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1.
Vorsitzender Eugen W. Krammig, Am Maintor 8, 63456 Hanau -
Steinheim am Main
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Tel:
0171 / 62 10 121 Fax: 06181 / 650573
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Hier können Sie Presseartikel zu Abchasien
und deren Menschen lesen.
| Bekannter
russischer Unternehmer kaufte Stalins Datscha in
Abchasien |
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Suchum, Der Besitzer der
größten Verwaltungsgesellschaft der privaten Investmentfonds,
„Basowy Element", Oleg Deripaska, hat die Lieblingsdatscha des
sowjetischen Diktators Jossif Stalin am Cholodnaja-Retschka-Fluss in
Abchasien für zehn Millionen Dollar gekauft,
berichtet das Massenblatt „Komsomolskaja Prawda" am Montag unter
Berufung auf die Administration des abchasischen Präsidenten.
Das abchasische Parlament hatte das Schicksal
der Stalin-Datscha ein ganzes Jahr lang behandelt. Im Ergebnis wurde
beschlossen, das Angebot des „Basowy-Element"-Chefs anzunehmen. Es
ist vorerst nicht bekannt, ob der russische Geschäftsmann die oben
genannte Summe bereits überwiesen hat oder nicht. In seinem
Unternehmen wollte niemand zu diesem Geschäft Stellung nehmen.
Allerdings wurde es auch nicht dementiert.
Die Datscha war in den 30er Jahren des 20.
Jahrhunderts auf persönliche Anweisung Stalins gebaut worden. Sie
ist von Fichten umgeben und ist vom Meer aus nicht zu sehen - der
Staatsführer war um seine Sicherheit sehr besorgt. Er ging nicht
einmal ins Meer baden, das Meereswasser wurde ihm über ein
Spezialrohr direkt in die Badewanne gepumpt. Über zwei andere Rohre
wurde die Datscha mit heißem und kaltem Süßwasser versorgt.
Stalins Bett wurde gemäß seiner Körpergröße -
173 cm - angefertigt. Die Anforderungen an die Bedienung waren hart:
Niemand durfte ins Blickfeld des Staatsführers fallen, nicht einmal
die Leibwächter. Die Letzteren versteckten sich vor ihm hinter den
alten Fichten. Einmal verliefen sich einige Buben aus der Ortschaft
und gelangten zufällig auf Stalins Strand - die Eltern der Jungs
erhielten dafür zehn Jahre Straflager.
Stalins Datscha war stets ein populäres
Reiseziel in Abchasien. Gäste, die Nervenkitzel suchten, durften in
Stalins Bett übernachten - für 50 Dollar, was für diese Republik
sehr viel Geld ist. In Stalins Räumen blieb alles wie zu seinen
Lebzeiten.
In den letzten Jahren wurde die Datscha auch als
ein Empfangshaus des früheren abchasischen Präsidenten Wladislaw
Ardzynba verwendet. Bei einem dieser Empfänge verursachte ein
Zigarettenstummel einen Brand, der einen Teil des Hauses und etliche
Fichten vernichtete.
28.06.2005 RIA
Novosti
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Russland wird Maßnahmen zur
Gewährleistung einer ungefährdeten Erholung von Einwohnern Russlands
in Abchasien treffen |
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MOSKAU, Russland werde nötigenfalls
entsprechende Maßnahmen treffen, um den russischen Bürgern eine
ungefährdete Erholung an der abchasischen Schwarzmeerküste zu
sichern. Dahingehend kommentierte am Mittwoch das Departement
Information und Presse des russischen Außenministeriums die
Information über die Sperrung der Wassergebiete Abchasiens für alle
Arten des Seeverkehrs durch die Behörden Georgiens.
„Bekanntlich hatte das Grenzdepartement
Georgiens Anfang Juni tatsächlich eine solche Erklärung abgegeben.
Sie löste bei den abchasischen Behörden Besorgnis aus, die diese
Erklärung als ein Signal für die Möglichkeit von Gewaltaktionen
aufgefasst hatten, was zweifellos die gegenseitigen Beziehungen
zwischen Tiflis und Suchum erschweren würde", verlautet aus dem
russischen Außenministerium.
Das Außenministerium hebt hervor: „Die Versuche
vom vorigen Sommer, über Abchasien unter Gewaltanwendung de facto
eine Seeblockade zu verhängen, haben zu einem Ausbruch von
Spannungen in diesem Raum und zur Aussetzung des Friedensprozesses
der georgisch-abchasischen Regelung geführt, der erst in den letzten
Monaten wieder aufgenommen werden konnte."
Russland, „das konsequent für die Anbahnung des
Vertrauens zwischen den Seiten des georgisch-abchasischen Konflikts
auftritt, verweist auf die Unzulässigkeit jeglicher provokatorischer
Handlungen und wird nötigenfalls entsprechende Maßnahmen, darunter
auch zur Gewährleistung der ungefährdeten Erholung russischer Bürger
an diesem Teil der Schwarzmeerküste ergreifen", heißt es in der
Mitteilung.
22.06.2005 RIA Nowosti
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| Experte:
Georgien provoziert Abchasien zur Aufnahme russischer
Militärstützpunkte |
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MOSKAU, Die Situation in der kaukasischen
Region ist so, dass Russland dort bedeutende einsatzbereite
Militäreinheiten haben muss. Mit seinen nachdrücklichen Forderungen,
die russischen Militärstützpunkte vom georgischen Territorium
abzuziehen, provoziert Tiflis eine Umwandlung Abchasiens in eine
militarisierte russische Zone. Diese Meinung äußerte Achmed Bilalow,
erster Vizevorsitzender des Staatsduma-Ausschusses für
Angelegenheiten der GUS und Beziehungen mit Landsleuten, am Mittwoch
in der "Nesawissimaja Gaseta".
In den letzten Monaten gaben georgische
Spitzenpolitiker Erklärungen ab, wonach weitere
Friedensverhandlungen mit Suchum nicht möglich seien. In Abchasien
wurden diese Worte als ein Signal zum Beginn der Vorbereitung auf
einen neuen Krieg aufgenommen. "In diesem Zusammenhang wirkt die
Bereitschaft von Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch absolut
begründet, jene russischen Militäreinheiten auf seinem Territorium
aufzunehmen, die aus Batumi und Achalkalaki abgezogen werden", hieß
es.
In dieser Situation entstehen für Moskau
Möglichkeiten zum Feilschen. "Russland könnte Bagapschs Einladung
nicht annehmen, zumindest solange, wie Tiflis die russische Bitte
berücksichtigt und keine Militärstützpunkte dritter Länder auf dem
Territorium Georgiens zulässt", sagte Bilalow.
Der Versuch, das Problem radikal zu lösen und
Abchasien an Russland anzuschließen, könnte zu einer
außerordentlichen Zuspitzung der Beziehungen Moskaus nicht nur mit
Georgien, sondern auch mit einem Teil der internationalen
Völkergemeinschaft führen, so der Experte. Sollte aber die
georgische Seite keine Absicht bekunden, das Abchasien-Problem
positiv zu lösen, so ließen sich verschiedene Varianten
"asymmetrischer" Antworten finden. "So könnte Abchasien ein Teil
Weißrusslands werden", meinte Bilalow. "Dazu wäre es ausreichend,
ein Referendum in beiden Republiken abzuhalten. Weißrussland ist
aber bekanntlich durch einen Unionsvertrag mit Russland vereint. So
würden sich die in Abchasien lebenden russischen Bürger geschützt
fühlen, während Moskau neue Vorwürfe vermeiden könnte, es zeige
wieder seine imperialen Ambitionen."
08.06.2005 RIA
Nowosti
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| „Georgien
sollte sich lieber mit eigenen Problemen
beschäftigen" |
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MOSKAU, Georgien sollte sich lieber mit
den eigenen Problemen beschäftigen, statt zu „bunten Revolutionen"
anzustiften, meint Irakli Batiaschwili, einer der Führer der
Bewegung „Vorwärts, Georgien".
„Das Verleiten zu bunten Revolutionen im
postsowjetischen Raum, um einen erwürgenden Demokratiegürtel rund um
Russland aufzubauen, darf nicht zu den geopolitischen Zielen
Georgiens gehören. Unser Land sollte sich in erster Linie mit der
Beilegung der eigenen Konflikte mit Abchasien und Südossetien sowie
mit der Vereinigung des Staates beschäftigen und zusammen mit
Russland eine stabilisierende Rolle im Kaukasus spielen", erklärte
Batiaschwili auf einer Pressekonferenz in der RIA Nowosti.
Seiner Meinung nach sind der
georgisch-abchasische und der georgisch-südossetische Konflikt eine
Folge der Kontroversen mit Russland. Deshalb müssen zuerst die
Streitigkeiten mit Russland beigelegt werden, führte Batiaschwili
aus.
„Die USA werden in unserem Land leider für einen
Faktor gehalten, der Georgien bei der Wiederherstellung seiner
territorialen Integrität hilft, wobei Russland als eine Kraft gilt,
die dies behindert. Diese Formel muss geändert werden", forderte
Batiaschwili.
Seinen Worten nach braucht Georgien eine neue
politische Kraft und eine völlig neue Politik, um den Konflikt mit
Russland beizulegen und mit ihm eine denkbar enge strategische
Partnerschaft herzustellen, die auf realem Vertrauen beruht.
„Ich bin mir nicht ganz sicher, dass die jetzige
georgische Führung eine solche Politik betreiben kann, um in unserem
Verhältnis eine 180-Grad-Wende herbeizuführen und dadurch das
Hauptziel des georgischen Volkes zu erreichen: Schrittweise
Vereinigung und Erlangung der territorialen Integrität Georgiens",
sagte der Politiker.
Das Ziel der Bewegung „Vorwärts, Georgien"
bestehe darin, die politische Situation in Georgien zu verbessern
und die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen, sagte er
weiter.
06.06.2005 RIA
Nowosti
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| General
Netkatschew: Abzug russischer Stützpunkte aus Georgien schadet
Russlands geopolitischen Interessen |
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Der Abzug der Militärstützpunkte aus Georgien
ist ein überaus starker Schlag gegen die geopolitischen Interessen
Russlands. Das erklärte Generalleutnant Juri Netkatschew, ehemaliger
Vizechef der Gruppe der russischen Streitkräfte in Transkaukasien,
in einem Interview für die Wochenzeitung „Wojenno-promyschlenny
Kurjer".
„Anstelle unserer Stützpunkte werden Türken,
Amerikaner oder sonst jemand kommen, die Nische wird aufgefüllt",
meinte der General. Nach seinen Worten habe russischer Staat seit
mehr als zehn Jahren keine klare und deutliche Politik hinsichtlich
der Verteidigung der Positionen Russlands im postsowjetischen Raum.
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili beleidige Russland und
dessen Bürger, er schaffe Hindernisse für die russischen Militärs in
Georgien, während Moskau lediglich Tiflis mit irgendwelchen
Sanktionen einzuschüchtern versuche und seine Zahnlosigkeit zeige,
so der General. „Zunächst hieß es, für den Abzug aus Georgien würden
elf Jahre erforderlich sein, jetzt sind wir schon mit vier Jahren
einverstanden", bedauert der Militär.
Nach seiner Ansicht ist das aber erst der Beginn
der Epopöe mit dem Abzug der russischen Militärstützpunkte aus
Batumi und Achalkalaki. „Die örtlichen Einwohner werden uns von dort
nicht weglassen", sagte er. „In Achalkalaki (liegt in der an
Armenien grenzenden georgischen Region Dschawanetija mit einem
großen armenischen Bevölkerungsteil. Anm. d. Red.) ist die
Bevölkerung nahezu völlig armenisch. Sie würde sich eher von
Georgien abtrennen als einen Abzug von Personal und Technik nach
Russland zulassen. Das gleiche gilt für Batumi (Hauptstadt der
Autonomie Adscharien an der Grenze zur Türkei. Anm. d. Red.) Unsere
Stützpunkte bedeuten Arbeitsplätze für Menschen und einen
Stabilitätsfaktor."
Der General zweifelt nicht daran, dass
Saakaschwili nach der Unterzeichnung des Vertrags mit Russland über
den Abzug der Stützpunkte einen Krieg gegen Südossetien und
Abchasien beginnt. „Saakaschwili wird freie Hände bekommen, er wird
zunächst einen Krieg gegen Südossetien und dann gegen Abchasien
beginnen", prognostiziert Netkatschew. „Nicht zufällig hat er seinen
Militärhaushalt verdreifachen lassen. Gekauft werden Panzer,
Flugzeuge und Hubschrauber - alles läuft auf einen großen Krieg hin.
Dieser Krieg wird Saakaschwili auch begraben. Die Osseten und die
Abchasen werden ihre Territorien nicht an Georgien abtreten." In
diesen nicht anerkannten Staaten sei praktisch die gesamte
Bevölkerung Russlands Staatsbürger, fügte der General hinzu.
Nach Angaben aus offenen Quellen sind auf dem
Territorium Georgiens mehr als 3000 russische Militärangehörige
sowie 150 Panzer, 240 gepanzerte Militärfahrzeuge und 140
Artilleriesysteme konzentriert.
02.06.2005 RIA
Novosti
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