilegung parat.

 

"Der jüngste Regelungsplan Georgiens, der im Oktober von Premier Nogaideli in Wien vorgestellt wurde, war nichts weiter, als ein Wunsch, den Regelungsprozess zu beschleunigen. Sie (die Georgier) müssen wohl vergessen haben, was vor einem Jahr oder vor zwölf Jahren geschehen ist. Das Schlimme ist, dass die georgische Führung nach all ihren Fehlern alles auf einem neuen Blatt beginnen will. Aber es wird dabei nichts herauskommen. Es gibt die Geschichte, Realitäten und Fakten, und diese Fakten müssen berücksichtigt und die Verantwortung für die Taten getragen werden", so Kokoity.

 

Die südossetische Führung zeige Verständnis und Respekt gegenüber allen Friedensinitiativen. Wenn aber solche "nichts weiter als die Erpressung von neuen Finanzkrediten beim Westen für eine angebliche Regelung sind, lehnen wir sie ab", so Kokoity.

 

"Wenn die georgische Seite die Absicht hat, diese Friedensinitiativen zu erörtern, sollten diese mit Südossetien erörtert werden, denn es handelt sich um einen Konflikt mit Südossetien und nicht mit westlichen Ländern."

 

Laut Kokoity hätten die Vertreter Georgiens ihren neuen Plan auch in der Sitzung der Gemischten Kontrollkommission in Moskau erörtern können, damit sich die Seiten auf die Sitzung der Kommission in Ljubljana vorbereiten. Dies sei jedoch nicht getan worden. Die georgische Seite betreibe stets eine PR-Politik, die in eine Sackgasse führe. "Wir sind für einen offenen, fairen und gleichberechtigten Dialog", betonte Kokoity.

 

Der georgische Regelungsplan berge den Zerfall der Gemischten Kontrollkommission und des gesamten Formats der Verhandlungen in sich. Und das um so mehr, als dieser Plan erst vor zwei Tagen der südossetischen Seite unterbreitet worden sei, sagte Kokoity.

 

17.11.2005  RIA Nowosti

 

 Bagapsch; Die abchasischen Truppen ersetzen die russischen Friedenskräfte, wenn sie abziehen

 

Suchum, Der abchasische Präsident Sergej Bagapsch sagte, die Forderung Georgiens, die russischen Friedenskräfte von der Region abzuziehen ist "ein sicherer Weg zu einer militärischen Auseinandersetzung ."

 

"Für den Fall, dass die russischen Friedenskräfte abziehen sollten, werden die abchasischen Militärkräfte ihren Platz einnehmen," - sagte Bagapsch beim Treffen mit den Repräsentanten der UNHCR Udo Janz und Naveed Hussain am Mittwoch in Suchum.

 

"Abchasische Militärkräfte sind bereit, georgische Agression zurückzuschlagen," - so Bagapsch weiter.

 

17.11.2005  Interfax

 

 Georgien und Moldawien fordern...

 

Die Regierungen Georgiens und Moldawiens fordern heute, die russischen Friedenstruppen in Abchasien, Südossetien und Transnistrien durch amerikanische bzw. europäische Militärs zu ersetzen. Die Situation wird von Alexej Maslow, Chef der Landstreitkräfte Russlands, kommentiert.

 

Alexei Maslow: "Es gibt keine Alternative zu unseren Friedenskräften in der GUS."

 

Russische Streitkräfte in Abchasien, Süd Ossetien and Transdinjestr sind "unwilkommene Gäste" aus Sicht der Behörden in Georgien und Moldowien. Die wünschen Amerikaner und Europäer in diesen Gebieten zu sehen.

 

16.11.2005  Iswestija

 

 Abchasien gegen einseitige Änderungen des Mechanismus der Konfliktregelung

 

SUCHUM, Eine Veränderung des Mechanismus der Regelung des georgisch-abchasischen Konflikts kann es ohne die Zustimmung Abchasiens nicht geben. So hat der Präsident der Republik, Sergej Bagapsch, am Donnerstag die Frage von RIA Nowosti nach der Möglichkeit einer Erweiterung des Verhandlungsformats beantwortet.

"Die OSZE hat Wünsche anklingen lassen; die Nato ist brennend interessiert. Georgien wirft die Frage nach einem Austausch der Friedenskräfte durch eine gemischte Truppe auf. Abchasiens Position ist unverändert: von einer gemischten Truppe auf dem Territorium Abchasiens kann keine Rede sein", sagte Bagapsch.

 

Er unterstrich, dass die bestehenden Schemata seit mehr als zwölf Jahren bestünden und er von ihnen nicht abzurücken gedenke.

 

Abchasien werde an dem bestehenden Verhandlungsprozess festhalten, um zu einem stabilen Frieden zu gelangen.

 

10.11.2005  RIA Nowosti

 

 

 

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