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| Georgien will
Abchasien und Südossetien mit Gewalt
zurückbekommen |
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Moskau, Georgien rechnet immer noch darauf, die
territoriale Integrität des Landes, die es im August 2008 nach dem
Krieg in Südossetien vollständig eingebüßt hat, mit Gewalt
wiederherzustellen.
Das geht aus einem
Bericht hevor, den die Informations- und Presseabteilung im
russischen Außenministerium am Freitag veröffentlicht
hat.
Der Pressedienst
des russischen Außenamtes verwies auf die 7. internationale
Konsultation über die Sicherheit und Stabilität im Südkaukasus, die
am Donnerstag in Genf stattgefunden hat. An der Diskussion haben
Delegationen Abchasiens, Georgiens, Russlands, der USA, Südossetiens
sowie Vertreter der Europäischen Union, der UNO und der Organisation
für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)
teilgenommen.
An der Spitze der
russischen Delegation stand der Staatssekretär und
Vize-Außenminister Russlands, Grigori Karassin.
"Die heftigen
Diskussionen in beiden Arbeitsgruppen - für Sicherheit und für
humanitäre Angelegenheiten - haben gezeigt, dass die georgische
Seite einer konstruktiven Arbeit die fruchtlose politisierte Linie
vorzieht, die auf die Zurückgewinnung der territorialen Integrität
Georgiens mit Gewalt setzt, die es infolge seiner eigenen Aggression
gegen Südossetien im August 2008 eingebüßt hat", heißt es im
Dokument.
Die russische
Delegation hat ihre Partner ausführlich über die Maßnahmen zur
Festigung der Sicherheit in dieser südkaukasischen Region, über die
Schritte zur Stabilisierung der Situation an der
georgisch-südossetischen und der georgisch-abchasischen Grenze sowie
über die Dimensionen der Hilfe für die jungen transkaukasischen
Staaten informiert.
Eine absolute
Priorität bei der Gewährleistung der Sicherheit in Südkaukasus sei
die Unterzeichnung von Abkommen zwischen Georgien und Abchasien
sowie zwischen Georgien und Südossetien über einen
Gewaltverzicht.
Auch
internationale Organisationen, vor allem die UNO, die EU und die
OSZE, könnten einen nützlichen Beitrag zur Stabilisierung der
Situation in den Grenzgebieten der Region leisten, insbesondere
durch ihre konstruktive Teilnahme an der Arbeit gemeinsamer
Mechanismen zur Verhütung von Zwischenfällen, heißt
es.
Die Delegationen
Russlands, Abchasiens und Südossetiens haben auch vorgeschlagen,
sich auf eine konkrete Arbeit zur Unterstützung für die georgischen,
südossetischen und abchasischen Flüchtlinge zu konzentrieren, die ab
1989, in den Jahren der bewaffneten Konflikte in der Region, ihre
Häuser verlassen hatten. Die drei Delegationen haben ihre
Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, gemeinsam nach Wegen zur
Verbesserung der humanitären Situation in der Region zu
suchen.
Das einzige
Ergebnis der früheren Genfer Konsultationen über die Stabilität und
Sicherheit im Südkaukasus war ein Dokument mit Vorschlägen über
Mechanismen zur Vorbeugung und Regelung der Zwischenfälle in
Georgien, Abchasien und Südossetien.
18.09.2009 RIA
Novosti
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| Lukaschenko
umgarnt Moskau mit Anerkennungsfrage -
"Gazeta.Ru" |
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Moskau, Präsident Lukaschenko hat unerwartet
mitgeteilt, dass Weißrussland, "menschlich gesehen", längst Russland
bei der Anerkennung von Abchasien und Südossetien hätte unterstützen
müssen, heißt es in einem Artikel für das Internetportal "Gazeta.Ru"
am Donnerstag.
Wie Fjodor
Lukjanow, Chefredakteur der Zeitschrift "Russia in Global Affairs",
weiter schreibt, wird Lukaschenko weiterhin eifrig mit der
Anerkennungsfrage feilschen und versuchen, sie Moskau möglichst
teuer zu verkaufen. Der weißrussische Staatschef ist sich über den
Wert der Anerkennung sehr wohl bewusst: Es geht nicht um die
Geschicke der neugeborenen Staaten, sondern um die Position
Russlands in der Welt.
Im August 2008
hatte Russland die Anerkennung aus der Aussichtslosigkeit heraus
beschlossen, als klar wurde, dass es keine andere politische Methode
gab, die Kriegsergebnisse festzuhalten.
Heute wird die
Frage nicht vom rechtlichen, sondern vom politischen Standpunkt aus
erörtert. Die Anerkennung der kaukasischen Republiken wird nicht so
sehr danach geprüft, ob sie gegen das Völkerrecht verstößt, sondern
vielmehr vom Standpunkt der Beziehungen dieses oder jenes Landes zu
Russland. Die Haltung anderer Länder zur Souveränität beider
Republiken zeigt immer öfter Moskaus Fähigkeit, internationale
Prozesse zu beeinflussen.
In diesem
Zusammenhang bietet sich den einen Ländern die Möglichkeit, sich
während der Wirtschaftskrise etwas aufzurichten, und erhebt sich vor
anderen Ländern die ernsthafte Frage nach der
Loyalität.
Es sind Zweifel an
der Annehmbarkeit des Preises möglich, den Moskau an Chavez für die
Anerkennung von Abchasien und Südossetien gezahlt hat. Doch
Venezuela ist ein Land von einem anderen Format als Nicaragua und
übt einen recht merklichen Einfluss auf die Situation in der Welt
aus.
Im Fall
Weißrussland wäre die Anerkennung beinahe ein Treuegelöbnis zu
Moskau. Das würde die Beziehungen zwischen Minsk und der
Europäischen Union, in denen sich ein Flirt abzeichnet, stark
erschweren. Zudem würde die Tatsache, dass ein postsowjetisches Land
die Ergebnisse der gewaltsamen Ummodelung der sowjetischen Grenzen
akzeptiere, einen wichtigen Präzedenzfall mit potenziell
weitgehenden Folgen bilden.
Deshalb ist es
wenig wahrscheinlich, dass Lukaschenko seine "rein menschliche"
Sympathie in eine politische Entscheidung wird konvertieren wollen.
Oder er wird einen Preis nennen, der für Moskau viel zu hoch
wäre.
Dmitri Medwedew
sagte vor einigen Tagen den Teilnehmern des Waldai-Klubs, er habe
nicht vor, die Anerkennung von Abchasien und Südossetien zu
forcieren.
Damit hat er
natürlich nicht alles gesagt: Das Beispiel von Caracas hat der
russischen Diplomatie mehr Enthusiasmus verliehen, und die Arbeit an
der Erweiterung der Zahl der Unterstützerstaaten wird mit neuer
Kraft wiederbelebt. Es kommt darauf an, sich nicht fortreißen zu
lassen und für den Kauf der "Ware" nicht mehr auszugeben, als sie
real wert ist.
18.09.2009 RIA
Novosti
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| Moskau rechnet mit Einigung
über Verbleib internationaler Missionen im Kaukasus |
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Moskau, Russland rechnet damit, sich mit
seinen ausländischen Partnern demnächst über den Verbleib der
Missionen der OSZE und der UNO im Kaukasus zu einigen. Das teilte
der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin RIA Novosti am
Donnerstag telefonisch mit. Er äußerte sich zu den Ergebnissen der
siebenten Runde der Genfer Kaukasus-Gespräche.
Der Diplomat verwies darauf, dass Russland
„keine konstruktiven Verhandlungen mit den Partnern hinsichtlich der
weiteren Präsenz der UNO in Abchasien und Georgien und der OSZE in
Südossetien und Georgien hatte führen können“.
„Jetzt sind wir aber nahe daran, eine
gegenseitig annehmbare Form der Erhaltung der Präsenz dieser beiden
Organisationen in der Region zu finden“, sagte der russische
Chefunterhändler bei den Genfer Kaukasus-Gesprächen.
„Russland hofft, in nächster Zeit gemeinsam mit
den internationalen Organisationen praktische Wege zur Erhaltung der
Missionen der UNO und der OSZE im Kaukasus zu finden und sich mit
den Verhandlungspartnern über annehmbare Formen des Aufenthaltes der
Missionen zu einigen“, sagte Karassin.
17.09.2009 RIA
Novosti
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| Russland nimmt Seeverkehr
mit Abchasien wieder auf |
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Moskau, Russland hat am Donnerstag die
Passagierbeförderung nach Abchasien auf dem Seeweg wieder
aufgenommen.
Wie das russische Verkehrsministerium am
Donnerstag mitteilte, sind bis zum Ende der Navigationszeit auf der
Route Sotschi-Gagra noch vier Schifffahrten vorgesehen.
Ab Mai 2010 ist ein täglicher Seeverkehr mit
Abchasien geplant, heißt es.
Dem Ministerium zufolge wird das Schiff "Hermes"
auf der Route Sotschi-Gagra bei einer 45-minütigen Fahrt je 180
Passagiere befördern, so dass jährlich insgesamt bis zu 150.000
Fahrgäste eine Schiffsreise auf dieser Strecke unternehmen
können.
In Zusammenarbeit mit Reedereien werden
Schiffsreisen für Touristen organisiert. Die Stadtverwaltung von
Sotschi und die Administration der Republik Abchasien wollen einen
Vertrag über Zusammenarbeit schließen, heißt es im Bericht des
russischen Verkehrsministeriums.
17.09.2009 RIA
Novosti
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| Erkennt Ukraine Südossetien und Abchasien als
unabhängige Staaten an? |
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Partei der Regionen
verspricht Russland Anerkennung der Republiken Südossetien und
Abchasien nach Sieg von Wiktor Janukowytsch bei
Präsidentschaftswahl.
Die Ukraine kann zum vierten
Land werden, das Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten
anerkennt. Das geht aus der heutigen Erklärung eines der führenden
Politiker der oppositionellen Partei der Regionen, Anatolij
Tolstouchow hervor, die er am heutigen Donnerstag in Moskau
abgegeben hat. Nach den Worten von Tolstouchow werde die Ukraine
nach der bevorstehenden Präsidentschaftswahl diese Republiken auch
anerkennen. Bekanntlich führt derzeit der oppositionelle Politiker
Wiktor Janukowytsch in Umfragen als Präsidentschaftsbewerber. Wiktor
Janukowytsch tritt für eine auf Russland orientierte Politik
ein.
Bislang haben nur drei
Länder – Russland, Nikaragua und Venezuela – Südossetien und
Abchasien als unabhängige Staaten
anerkannt.
17.09.2009 nrcu.gov.ua
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| Lukaschenko überlässt
Anerkennung Abchasiens und Südossetiens dem Volk |
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Vilnius, Weißrusslands Präsident
Alexander Lukaschenko gibt zu, Russland bei der Anerkennung
Abchasiens und Südossetiens unterstützen zu müssen - dennoch will er
diese Entscheidung dem Volk überlassen.
Das sagte Weißrusslands Präsident Alexander
Lukaschenko in einem Interview für die litauische Zeitung "Lietuvos
rytas" im Vorfeld seines am heutigen Mittwoch beginnenden Besuchs in
Litauen.
"Die Zeit wird zeigen, wie sich die Ereignisse
entwickeln werden. Anfang Oktober wird das neue Parlament diese
Frage behandeln. Dann wird Klarheit herrschen", sagte der
weißrussische Staatschef.
Lukaschenko verwies darauf, dass seine
persönliche Meinung vom Willen des weißrussischen Volks abhänge, er
jedoch bislang keine Ergebnisse der Umfragen zu der
Anerkennungsfrage vorliegen habe.
Allerdings räumte Lukaschenko ein, dass er nach
menschlichem Gesichtspunkt Russland bei der Anerkennung der
Republiken Südossetien und Abchasien hätte unterstützen sollen. "Weder Litauen noch die
Europäische Union werden uns Russland ersetzen", sagte der
weißrussische Präsident.
Auf die Frage, ob er dem Beispiel des
venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez folgen würde, der in Moskau
die Anerkennung von Abchasien und Südossetien bekannt gegeben hatte,
antwortete Lukaschenko: "Niemand darf Druck auf Weißrussland
ausüben. Was Chavez gesagt hat, ist seine Sache."
"Es ist sein Recht und er ist wahrscheinlich
dazu bereit. Niemand darf von uns etwas fordern. Wir geben keinem
Druck nach. Sogar dann, wenn dies ein Bruderstaat tut", wird
Lukaschenko von der Zeitung zitiert.
Russland hatte die Unabhängigkeit von
Südossetien und Abchasien im August des Vorjahres nach dem Scheitern
des georgischen Angriffs anerkannt. Als Antwort brach Tiflis die
diplomatischen Beziehungen zu Moskau ab und erklärte die zwei
kaukasischen Republiken für besetzte Gebiete. Kurz danach erkannte
Nicaragua Abchasien und Südossetien als neuen Staaten an.
16.09.2009 RIA
Novosti
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| Russische Grenzer bewachen
jetzt die Küste Abchasiens |
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Moskau/Suchum, Der russische
Grenzschutz hat die Bewachung der abchasischen Grenzen zu Lande und
zu Wasser übernommen – und will in Zukunft georgische Schiffe
aufbringen, die sich vor der Küste blicken lassen.
Die Bewachung der Grenzen des international nur
von Russland, Nicaragua und Venezuela anerkannten Kleinstaates
geschieht aufgrund eines russisch-abchasischen Vertrages vom April.
Dazu hat Russland 1.000 Mann in Abchasien stationiert.
Insgesamt handelt es sich um 215 Kilometer
Seegrenze, 39 Kilometer Flussläufe und 98 Kilometer
Landgrenze.
Laut Viktor Trufanow, dem Kommandeur der
Küstenwache der dem Inlandsgeheimdienst FSB unterstellten
Grenztruppen, soll ein Küstenwach-Posten mit mehreren neuen Booten
in der Hafenstadt Otschamtschira eingerichtet werden. Grenzverletzer
würden „entsprechend der Gesetze festgenommen und die entsprechenden
Maßnahmen eingeleitet“.
Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch hatte vor
einiger Zeit angekündigt, dass Abchasiens Streitkräfte in Zukunft
ohne russische Hilfe georgische Schiffe versenken würden, wenn sich
diese vor Abchasien blicken lassen.
Unklar ist bislang, welche Meeresbereiche
Abchasien als seine Territorialgewässer beansprucht. Georgien und
die Mehrheit der internationalen Gemeinschaft sehen den
Küstenabschnitt vor Abchasien weiterhin als georgische
Hoheitszone.
Die georgische Küstenwache hatte in den
vergangenen Monaten immer wieder einmal Schiffe aufgebracht, die
Abchasien anlaufen wollten. Georgien betrachtet dies als ein
illegales Eindringen in sein Territorium.
15.09.2009
russland.ru
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| Abchasische Kirche von georgischer
Kirche losgelöst |
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Suchum, Die abchasische orthodoxe Kirche
hat ihre offizielle Trennung von der georgischen orthodoxen Kirche
bekannt gegeben.
Das teilte der amtierende Verwalter der Eparchie
von Suchum und Abchasien, Wissarion Applia, am Dienstag mit. "Somit
wurde heute die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt ... Die
Entscheidung wurde von hohen geistlichen Würdenträgern der Eparchie
in der Kathedrale von Suchum getroffen", sagte er.
Die Eparchie von Suchum und Abchasien war 1943
dem Katholikos von Georgien und das Territorium Abchasiens gewaltsam
der Georgischen Kirche unterstellt worden. Wissarion zufolge wird
die Abchasische Kirche demnächst mit zwei Eparchien in Pizunda und
Suchum wiederhergestellt. In Pizunda befand sich früher die
Hauptkathedrale der Abchasischen Kirche.
"Wir wollen auch das Moskauer Patriarchat und
das Oberhaupt der Russisch-orthodoxen Kirche um Hilfe ersuchen",
sagte Wissarion. Zuvor hatte Bischof Illarion von Wolokolamsk,
Leiter der Auswärtigen Abteilung des Moskauer Patriarchats,
mitgeteilt, dass die Russisch-orthodoxe Kirche mit der Georgischen
Kirche das territoriale Problem Abchasiens und Südossetiens
erörtert. Ihm zufolge erkennt die russische Kirche das kanonische
Territorium der georgischen Kirche an. "Eine Änderung der
politischen Grenzen bedeutet noch keine Änderung der kanonischen
kirchlichen Grenzen", sagte Illarion.
15.09.2009 RIA
Novosti
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| Schamba lobt Anerkennung der
Unabhängigkeit Abchasiens durch Venezuela |
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Moskau, Die Anerkennung der
Unabhängigkeit Abchasiens durch Venezuela ist nach Worten des
abchasischen Außenministers Präsidenten Sergej Schamba eine
vollendete Tatsache.
"Venezuelas Präsident Hugo Chavez hatte (bei
seinem jüngsten Besuch) in Moskau erklärt, dass 'Abchasien ab heute'
anerkannt wird. Diese Entscheidung erfordert dort (in Venezuela)
keine Billigung durch das Parlament, weil dies eine Prärogative des
Präsidenten ist", sagte Schamba weiter.
"Unsere Delegation hatte sich noch vor dem
Abflug Chavez' nach Moskau in Venezuela aufgehalten und blieb dort
auch, als er zurückgekehrt war, um die nötigen Formalitäten mit der
Delegation zu erledigen." Ein Memorandum über die Anerkennung
Abchasiens sollte nach seinen Worten am Dienstag unterzeichnet
werden. Er habe mit den Delegationsmitgliedern noch nicht darüber
gesprochen, sie würden ihn aber davon in Kenntnis setzen, sagte
Schamba.
Bei seinem Moskau-Besuch hatte Chavez in der
Vorwoche erklärt, dass Venezuela die Unabhängigkeit Abchasiens und
Südossetiens anerkennen wird. Bislang waren die beiden Republiken
von Russland und Nicaragua als unabhängige Staaten anerkannt
worden.
15.09.2009 RIA
Novosti
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| Russland, Südossetien und
Abchasien besiegeln militärische Zusammenarbeit |
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Moskau, Die Verteidigungsminister von
Russland, Abchasien und Südossetien haben am Dienstag ein Abkommen
über militärische Zusammenarbeit mit einer Laufzeit von 49 Jahren
unterzeichnet.
Laut dem Abkommen dürfe Russland Militärbasen
und weitere Anlagen in Abchasien und Südossetien nutzen und ausbauen
sowie gemeinsame Militärgruppierungen mit diesen Republiken sowohl
in Friedens- als auch in Kriegszeiten aufstellen, sagte Aleksej
Kuszenow, Sprecher des russischen
Verteidigungsministeriums.
Das Abkommen beinhalte unter anderem die
Kooperation in Sachen Militäraufklärung sowie koordinierte
Maßnahmen, um den Luftraum und die Hoheitsgewässer zu sichern, hieß
es. Russland will bis Jahresende 2009 zwei Militärbasen mit je 1.700
Soldaten in Abchasien und Südossetien einrichten.
15.09.2009 RIA
Novosti
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| Georgien empört über
Beitritt Abchasiens zu Internationaler
Handelskammer |
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Tiflis, Georgien hat seine Empörung über
den Beitritt Abchasiens zur Internationalen Handelskammer
geäußert.
Georgiens Parlamentspräsident David Bakradse
will in diesem Zusammenhang die internationale Gemeinschaft um
Sanktionen gegen Abchasien ersuchen, wie er am Montag in Tiflis
sagte. In der Vorwoche war mitgeteilt worden, dass die Handelskammer
Abchasiens am 8. September Mitglied der Internationalen
Handelskammer geworden war.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur
Nowosti-Grusija forderte der oppositionelle Abgeordnete Paata
Dawitaja in einer Sitzung des Büros des Parlaments in Tiflis harte
Sanktionen gegen die Behörden Abchasiens.
Die Internationale Handelskammer wurde 1919 zur
Lösung aktueller Probleme des Business gegründet. Ihr Hauptsitz
befindet sich in Paris. Mitglieder der Kammer sind gegenwärtig
tausende Betriebe, Vereinigungen und Unternehmen in mehr als 130
Ländern. Die Kammer arbeitet eng mit der UNO, der
Welthandelsorganisation WTO und der Weltbank zusammen.
14.09.2009
RIA Novosti
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| Abchasien rechnet mit seiner Anerkennung in Lateinamerika
und Nahost |
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Moskau, Die Behörden Abchasiens hoffen darauf, dass dem Beispiel
Venezuelas nicht nur andere Länder Lateinamerikas, sondern auch
Länder im Nahen Osten folgen werden.
Das sagte Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch am Freitag in
einem Interview für den Fernsehsender "Russia Today". Am Donnerstag
hatte Venezuelas Präsident Hugo Chavez in Moskau erklärt, Caracas
habe die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens anerkannt.
Bislang wurden Abchasien
und Südossetien
von Russland und Nicaragua als unabhängige Staaten
anerkannt.
Bagapsch äußerte die Hoffnung, dass auch Kuba sein Land
anerkennen wird. "Es gibt diesbezügliche Informationen. Unsere
Delegation hatte vor kurzem auf Kuba geweilt und ist jetzt in
Nicaragua zu Besuch, die nächste Station ist Venezuela. Wir arbeiten
daran, wollen aber diesen Prozess (der Anerkennung) nicht forcieren
... Wir arbeiten auch mit europäischen Ländern und Organisationen",
sagte der abchasische Präsident.
Zuvor hatte Abchasiens Außenminister Sergej Schamba in einem
RIA-Novosti-Gespräch erklärt, Suchum rechnet damit, dass dem
Beispiel Venezuelas auch andere Staaten in Lateinamerika folgen.
Darauf angesprochen, ob etwa Kuba und Bolivien Abchasien und
Südossetien anerkennen könnten, sagte Schamba: "Bei allen
Begegnungen, die die abchasische Delegation hatte, wurde erklärt,
dass es zu einer Welle der Anerkennung kommen könnte, sollte
Venezuela die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens
anerkennen."
11.09.2009 RIA Novosti
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| Abchasien und Venezuela vor diplomatischen
Beziehungen |
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Moskau, Eine Delegation der kaukasischen Republik Abchasien reist
am Freitagmorgen nach Venezuela, um diplomatische Beziehungen mit
diesem lateinamerikanischen Land herzustellen.
Das teilte Abchasiens Außenminister Sergej Schamba am
Freitag RIA Novosti mit.
Nach seinen Worten reist die Abordnung gerade durch
Lateinamerika und hat bereits Kuba, Venezuela und Nicaragua besucht.
Mit dem letzteren Land hatte Abchasien schon zuvor diplomatische
Beziehungen aufgenommen.
Venezuelas Präsident Hugo Chavez hatte am Donnerstag bei
seinem Besuch in Moskau angekündigt, sein Land erkenne die
Unabhängigkeit der Republiken Abchasien und Südossetien
an.
11.09.2009 RIA Novosti
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| Tauschgeschäft mit Chavez: Waffen gegen Anerkennung -
Russlands Presse |
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Moskau, Venezuelas Staatschef Hugo Chavez hat gestern beim
Moskau-Besuch für eine Sensation gesorgt: Er kündigte die
Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien an,
schreiben russische Zeitungen am Freitag.
Chavez'
überraschende Erklärung kann als Gegenleistung für Moskaus
Versprechen betrachtet werden, ihm Waffen auf Kredit zu verkaufen.
Beide Seiten erwarten jetzt, dass eine Anerkennungswelle für beide
Republiken folgt. Allerdings nur von Ländern der Dritten Welt. Der
Westen bleibt auf Georgiens Seite.
Wie es aus der russischen Delegation heißt, ist die von
Chavez angekündigte Anerkennung für Moskau ziemlich überraschend
gewesen. "In letzter Zeit spielte Chavez darauf an, dass in der
Anerkennungsfrage günstige Veränderungen geschehen könnten, aber
diese Erklärung vor Beginn der Verhandlungen haben wir nicht
erwartet."
Wie eine Quelle im russischen Außenministerium sagt, wird
der hohe Besuch aus Caracas "zum Dank" für die
Unabhängigkeitsanerkennung einen Vertrag im Wert von 500 Millionen
Dollar bekommen.
Dass Nicaragua im vorigen Jahr unmittelbar nach Russland
beide kaukasische Republiken anerkannte, nahm kaum jemand ernst.
Doch Venezuela ist für viele Länder ein Beispiel.
Der venezolanische Politologe Demetrio Boersner sagte:
"Caracas hilft vielen Ländern in Lateinamerika, Afrika und dem Nahen
Osten materiell und diplomatisch. Deshalb ist es nicht
ausgeschlossen, dass diese Länder dem Beispiel von Hugo Chavez
folgen."
Alexej Makarkin, Vize-Generaldirektor des Moskauer Zentrums
für politische Technologien, ist der Ansicht, dass die nächsten
Staaten, die die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien
anerkennen würden, Bolivien, Ecuador und Kuba sein
könnten.
Alexej Arbatow, Leiter des Zentrums für internationale
Sicherheit am Institut für Weltwirtschaft und internationale
Beziehungen (IMEMO) der Russischen Wissenschaftsakademie, nimmt an,
dass es Chavez darum gehe, die Beziehungen zu Moskau zu festigen,
und dass die Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und
Südossetien von diesem Streben geprägt sei.
Wie der Experte betont, ist Russland bereit, Venezuela
Waffen zu liefern, weil Caracas gut zahle und weil die
militärisch-technische Zusammenarbeit den Kern der bilateralen
Beziehungen ausmache. "Natürlich möchten wir hierbei auch den USA
demonstrieren, dass wir Verbündete in ihrer unmittelbaren Nähe
finden können. Denn die USA suchen nach Verbündeten in unserer Nähe
und wollen sogar die Nato erweitern. Es handelt sich um einen
gewissen Selbstbestätigungswunsch Russlands", fügte der
Gesprächspartner hinzu.
Quellen: "RBC Daily", "Nesawissimaja Gaseta", "Kommersant"
vom 11.09.09.
11.09.2009 RIA Novosti
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| Georgien manipuliert mit seiner
UN-Flüchtlingsresolution |
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Moskau, Moskau hält die von der UNO-Vollversammlung gebilligte
Resolution zu den Flüchtlingen aus Abchasien und Südossetien für
politisch motiviert.Diese Resolution kann den Genfer Verhandlungen
zu Transkaukasien gewaltig schaden.
Diese Einschätzung geht aus einem Kommentar des Departements
für Information und Presse des russischen Außenministeriums
hervor.
Wie weiter gemeldet wird, fand am 9. September auf Drängen
Georgiens bei der UNO-Vollversammlung eine Abstimmung über die von
Tiflis initiierte Resolution "Die Lage der Flüchtlinge aus Abchasien
und dem Rayon Zchinwal (Südossetien)" statt.
Für das Dokument stimmten 48 Delegationen. Dagegen waren 19
Delegationen, darunter auch die russische, 78 Delegationen
enthielten sich der Stimmen. 47 Delegationen nahmen nicht an der
Abstimmung teil.
"Wir sind der Auffassung, dass Georgien einen unverkennbar
politisierten Entwurf unterbreitet hat, der auf die humanitäre
Thematik spekuliert. Das Dokument ist nicht so sehr auf eine
Erleichterung der Situation mit den Flüchtlingen in der Region nach
der Aggression von Tiflis gegen Südossetien im August 2008
gerichtet. Viel mehr verfolgte es das einzige Ziel, die territoriale
Integrität Georgiens in den bereits nicht mehr existierenden Grenzen
zu bestätigen", heißt es im Kommentar.
Das russische Außenministerium verweist darauf, dass die
Flüchtlingsfragen gemäß den Vereinbarungen der Präsidenten Russlands
und Frankreichs, Dmitri Medwedew und Nicolas Sarkozy, vom 12. August
und 8. September 2008 in den Genfer Diskussionen zu Transkaukasien
behandelt werden, wo alle interessierten Seiten vertreten
sind.
Weiter heißt es: Russlands Außenministerium ist auch der
Meinung, dass der Resolutionsentwurf von dessen Autoren im Geiste
der Konfrontation eingebracht worden war. Die russische Delegation
ist die einzige gewesen, die den Resolutionstext nicht erhalten
hatte. Es gäbe auch keine Versuche, sich mit der abchasischen und
der südossetischen Seite zu beraten.
"Außerdem gewährten die Behörden der USA als Aufenthaltsland
des UNO-Hauptquartiers ungeachtet der zahlreichen Anträge von
Vertretern Abchasiens und Südossetiens diesen keine Möglichkeit, zur
Darlegung ihrer Standpunkte über die Probleme, die sie direkt
betreffen, nach New York zu kommen", wird in dem Kommentar
betont.
"Somit sind im gegebenen Fall erneut Doppelstandards bei der
Prüfung dieses Problems aufgetreten. All diese Umstände konnten
nicht umhin, die Haltung vieler Delegationen zu
beeinflussen.
Im Ergebnis stimmte nur ein Viertel der UN-Mitgliedsländer
für den georgischen Entwurf, was den Unwillen der meisten Länder
bestätigt, in die Spiele von Tiflis einbezogen zu werden, das
allerlei Ziele verfolgt, nicht aber die Suche nach einer realen
Lösung der Flüchtlingsprobleme anstrebt", wird im Kommentar des
russischen Außenministeriums schlussgefolgert.
11.09.2009 RIA Novosti
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| Chavez:
Venezuela erkennt Abchasien und Südossetien
an |
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Moskau, Nach
Russland und Nicaragua erkennt auch Venezuela Abchasien und
Südossetien als unabhängige Staaten an.
„Ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen
und ankündigen, dass Venezuela die Unabhängigkeit von
Südossetien und Abchasien anerkennt“, sagte der venezolanische
Staatschef Hugo Chavez am Donnerstag zum Auftakt seines
Treffens mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in
Moskau. Schon heute beginne Venezuela die notwendigen
Verfahren. |
„Danke“, erwiderte Medwedew. „Sie haben eine
Reihe wichtiger Erklärungen gemacht, die wir jetzt besprechen
wollen.“ Es sei die souveräne Angelegenheit eines jeden Staates,
über die Anerkennung zu entscheiden. „Aber uns ist das Schicksal
dieser beiden Staaten nicht gleichgültig. Ich danke Ihnen für Ihre
Entscheidung“.
Abchasien und Südossetien hatten sich nach dem
Zerfall der Sowjetunion 1991 in Unabhängigkeitskriegen von Georgien
gelöst, nachdem Tilfis die Abtrennung mit militärischer Gewalt
verhindern wollte. Am 26. August wurden die beiden kaukasischen
De-facto-Staaten von Russland und dann auch von Nicaragua offiziell
anerkannt. Der Anerkennung war ein Überfall der georgischen Armee auf
Südossetien vom 8. August vorausgegangen,
der Hunderte Zivilisten und Dutzende russische Friedenssoldaten das
Leben kostete und nur mit Hilfe der russischen Truppen abgewehrt
werden konnte.
Fotostrecke: Zurückgelassene georgische Panzer und
Waffen in Südossetien
Fotostrecke: Kriegsbilder
aus dem Kaukasus
Fotostrecke: Russlands
Truppenabzug aus Pufferzonen
10.09.2009
RIA Novosti
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Beschlagnahmter
Tanker "Buket"
- Georgien entlässt Kapitän |
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Nach einem Treffen zwischen dem türkischen
Außenminister Ahmet Davutoglu und Georgiens Präsident Michail
Saakaschwili ist gestern
der türkische Kapitän des beschlagnahmten Frachters „Buket" aus
seiner Haft entlassen worden.
Mehmet Coskun Özturk war letzte Woche zu 24
Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er ein Handelsembargo gegen
Abchasien gebrochen haben soll. Ein Berufungsgericht wandelte dies
nun in drei Jahre Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von
umgerechnet 12321 Euro um. Die Reederei der „Buket" Densa Tanker
hatte sich im Vorfeld zur Zahlung der Strafe bereit erklärt. Laut
georgischen Behörden bleibt das Schiff aber in Gewahrsam, auch um
andere Reeder vor Transporten nach Abchasien zu
warnen.
Nachdem es infolge der Beschlagnahme politische
Verwerfungen gegeben hatte, reiste der türkische Außenminister
eigens nach Tiflis, um sich auf höchster Ebene für die Freilassung
seines Landsmannes einzusetzen.
10.09.2009
THB
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| Ex-Vertreter
von UNO-Generalsekretär und EU-Sonderbeaftragter kommen in Abchasien
an |
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Suchum, Der Ex-Sondervertreter des
UNO-Generalsekretärs in der Zone des georgisch-abchasischen
Konflikts, Johann Verbeke, und
der EU-Sonderbeauftragte für Zentralasien und Beilegung der Krise im
Kaukasus, Pierre Morel, treffen am Mittwoch in Abchasien
ein.
Wie aus dem abchasischen Außenministerium
verlautete, ist unter anderem ein Treffen mit dem Außenminister der
Republik Sergej Schamba geplant.
09.09.2009
RIA Novosti
|
| UN-Vollversammlung unterstützt Resolutionsentwurf zu
Flüchtlingen in Georgien |
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New York, Die
UN-Vollversammlung hat am Mittwoch den von Georgien vorgelegten
Resolutionsentwurf zu Flüchtlingen aus Abchasien und Südossetien
gebilligt.
Vor der Abstimmung hatte der russische
UN-Botschafter Witali Tschurkin vorgeschlagen, die Diskussion
abzubrechen und nicht über den Resolutionsentwurf abzustimmen. Der
Vorschlag wurde von den meisten Mitgliedern der Vollversammlung
abgelehnt.
09.09.2009
RIA Novosti
|
| Abchasien: Georgiens Aktionen
im Schwarzen Meer verletzen internationale
Normen |
|
Suchum,
Abchasien betrachtet Georgiens jüngste Aktivitäten im
neutralen Schwarzmeer-Gewässer als Verletzung von internationalen
Rechtsnormen.
Diese Position hat die abchasische Seite am Dienstag bei
einem fünfseitigen Treffen für die Ermittlung von letzten
Zwischenfällen im georgisch-abchasischen Grenzraum zum Ausdruck
gebracht, das im Landkreis Gal stattfand.
Unter anderem gehe es um mehrere Überfälle auf Tankschiffe,
die unterwegs nach bzw. aus Abchasien seien, präzisierte
abchasischer Präsidentenbevollmächtigter im Landkreis Gal, Ruslan
Kischmaria. Gleichzeitig informierte er über die jüngste Verfügung
Präsident Sergej Bagapschs, laut der die abchasische Marine
"erforderliche Maßnahmen zur Verteidigung von Gütern zu ergreifen
haben, die in die Republik transportiert werden." "Die Schuld für
mögliche Folgen der Destabilisierung der Lage in der Region wird
voll und ganz auf der georgischen Seite liegen", warnte
Kischmaria.
Die Vertreter georgischer Machtstrukturen rechtfertigten
ihre Aktionen dadurch, dass die Güterbeförderung nach Abchasien ohne
entsprechende Genehmigung Tiflis' die
georgische Gesetzgebung verletze. Das nächste Treffen in diesem
Format findet am 22. September statt.
An der Diskussion, die im Laufe der Genfer Beratungen über
Sicherheitsmaßnahmen in Transkaukasien vereinbart worden war, nahmen
Vertreter beider Konfliktseiten sowie Russlands, der UNO und der EU
teil. Der Vorsitz gehörte dem Sonderbeauftragten des
UNO-Generalsekretärs, Johann Verbeke.
08.09.2009 russland.ru
|
| Putin
unterstützt russisch-abchasischen Vertrag über
Krisensituationen |
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Moskau, Russlands
Premier Wladimir Putin hat den Entwurf eines Regierungsvertrags
zwischen Russland und Abchasien über die Zusammenarbeit bei der
Beseitigung und Abwendung von Krisensituationen gebilligt und den
Zivilschutz sowie das Außenministerium beauftragt, entsprechende
Verhandlungen mit der Kaukasusrepublik zu führen.
Die Verhandlungen sollen mit der Unterzeichnung
von entsprechenden Dokumenten enden.
Das Dokument sieht das Zusammenwirken der
entsprechenden Behörden beider Länder, gegenseitige Hilfe in
Krisensituationen und gemeinsame Hilfe an Dritte Länder vor. Beide
Länder wollen ihre Erfahrungen bei der Ausbildung der Bevölkerung
für Katastrophenfälle und Informationen über Krisensituationen
austauschen sowie gemeinsame Forschungsprojekte
durchführen.
Ende August 2008 hat Russland die
Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien per Präsidentenerlass
anerkannt.
In der Nacht zum 8. August hatten georgische
Truppen Kampfhandlungen in Südossetien
eingeleitet und deren Hauptstadt Zchinwal unter schweren Beschuss
genommen. Die Stadt wurde völlig zerstört. Dabei kamen 1600
Zivilisten ums Leben.
Georgien konnte erst nach der Verstärkung der
russischen Friedenstruppe zum Frieden gezwungen werden. Der
russische Präsident Dmitri Medwedew unterzeichnete am 26. August
Dekrete über die Anerkennung der beiden Republiken Südossetien
und Abchasien.
Nach der Anerkennung der Unabhängigkeit
Abchasiens und Südossetiens schloss Russlands Außenministerium
Freundschaftsabkommen und einige andere Abkommen, darunter über den
Grenzschutz, mit beiden Regionen.
08.09.2009
RIA Novosti
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| Georgien
erlaubt Abchasien Abschuss von Drohnen |
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Suchum, Georgiens und Abchasiens
Sicherheitsbeamte haben bei einem Treffen Vorwürfe wegen der
jüngsten Zwischenfälle an der Grenze ausgetauscht.
Das Treffen fand am Dienstag im Büro der
mittlerweile aufgelösten UN-Mission im abchasischen Rayon Gal
statt.
Wie Ruslan Kischmaria, Beauftragter des
abchaischen Präsidenten, zu RIA Novosti sagte, wiesen seine Kollegen
insbesondere auf die zunehmende Zahl georgischer Drohnen-Flüge über
Abchasien hin.
Die Georgier erwiderten laut Kischmaria, dass
diese Drohnen nicht ihnen gehören würden und Abchasien sie deshalb
abschießen dürfe.
Fotostrecke: Drohnen-Messe in
Moskau
Georgiens Delegation habe behauptet, dass die
von Abchasien startenden russischen Hubschrauber immer öfter über
georgische Polizeiposten flögen, so Kischmaria
weiter.
Besonders erbittert wurde aber über die von
Georgien verweigerten Seetransporte nach Abchasien gestritten. Jeder
Transport bedürfe Georgiens Genehmigung, so die Position der
Regierung in Tiflis, die Abchasien als eine von Russland besetzte
georgische Provinz betrachtet. Abchasien bezeichnet die
Transportverweigerung dagegen als Verstoß gegen das internationale
Seerecht.
„Wir forderten von der georgischen Seite, die
Piraterie zu stoppen“, sagte Kischmaria.
08.09.2009
RIA Novosti
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| Abchasien
erhebt Gebietsansprüche gegenüber Georgien |
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Suchum, Der
Konflikt im Kaukasus schwelt weiter. Die beiden von Russland als
souverän anerkannten Republiken Südossetien und Abchasien erheben
territoriale Ansprüche gegenüber Georgien. Auch Tiflis hat seinen
Gebietsanspruch gegenüber den beiden Republiken nicht
aufgegeben.
Es gibt strittige Territorien zwischen
Abchasien und
Georgien, erklärte
Abchasiens Staatschef Sergej
Bagapsch in einem am Montag verbreiteten
Interview.
"Wir werden diese Frage aufgreifen,
wenn es um die Demarkation der Grenzen geht, insbesondere um die
Festlegung der Grenzen im Gebiet
Gal. Es gibt
historische Materialien, dass dies ursprünglich unsere Territorien
waren", erklärte Bagapsch.
Allerdings fügte er
hinzu, dass die abchasischen Gebietsansprüche kein Thema in der
aktuellen Diskussion seien, sondern für einen späteren Zeitpunkt
aufgehoben würden. "Noch werden wir sie (die Ansprüche - d.R.) nicht
artikulieren", sagte Bagapsch.
Schon vor über einem Monat hatte
Südossetiens Präsident
Eduard Kokoity Ansprüche gegenüber
Georgien erhoben. Er erklärte, die an Mineralquellen reiche
Trussowskaja-Schlucht "ist, unverständlich warum, in sowjetischer
Zeit an Georgien übergeben worden"
und werde heute von Tiflis
kontrolliert.
Kokoity hat bereits das russische
Außenministerium gebeten, die Interessen Zchinwals in diesem
Konflikt zu vertreten. Moskau hat sich allerdings zu diesem neuen
Streit noch nicht geäußert.
07.09.2009
Russland.ru
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| Moskau verlangt
Ende der Seeblockade vor Abchasien |
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Warnung an Tiflis vor neuem Militärkonflikt -
Vorwurf der Piraterie
Moskau, Russland hat
Georgien zum Ende der Seeblockade gegen Abchasien aufgefordert und
vor einem neuen Militärkonflikt gewarnt. "Wir verlangen von Tiflis,
dass die unrechtmäßigen Handlungen in neutralen Gewässern aufhören",
verlautbarte das russische Außenministerium am Samstag nach Angaben
der Agentur Interfax in Moskau. Georgien hatte mehrere
Handelsschiffe mit Kurs auf Abchasiens Schwarzmeerküste
beschlagnahmt. Zudem verurteilte ein georgisches Gericht einen
türkischen Kapitän wegen Benzinschmuggels zu 24 Jahren Haft.
Abchasien drohte danach mit dem Versenken georgischer
Schiffe.
Piraterie
Der russische Außenamtssprecher Andrej
Nesterenko warnte, dass die Spannungen um den Schiffsverkehr zu
"ernsten militärischen Zwischenfällen" führen könnten. Moskau sei
außerdem besorgt, dass sich georgische Sicherheitskräfte bei
Beschlagnahmung der Schiffe als russische Militärangehörige
ausgegeben hätten, hieß es in der Mitteilung vom Samstag. Der
abchasische Präsident Sergej Bagapsch hatte Georgien "Piraterie"
vorgeworfen und seiner Kriegsmarine Schießbefehl für den Fall neuer
Zwischenfälle erteilt.
Russland hat Abchasien und Südossetien nach dem
August-Krieg von 2008 als unabhängige Staaten anerkannt und dort
jeweils mehrere tausend Soldaten stationiert. Tiflis erhebt weiter
Anspruch auf die Gebiete und wirft Russland "Okkupation" vor. Die
georgische Führung hat nach dem Krieg Wirtschaftsaktivitäten in
Abchasien verboten und begründet damit die Beschlagnahmung von
Schiffen. Laut Medienberichten wird der türkische Außenminister
Ahmet Davutoglu Anfang der Woche in Tiflis erwartet, um das jüngste
Vorgehen der georgischen Behörden gegen den Kapitän und dessen
Frachter "Buket" zu erörtern.
05.09.2009 derStandard
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| Bagapsch: Reaktion auf "Piraterie"
Georgiens |
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Suchum, Der
abchasische Präsident Sergej Bagapsch wies am Mittwoch die Marine
an, "das Feuer zu eröffnen, wenn georgische Schiffe neue Akte von
Piraterie verüben werden".
Bagapsch begründete seine Entscheidung im
Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur Interfax mit
Georgiens "anhaltenden Akten von Piraterie".
"Wie Sie wissen, verübt Georgien Akte von
Piraterie vor den Territorialgewässern Abchasiens und kapert
ausländische Schiffe mit humanitären Hilfsgütern an Bord, die
unterwegs nach Abchasien sind. In diesem Zusammenhang habe ich
beschlossen, adäquate Maßnahmen zu ergreifen", erklärte
Bagapsch.
Er betonte, dass es sich dabei um einen Befehl
für die abchasische Marine handelte. Russische Truppen in der Region
"handeln im Rahmen des bestehenden zwischenstaatlichen Abkommens",
hob der Präsident der Republik hervor.
Im Zuge seiner Seeblockade Abchasiens hatte
Georgien im vergangenen Monat ein türkisches Schiff aufgebracht und
beschlagnahmt, das Treibstoff in die abchasische Hauptstadt Suchum
liefern sollte. Der Kapitän wurde wegen Schmuggels und Verletzung
georgischen Rechts zu 24 Jahren Haft verurteilt. Georgiens Regierung
verbietet nicht von ihr autorisierte wirtschaftliche Aktivitäten in
den beiden abtrünnigen Region Abchasien und Süd-Ossetien.
Im Sommer 2008 hatten sich Russland und Georgien
heftige Gefechte um Abchasien und Südossetien geliefert. Der
Konflikt begann mit dem Einmarsch georgischer Truppen nach
Südossetien Anfang August. Beide Seiten stimmten schließlich einem
von der EU vermittelten Waffenstillstand zu.
Abchasien und Südossetien erklärten sich
einseitig für unabhängig. Moskau erkennt dies an, die meisten
anderen Staaten betrachten die Regionen weiterhin als georgisches
Gebiet.
03.09.2009
Russland.ru
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| Ankara
will Tiflis zu Revision von Urteil für türkischen Schiffskapitän
bewegen |
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Ankara, Ankara
will Tiflis dazu bewegen, das Urteil für einen türkischen
Schiffskapitän zu revidieren.
Dieses Thema steht auf der Tagesordnung eines
Besuchs des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu, der in der
nächsten Woche nach Georgien reist, verlautete am Mittwoch aus
diplomatischen Quellen in Ankara.
Am vergangenen Montag hatte die georgische
Justiz den Kapitän des Tankschiffes "Buket", Mehmet Coskun Öztürk,
zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt. Dem Türken wurde zur Last gelegt,
gegen die georgischen Zollregeln sowie gegen die Regeln für den
Aufenthalt in "okkupierten Gebieten" verstoßen zu haben. Das Schiff,
das unter panamaischer Flagge fuhr, wurde von den georgischen
Behörden beschlagnahmt.
Davutoglu, der sich zurzeit in Kairo aufhält,
teilte Journalisten mit, dass Ankara die Verhandlungen mit
georgischen Vertretern über die Änderung des Urteils gegen Oztürk
fortsetzt, wie der Fernsehsender NTV berichtete. Der türkische
Außenamtschef äußerte die Hoffnung, dass das Problem noch vor dem
geplanten Besuch des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan
in Tiflis gelöst wird.
Die "Buket" mit 2000 Tonnen Benzin und 700
Tonnen Diesel an Bord war am 16. August vom georgischen Küstenschutz
im abchasischen Gewässer aufgebracht worden. Georgien betrachtet
Abchasien und dessen Territorialgewässer weiterhin als sein
Hoheitsgebiet und den Gütertransport nach Abchasien auf dem Seeweg
ohne Genehmigung von Tiflis als eine Verletzung der georgischen
Gesetzgebung.
Davutoglu zufolge sollen die türkischen und
aserbaidschanischen Mannschaftsmitglieder gegen eine Kaution von 30
000 US-Dollar freigelassen werden. Die türkische Seite rechne damit,
dass dies binnen zwei Tagen erfolge.
02.09.2009
RIA Novosti
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| Urteil
in Abchasien: 19 Jahre Haft wegen Spionage für
Georgien |
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Suchum, Eine
georgische Staatsbürgerin ist einem Zeitungsbericht zufolge in
Abchasien zu 19 Jahren Haft wegen Spionage verurteilt
worden.
Wie die Zeitung „Echo Abchasii“ am Mittwoch
berichtete, hatte das Oberste Gericht Abchasiens am 20. August
dieses Urteil gefällt.
Die verurteilte Diana Schedania sei im September
2008 festgenommen worden. Geheimdienstler hätten bei ihr Foto- und
Videoaufnahmen einer abchasischen Militäreinheit
beschlagnahmt.
02.09.2009
RIA Novosti
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| Kaukasus-Konflikt auf hoher See braut
sich zusammen
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Abchasien ist bereit, mit Russlands
Unterstützung im Schwarzen Meer Gewalt gegen georgische Schiffe
anzuwenden. Darüber berichtet die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" am
Dienstag.
Georgien hatte im vergangenen Monat mehrere aus
oder nach Abchasien fahrende Schiffe festgehalten und in seine Häfen
geführt.
"Wir haben keinen anderen Ausweg, wir werden
georgische Schiffe festhalten", sagte Abchasiens Außenminister
Sergej Schamba am Montag. Suchum habe sich die Unterstützung Moskaus
zugesichert, was durch das bilaterale Abkommen über den gemeinsamen
Schutz der Staatsgrenze und der Schiffe in Hoheitsgewässern
Abchasiens gewährleistet wird.
"Bisher konzentrierte sich die Aufmerksamkeit
hauptsächlich auf den Festlandabschnitt der abchasisch-georgischen
Grenze. Doch die Situation auf See erfordert mittlerweile ebenfalls
eine Intervention", sagte der Minister.
In diesem Jahr hielt der georgische Küstenschutz
23 Schiffe "wegen der Verletzung der Regeln des Anlaufens der
Gewässer von besetzten Gebieten" fest. Nach der Festnahme wird die
Fracht beschlagnahmt und dem Schiffseigner eine hohe Geldstrafe
auferlegt. Wenn die Strafe nicht termingemäß bezahlt wird, bedeutet
das die Beschlagnahme des Schiffs zugunsten Georgiens, worauf die
Versteigerung folgt.
In der russischen Grenzbehörde wurde bestätigt,
dass der Küstenschutz durch russische Sicherheitskräfte gemeinsam
mit den abchasischen Kollegen die Sicherheit der Schiffe, die in
Abchasiens Hoheitsgewässer einlaufen, gewährleisten
werde.
"Georgien hält Schiffe in neutralen Gewässern,
was in allen Gesetzen als Piraterie gilt, oder in den Gewässern
Abchasiens fest, dessen Souveränität von Russland anerkannt ist.
Russland ist auch Garant von Abchasiens Sicherheit. Hoffentlich
werden die georgischen Behörden vernünftig genug sein, um nicht zu
Wasser die vor einem Jahr zu Lande begangenen Fehler zu
wiederholen", sagte der russische Grenzbeamte und brachte die
Hoffnung zum Ausdruck, dass es nicht zu Kämpfen auf hoher See kommen
werde.
"Russlands Handlungen werden als Piraterie
eingeschätzt", sagte der georgische Vizepremier und
Reintegrationsminister Temuri Jakobaschwili. "Die Belieferung
Abchasiens zu See ohne Genehmigung von Tiflis bedeutet einen Verstoß
gegen Georgiens Gesetze."
Die georgische Seite werde versuchen, das
Einlaufen russischer Schiffe in die lokalen Gewässer zu verhindern,
was eine gefährliche Konfrontation in sich berge, oder sie werde
Zugeständnisse machen müssen, so der georgische Militärexperte
Irakli Sessiaschwili. Seiner Ansicht nach "wird in jedem Fall die
georgische Wirtschaft daran Schaden nehmen, das Aufkommen von Russen
in unseren Gewässern wird den Hafen Poti bei Privatunternehmen
unbeliebt machen".
01.09.2009 Nesawissimaja
Gaseta
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| Putin
rechtfertigt Anerkennung von Südossetien und
Abchasien |
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Zoppot (Polen),
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat bei seinem Besuch
in Polen die Anerkennung von Südossetien und Abchasien
gerechtfertigt und sich für eine Beilegung der Probleme um diesen
beiden Republiken stark gemacht.
Nach den „verantwortungslosen Schritten“
Georgiens habe Russland keine andere Wahl gehabt, als Abchasien und
Südossetien als unabhängige Staaten anzuerkennen, sagte Putin. Nun
müsse man „Prinzipien für eine Regelung der Situation“
ausarbeiten.
In der Nacht zum 8. August 2008 hatte Georgiens
Präsident Michail Saakaschwili Truppen nach Südossetien geschickt,
um diese zurückzuerobern. Der Angriff, bei dem die südossetische
Hauptstadt Zchinwal weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten
getötet wurden, konnte erst nach der Intervention der russischen
Armee abgewehrt werden. Nach dem Krieg erkannte Russland Südossetien
und Abchasien offiziell an. Georgien brach daraufhin die
diplomatischen Beziehungen zu Russland ab und erklärte Südossetien
und Abchasien zu besetzten Gebieten. Die USA und andere westliche
Staaten ergriffen für Georgien Partei.
01.09.2009
RIA Novosti
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