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| Lange Mission im
Kaukasus |
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EU-Militärspezialisten bleiben ein weiteres Jahr
in Georgien
Brüssel, Um
mindestens ein Jahr muss die Europäische Union ihre
Überwachungsmission in Georgien verlängern. Es zeichnet sich aber
ab, dass die etwa 200 Beobachter aus Militär- und
Polizeispezialisten noch wesentlich länger im Kaukasus bleiben
werden, um den Ausbruch neuer Gewalt zwischen den Georgiern und den
abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien zu verhindern. Denn
sowohl die Beobachter der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die Zugang zu Südossetien haben,
wie die der UN, die für Abchasien zuständig sind, werden wohl noch
in diesem Jahr abgezogen. Der Grund: Die Verlängerung ihrer Mandate
trifft auf Widerstand in Russland.
So werden sich die Außenminister der EU nach
Auskunft von Diplomaten schon Mitte Juni auf die Erneuerung des
Mandats der "European Union Monitoring Mission" (EUMM) im Rahmen der
Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik verständigen, die
nach dem russisch-georgischen Krieg im September eingesetzt wurde,
um das von der EU zwischen den Kriegsparteien vermittelte
Waffenstillstandsabkommen zu überwachen. Dabei geht es in erster
Linie darum, den Ausbruch von Gewalt an den Grenzen zwischen
Georgien, Südossetien und Abchasien zu verhindern.
Nach anfänglichen Problemen ist es EUMM nach
Ansicht von Diplomaten gelungen, die Lage etwas zu beruhigen.
Entscheidend hat dazu beigetragen, dass die georgische Armee sich in
zwei Abkommen bereiterklärt hat, den Europäern alle ihre
Truppenbewegungen vorab zu melden und ihre Artillerie so weit von
den russischen Stellungen zurückzuziehen, dass sie diese nicht mehr
erreichen kann. Damit sei, heißt es in Brüssel, ein
Überraschungsangriff Georgiens auf Südossetien, wie er im
vergangenen Jahr zum Einmarsch der Russen geführt hatte,
unmöglich.
Angesichts der staatlichen Anerkennung
Abchasiens und Südossetiens durch Russland und des bevorstehenden
Abzugs der OSZE und der UN wächst in Brüssel die Furcht, dass die
europäischen Kräfte "für sehr lange Zeit" im Krisengebiet bleiben
müssen. Um das zu vermeiden, peilen hohe europäische Diplomaten ein
bescheidenes Ziel an: die Lage so weit zu stabilisieren, dass es an
den Grenzen friedlich bleibt. Eine Politik der Wiedervereinigung zu
entwerfen und umzusetzen sei dann allein Sache Georgiens. Martin
Winter
29.05.2009
Süddeutsche
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| UN-Generalsekretär weist
Georgiens Vorwurf zurück: Keine Erpressung durch
Moskau |
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UNO/New York, UN-Generalsekretär
Ban Ki-Moon hat die Anschuldigungen des georgischen UN-Botschafters
Alexander Lomaja entschieden zurückgewiesen, der Generalsekretär
habe den Titel des Berichts an den Sicherheitsrat über die Situation
in Transkaukasien unter Russlands Druck geändert.
Am Vortag hatte der georgische Diplomat Russland
eine "Erpressung der UNO" zur Last gelegt. Nach seinen Worten habe
Moskau das Sekretariat der Weltorganisation unter Druck gesetzt,
damit der Titel des Berichts korrigiert wird. Erstmals enthielt der
Bericht des UN-Generalsekretärs zu diesem Thema in seinem Titel
keinen Hinweis darauf, dass Abchasien zu Georgien gehöre.
"Die Behauptung des ständigen Vertreters
Georgiens, der Generalsekretär sei von Russland zur einer Änderung
des seines Berichts zu Georgien erpresst worden, wird kategorisch
zurückgewiesen", heißt es in einem von UN-Generalsekretär Ban
Ki-Moon unterzeichneten Dokument.
"Die Hauptsorge des Generalsekretärs bei der
Konzipierung des Berichts bestand darin, dass alle interessierten
Seiten an der Erörterung aller Fragen teilnehmen könnten,
insbesondere des Mechanismus, der die Sicherheit in dieser
problematischen Region garantieren würde", wird in dieser Erklärung
betont. Die Formulierung des Titels "Bericht des Generalsekretärs
gemäß den Resolutionen 1808, 1839 und 1866 des Sicherheitsrats", in
der der bisherige Textteil "zur Situation in Abchasien, Georgien"
nicht mehr vorhanden ist, wird auf den Wunsch zurückgeführt, "die
unnötige Politisierung der Debatte" zu vermeiden.
"Der Generalsekretär weist jegliche Vermutungen
zurück, wonach er in diesem Zusammenhang Drohungen erhalten habe",
heißt es im Dokument.
Der Bericht des UN-Generalsekretärs war am 18.
Mai vorgelegt und von Tiflis kritisiert worden.
29.05.2009 RIA
Novosti
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| Tauziehen um UN-Mandat:
Georgien wirft Russland Erpressung vor |
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New York (UNO), Georgiens UN-Botschafter
Alexander Lomaja hat Russland vorgeworfen, das UN-Sekretariat bei
der Erstellung des Berichts von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zur
Erneuerung des UN-Mandats für Georgien und Abchasien zu
erpressen.
„Eine unerklärliche Verzögerung bei der
Vorbereitung des Berichts wurde von Russland für die Erpressung der
Weltgemeinschaft genutzt… Die Tatsache enttäuscht und beunruhigt,
dass das UN-Sekretariat der russischen Erpressung nachgegeben hat“,
sagte Lomaja. Pressekonferenz im UN-Hauptquartier in New
York.
Der Bericht des UN-Generalsekretärs mit
Vorschlägen zur Erneuerung des Mandats für den Einsatz in Georgien
und Abchasien wurde dem Sicherheitsrat am 18. Mai vorgelegt, was
drei Tage später war, als in einer Resolution des UN-Sicherheitsrats
vorgesehen. Erstmals enthalte der Bericht keinen Hinweis auf die
Zugehörigkeit Abchasiens zu Georgien, so der georgische
UN-Botschafter.
„Ich weiß, dass Russland mit seinem Vetorecht
gegen die Resolution über Verlängerung des Mandats der UN-Mission in
Georgien und Abchasien gedroht hat, wenn der Bericht nicht so
betitelt wird, wie dies Russland will. Ich erkläre das mit der
ganzen Verantwortung. Ich weiß das aus sehr zuverlässigen Quellen…
Der russische Außenminister besuchte vor kurzem das UN-Hauptquartier
in New York. Wir haben allen Grund zur Annahme, dass dies ein Teil
des Drucks Russlands auf das Sekretariat war“, sagte
Lomaja.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow war
11. Mai nach New York gekommen, um an einer Sitzung des
UN-Sicherheitsrats zum Nahen Osten teilzunehmen.
Drei Stunden vor der Pressekonferenz des
georgischen UN-Botschafters legte UN-Sondervertreter Johan Verbeke
dem Sicherheitsrat den Bericht mit Vorschlägen zur Erneuerung des
Mandats vor.
Nach der Pressekonferenz bezeichnete der
russische UN- Botschafter Vitali Tschurkin den Bericht als eine gute
Diskussionsgrundlage für eine neue Resolution über die Verlängerung
des Mandats der UN-Mission, das am 15. Juni abläuft.
„Wichtig ist, dass der Bericht nichts enthält,
was den neuen politischen Realitäten in Transkaukasien zuwiderlaufen
und den Status Abchasiens und folglich auch Südossetiens als
unabhängige souveräne Staaten in Zweifel ziehen würde“, sagte
Tschurkin.
28.05.2009 RIA
Novosti
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| Rosneft erschließt Gas- und
Ölvorkommen in Abchasien |
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Suchum, Der russische Ölkonzern Rosneft
sucht und beutet Öl- und Gasvorkommen an Abchasiens Küste
aus.
Das teilte der Chef des staatlichen Ölkonzerns,
Sergej Bogdantschikow, nach der Unterzeichnung eines auf fünf Jahre
befristeten Rahmenabkommens mit, das er mit der abchasischen
Wirtschaftsministerin Kristina Osgan am Dienstag in Suchum
unterzeichnet hat.
Laut Bogdantschikow sind zuerst Such- und
Erkundungsarbeiten sowie der Abbau der Vorkommen auf dem Schelf
vorgesehen. Danach sollen Tankstellen gebaut und der Handel mit
Benzin, Dieselkraftstoff und Schmierölen in Abchasien
beginnen.
Wie der Rosneft-Chef zusicherte, wird die
Erschließung des Schelfs russische Touristen nicht abschrecken und
keine Umweltverschmutzung verursachen. „Die Förderung von Erdöl und
Erdgas wird nach internationalen Standards erfolgen.“
Laut Bogdantschikow komme Rosneft nach
Abchasien, um die Wirtschaft in der kaukasischen Republik mit
günstigem Steuerklima zu entwickeln.
In Abchasien sollen zwei Betriebe - für die
Erschließung des Schelfs und für den Öl- und Benzinhandel -
entstehen. Im Jahr 2010 will Ölkonzern mit den Bohrungen auf dem
Schelf beginnen.
Die abchasische Wirtschaftsministerin lobte das
Engagement von Rosneft in der von Konflikten umgebenen Republik.
Durch das Engagement des weltbekannten Ölkonzerns bekommt die
abchasische Wirtschaft einen besseren Ruf für
Investitionen.
26.05.2009 RIA
Novosti
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| Russland übernimmt
Abchasiens Verkehrsinfrastruktur |
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Suchum, Die russische Eisenbahn RZD soll
die Bahnanlagen Abchasiens für zehn Jahre zur Nutzung überschrieben
bekommen. Dies erklärte der Präsident der Schwarzmeer-Republik
Sergej Bagapsch.
Es handele sich nicht um einen Verkauf, sondern
nur um eine befristete Überlassung, betonte er.
Russische Eisenbahntruppen haben in der
Zwischenzeit als Hilfsmaßnahme neun Brücken und etwa 50 Kilometer
Bahngleise in Abchasien instand gesetzt. Die Bahninfrastruktur
Abchasiens war schon während des Bürgerkriegs in den 90er Jahren
weitgehend zerstört worden.
Auch der Flughafen von Suchum solle
vorübergehend in russische Verwaltung übergeben werden, so Bagapsch.
Ab Juni sei die Wiederaufnahme von Flügen geplant – zunächst nur
nach Moskau, St. Petersburg und Rostow-am-Don.
Georgien warnte
die internationalen Fluggesellschaften allerdings davor, ohne
Einwilligung aus Tiflis Flüge nach Suchum
aufzunehmen.
24.05.2009
Russland-Aktuell
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| Abchasien kann seine
Eigenständigkeit nur in Obhut russischen Adlers bewahren -
Schamba |
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Suchum, Abchasien kann seine
Eigenständigkeit unter den gegenwärtigen Bedingungen nur in Obhut
des russischen (Doppel-)Adlers bewahren.
Das erklärte der abchasische Außenminister
Sergej Schamba am Donnerstag in einer Stellungnahme zu Erklärungen
der Opposition, die den außenpolitischen Kurs der Behörden
Abchasiens und das russisch-abchasische Grenzschutzabkommen
kritisiert. Die Opposition fordert vom Parlament eine Anhörung zu
diesem Thema unter Teilnahme der Öffentlichkeit.
Schamba sagte ferner, er sei Anhänger des
politischen Pluralismus. "Aber die Kritik der Opposition an der
Außenpolitik Abchasiens ist im Vorfeld der Präsidentenwahlen (2010)
nicht objektiv ... Unsere Tätigkeit ist transparent und konsequent.
In der Geschichte der abchasischen Diplomatie wurde kein einziges
Dokument unterzeichnet und keine einzige Entscheidung im stillen,
geheim getroffen."
Schamba führte ein Beispiel für eine positive
Kooperation beim gemeinsamen Schutz der Grenzen an: "Russische
Soldaten helfen Armenien, die Grenze zur Türkei und zum Iran zu
schützen." "Für Russland ist die Hilfe beim Grenzschutz in Abchasien
eine Sache geostrategischer Bedeutung, während für Abchasien es um
Überleben oder Tod geht. Wir haben keine Angst vor Georgien. Aber
hinter Tiflis steht die nordatlantische Allianz NATO. Wenn Russland
geht, werden wir mit einem riesigen Problem konfrontiert sein. Dann
werden unsere Kinder nicht in der Lage sein, in Sicherheit und
Nachbarschaft zu Georgien zu leben", sagte der abchasische
Außenamtschef.
21.05.2009 RIA
Novosti
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| Weißrussland will
Beziehungen zu Südossetien und Abchasien aktivieren |
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Minsk, Weißrussland will die
ökonomischen, sozialen und kulturellen Beziehungen zu Südossetien
und Abchasien aktivieren.
Das kündigte der amtliche Sprecher des
weißrussischen Außenministeriums, Andrej Popow, am Donnerstag in
Minsk an. Eine Delegation Weißrusslands hatte am 13. und 14. Mai zu
Besuchen in den beiden Republiken geweilt.
"Wir machen keinen Hehl daraus, dass unsere
historischen Beziehungen sich lange vor dem August-Konflikt von 2008
herauskristallisiert hatten. Wir haben mehrere Projekte, die wir
Abchasien und Südossetien in Wirtschaft, Sozialem, Kultur und im
humanitärem Bereich vorschlagen ... Das Ziel der Visite bestand
darin, diesen Beziehungen einen Impuls zu verleihen", sagte Popow.
Die Präsidenten Südossetiens und Abchasiens
hatten das weißrussische Parlament ersucht, deren Unabhängigkeit von
Georgien offiziell anzuerkennen. Die weißrussische Seite bezog aber
eine abwartende Position. Diese Frage steht nicht einmal auf der
Tagesordnung der Frühjahrstagung, die am 2. März eröffnet
wurde.
21.05.2009 RIA
Novosti
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| Opposition in Georgien
brandmarkt UN-Bericht - Schritt zum Verlust territorialer
Integrität |
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Tiflis, Die Opposition in Georgien hat
den jüngsten Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an den
Weltsicherheitsrat als einen ersten Schritt zum Verlust der
territorialen Integrität Georgiens gebrandmarkt.
Oppositionsführer Georgi Chaindrawa rief die
Flüchtlingen zu Straßenprotesten auf. "Die ganze Welt soll Menschen
sehen, die ihre Häuser verloren haben und an der Heimkehr gehindert
werden", sagte Chaindrawa am Dienstag auf einer Kundgebung vor dem
Parlament in Tiflis. Zum ersten Mal sei Abchasien in einem
UN-Bericht nicht als Teil Georgiens erwähnt worden.
Bislang waren alle Berichte des
UN-Generalsekretärs an den UN-Sicherheitsrat mit "Über die Lage in
Abchasien, Georgien" überschrieben worden. "Ban's Bericht ist
Resultat der Politik von (Präsident Michail) Saakaschwili und seiner
Mannschaft. Das ist Ergebnis dessen, dass Saakaschwili und seine
Anhänger am 12. August vergangenen Jahres den Sieg gefeiert haben,
während die russischen Truppen georgischen Boden besetzten ...
Damals sagte Saakaschwili, dass die internationale Gemeinschaft die
territoriale Integrität Georgiens unterstützt. Aber heute wurde ein
erster Schritt zum Verlust dieser Integrität getan."
Chaindrawa warf Außenminister Grigol Waschadse
vor, im Interesse Moskaus zu handeln. "Waschadse, der ein Bürger
Russlands ist, kommt heute und sagt uns, dass der Bericht (des
UN-Generalsekretärs) nur ein Zwischendokument sei. Aber wir sind uns
darüber im klaren, dass damit eine Etappe in der Entwicklung
Georgiens und seiner territorialen Integrität abgeschlossen wird",
sagte Chaindrawa.
Am Dienstag hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon
einen neuen Mechanismus für die Gewährleistung der Sicherheit
zwischen Georgien und Abchasien vorgeschlagen. Dieser Mechanismus
könnte neuen Aufgaben und einem neuen Mandat der US-Mission in der
Region zugrunde gelegt werden, stellte Ban in einem Bericht an den
Weltsicherheitsrat fest, der am selben Tag im New Yorker
UN-Hauptsitz veröffentlicht wurde.
Zum ersten Mal wird in dem Bericht entgegen den
früheren ähnlichen Dokumenten des UN-Generalsekretärs keine
Zugehörigkeit Abchasiens zu Georgien erwähnt. In einem Punkt des
Berichts ist von einer "UN-Stabilisierungsmission" die Rede. Das
könnte im Grunde genommen als ein Vorschlag des UN-Generalsekretärs
bewertet werden, die Bezeichnung der Mission zu ändern.
Unter elf Elementen des von Ban vorgeschlagenen
neuen Sicherheitsregimes sind die Schaffung von Sicherheitszonen auf
dem Festland, auf See und im Luftraum, von Zonen mit beschränkter
Zahl von Waffen und von Mechanismen gegenseitiger Benachrichtigung
sowie die Beobachtung durch die UN oder der Abschluss von Abkommen
über den gegenseitigen Informationsaustausch.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Ban Ki Moon schlägt neues
Mandat für UN-Mission in Georgien und Abchasien vor |
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New York, UN-Generalsekretär Ban Ki Moon
hat einen neuen Mechanismus für die Gewährleistung der Sicherheit
zwischen Georgien und Abchasien vorgeschlagen.
Dieser Mechanismus könnte neuen Aufgaben und
einem neuen Mandat der US-Mission in der Region zugrunde gelegt
werden, stellte Ban in einem Bericht an den Weltsicherheitsrat fest,
der am Dienstag im New Yorker UN-Hauptsitz veröffentlicht wurde.
Zum ersten Mal wird in dem Bericht entgegen den
früheren ähnlichen Dokumenten des UN-Generalsekretärs keine
Zugehörigkeit Abchasiens zu Georgien erwähnt. In einem Punkt des
Berichts ist von einer "UN-Stabilisierungsmission" die Rede. Das
könnte im Grunde genommen als ein Vorschlag des UN-Generalsekretärs
bewertet werden, die Bezeichnung der Mission zu ändern.
Unter elf Elementen des von Ban vorgeschlagenen
neuen Sicherheitsregimes sind die Schaffung von Sicherheitszonen auf
dem Festland, auf See und im Luftraum, von Zonen mit beschränkter
Zahl von Waffen und von Mechanismen gegenseitiger Benachrichtigung
sowie die Beobachtung durch die UN oder der Abschluss von Abkommen
über den gegenseitigen Informationsaustausch.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Nächste Runde der Genfer
Kaukasus-Gespräche für 1. Juli geplant |
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Moskau, Die
nächste Runde der Genfer Kaukasus-Gespräche ist für den 1.
Juli geplant.
Das teilte
EU-Sonderbotschafter Pierre Morel am Dienstag westlichen
Medienberichten zufolge in Genf nach Abschluss der
Verhandlungen zwischen Delegationen Georgiens und Russlands
mit. "Der Prozess läuft auf vollen Touren ... Die Teilnehmer
der Gespräche vereinbarten das nächste Treffen für den 1.
Juli", sagte der Diplomat.
Die Gespräche am
Dienstag dauerten etwa 3,5 Stunden. Zuvor hatte der
südossetische Chefunterhändler Boris Tschotschijew mitgeteilt,
dass die Verhandlungen Anfang Juli fortgesetzt
würden.
"Georgien unternahm
ein weiteres Mal Versuche, die internationale Gemeinschaft
davon zu überzeugen, dass die Aggression vom August 2008 nicht
von Tiflis, sondern von Moskau angezettelt wurde", sagte
Tschotschijew. |
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Südossetien habe auf
die Notwendigkeit hingewiesen, ein Memorandum über die
Nichtanwendung militärischer Gewalt gegenüber Südossetien und
Abchasien durch Georgien zu unterzeichnen. Behandelt worden
seien auch die Situation in Georgien und die NATO-Übung in
diesem Land.
Zugleich sagte
Tschotschijew, dass bei den Genfer Kaukasus-Gesprächen keine
juristisch bindenden Dokumente angenommen würden.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Moskau dementiert: Kein
Druck auf UNO in Bezug auf Abchasien |
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Moskau, Als „leeres Geschwätz“ hat das
russische Außenministerium den Vorwurf aus Georgien zurückgewiesen,
dass Moskau die UNO bei der Erstellung des Berichts zum
Kaukasus-Konflikt unter Druck gesetzt habe.
Russland sei selber mit dem UN-Bericht nicht
ganz zufrieden und halte ihn für tendenziös, sagte Igor
Ljakin-Frolow von der Pressestelle des russischen Außenministeriums
am Dienstag in Moskau.
Wenige Stunden davor hatte der georgische
Außenminister Grigol Waschadse geäußert, dass der neue Bericht des
UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon zur Lage im Südkaukasus unter Druck
Russlands erstellt worden sei.
„Das ist leeres Geschwätz. Auch wir hätten sagen
können, dass der Bericht unter Druck Georgiens erstellt worden sei“,
sagte Ljakin-Frolow. Er verwies darauf, dass viele Aussagen in dem
Bericht nicht der russischen Sichtweise in Bezug auf die Lage im
Südkaukasus entsprächen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hatte mit einer
dreitägigen Verspätung seinen Bericht zur Lage im Südkaukasus
vorgestellt. Wie RIA Novosti aus diplomatischen Quellen erfuhr, war
ein Streit um den Titel die Ursache der Verzögerung. Die USA hätten
bis zum letzten Moment darauf bestanden, dass Abchasien im Bericht
als Bestandteil Georgiens definiert wird. Schließlich erhielt das
Dokument den Titel „Der Bericht des UN-Generalsekretärs, der
entsprechend den Resolutionen 1808, 1839 und 1866 vorgelegt wird“.
Die bisherigen Berichte zu dieser Angelegenheit hießen „Zur Lage in
Abchasien, Georgien“.
Da der Bericht mit drei Tage Verspätung kam,
hatte sich Abchasien am gestrigen Montag zunächst geweigert, an der
aktuellen Runde der Genfer Beratungen zum Kaukasus-Konflikt
teilzunehmen. Auch Südossetien und Russland setzten die Gespräche
für einen Tag aus.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Südossetien plädiert für
Genfer Kaukasus-Gespräche auf gleichberechtigter
Grundlage |
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Naltschik, Laut dem südossetischen
Präsidenten Eduard Kokoity verzichten Südossetien und Abchasien
nicht auf die Teilnahme an den Genfer Verhandlungen.
„Wir sind für den Verhandlungsprozess, aber nur
auf der Grundlage der Gleichberechtigung. Wir sind dafür, dass
europäische Länder dabei vertreten sind, und zwar auf gleicher
Ebene. Bedauerlicherweise kehrt Europa davon ab“, sagte Kokoity am
Dienstag in Naltschik zu Journalisten.
Ihm zufolge ist Südossetien in dieser Frage mit
einer Politik der Doppestandards konfrontiert.
„Wir können uns ein weiteres Mal davon
überzeugen, wie unzuverlässig die Europäische Union als
Verhandlungspartner ist“, sagte der südossetische Republikchef. Ein
Beweis dafür sei die Durchführung der Nato-Übungen auf einem
Territorium, „wo vor nicht allzu langer Zeit Kinder geweint hatten“.
„Das sind undurchdachte und sehr
verantwortungslose Handlungen, denn die EU missachtet ein weiteres
Mal die erzielten Vereinbarungen gegenüber Südossetien und
Abchasien“, erläuterte Kokoity. Er merkte an, eine derartige Politik
der Doppelstandards würde zu nichts Gutem führen.
„Die EU sollte einsehen, dass sie neben Georgien
für das Genozid gegen das ossetische Volk mit verantwortlich ist.
Denn gerade die Europäische Union und die Nato-Länder hatten
Georgien aufgerüstet.“
Die georgischen Truppen hatten in der Nacht zum
8. August 2008 Südossetien überfallen. Dessen Hauptstadt Zchinwal
wurde zum großen Teil zerstört. Es wurden Zivilisten und Angehörige
der Friedenstruppe getötet. Russland sah sich gezwungen, eine
Operation zur Zwangsbefriedung Georgiens durchzuführen. Danach hat
Moskau Südossetien und Abchasien, als unabhängig anerkannt. Diese
Schritte Russlands lösten eine negative Reaktion der EU aus.
Georgien brach die diplomatischen Beziehungen zu Russland ab und
erklärte Abchasien und Südossetien zu besetzten
Territorien.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Russischer Grenzdienst
dementiert Inbesitznahme von Grundstücken in
Abchasien |
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Suchum, Der Vize-Chef der russischen
Grenzschutzbehörde, Generaloberst Viktor Trufanow, hat die
georgischen Medienberichte dementiert, denen zufolge die russischen
Grenztruppen Grundstücke in Abchasien in Besitz genommen hätten.
„Das ist eine Desinformation und sie hat einen
provokatorischen Charakter. Wir sind nicht hierher gekommen, um Land
in unsere Gewalt zu bringen. Wir halten uns hier auf, um den
gemeinsamen Grenzschutz der Republik auf Bitte ihrer Führung zu
sichern“, sagte der Generaloberst am Dienstag bei einem kurzen
Pressegespräch.
Der Vize-Premier der abchasischen Regierung
Alexander Stranitschkin wies die Informationen über eine angebliche
Inbesitznahme abchasischer Ländereien durch die russischen Grenzer
als Provokation zurück. „Alles läuft im Rahmen der entsprechenden
Vereinbarungen zwischen den Führungen Russlands und Abchasiens. Die
Zuweisung von Grundstücken erfolgt entsprechend den abchasischen
Gesetzen über Bodennutzung“, sagte Stranitschkin.
Der Vertrag über die Beteiligung der russischen
Grenztruppen am Schutz der abchasischen Grenze zu Georgien war am
30. April 2009 geschlossen worden - knapp acht Monate nach der
Anerkennung des Unabhängigkeitsstatus von Abchasien und Südossetien
durch Moskau.
Generaloberst Trufanow hatte am Dienstag bei
einem Treffen mit dem abchasischen Präsidenten Sergej Bagapsch
angemerkt, dass die russischen Grenzer bis zum 1. Juni die Arbeiten
zur Unterbringung an der abchasisch-georgischen Grenze abschließen
und ihren Dienst antreten würden.
19.05.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasische Polizei
ermittelt zu Terroranschlag in Wasserkraftwerk
Ingur |
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Gal (Abchasien), Die abchasischen
Rechtsschutzorgane ermitteln zu dem Terroranschlag, der dieser Tage
am Wasserkraftwerk Ingur, das ganz Abchasien mit Strom versorgt,
begangen worden war.
Das teilte der Verwaltungschef des Rayons Gal,
Beslan Arschba, am Dienstag RIA Novosti mit.
Ihm zufolge war am Eingang zum Kraftwerk eine
getarnte Bombe zu dem Zeitpunkt gesprengt worden, als eine Brigade
nach Arbeitsschluss die Anlage verlassen wollte. Alle seien am Leben
geblieben, sagte Arschba.
Die Frage, wer hinter dem Anschlag stehen könne,
ließ der Gesprächspartner der Agentur unbeantwortet. Er sagte
lediglich, es laufe ein Untersuchungsverfahren.
19.05.2009 RIA
Novosti
|
| Russland legitimiert
Militärbasen in Abchasien und Südossetien -
"Wedomosti" |
|
Moskau, Russlands Regierung hat Präsident
Dmitri Medwedew empfohlen, mit Abchasien und Südossetien Abkommen
über militärische Zusammenarbeit zu schließen. Darüber berichtet die
Zeitung "Wedomosti" am Dienstag.
Auf den russischen Militärstützpunkten in beiden
von Moskau anerkannten Republiken im Südkaukausus gibt es bereits
T-90-Panzer und Fla-Raketensysteme. Am Freitag verkündete Abchasiens
Präsident Sergej Bagapsch, das nahezu fertige Abkommen mit Russland
könne binnen einer oder zwei Wochen unterzeichnet werden.
Bagapsch hatte zuvor mitgeteilt, dass die
Präsenz der russischen Militärbasen für die kommenden 49 Jahre
geplant sei, ohne dass eine Pacht vorgesehen sei. Das bestätige der
"Wedomosti" auch eine Quelle in der Administration des
südossetischen Präsidenten.
Jeder Stützpunkt wird 3700 Militärangehörige
zählen. Die Stützpunkte werden ihrer Größe nach denen der
motorisierten Schützenbrigaden ähneln, wie sie zurzeit für die
russischen Landstreitkräfte aufgebaut werden.
Außerdem soll in Otschamtschira (Abchasien) eine
Basis für kleinere Schiffe der Schwarzmeerflotte und die Grenzer
ausgerüstet werden, dazu würden auf dem Flugplatz der Stadt Gudauta
mehrere Jäger, Jagdbombenflugzeuge und Hubschrauber stationiert,
sagt eine Quelle im Verteidigungsministerium.
Bei der Berechnung der Kräfte, die in Abchasien
stationiert werden, sei der Generalstab von der Einschätzung der
möglichen Gefahren und der Erwägung ausgegangen, dass die
Gruppierung bei einer Zuspitzung der Situation verstärkt werden
solle. Sie könne durchaus ausreichen, um Georgiens Aggressionen
einzudämmen, sagt Igor Korotschenko, Mitglied des Gesellschaftlichen
Rats beim Verteidigungsministerium.
Anders sieht die Situation in Südossetien aus.
Das bekannt gegebene Kontingent des Stützpunkts unterscheidet sich
nicht von jenem, das in Südossetien selbst und den anliegenden
Gebieten Nordossetiens vor dem August-Konflikt gewesen sei, sagt
Wjatscheslaw Zelujko, Experte für die georgische Armee von der
Universität Charkow (Ukraine).
Aber das zu kontrollierende Gebiet habe sich
beträchtlich erweitert, so dass Georgien die Möglichkeit habe, sein
Glück im Krieg noch einmal zu versuchen, sagt der Experte
warnend.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Nach neuem UN-Bericht:
Abchasien beendet Verhandlungsboykott |
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Moskau, Die Genfer Gespräche über die
Südkaukasus-Regelung sind wieder aufgenommen worden: Abchasien hat
nach der Prüfung des jüngsten UN-Berichts sein Boykott beendet.
Alexander Pissarew, Berater der russischen
Vertretung bei den Vereinten Nationen, sagte am Dienstag zu RIA
Novosti, alle Delegationen in Genf säßen wieder am
Verhandlungstisch, nachdem der UN-Generalsekretär seinen Bericht zur
Lage im Kaukasus vorgelegt habe.
„Heute Nacht ist dieser Bericht erschienen. Da
seine Formulierungen der abchasischen Seite passten, wurden die
Genfer Diskussionen heute im zuvor vereinbarten Format wieder
aufgenommen“, so Pissarew.
Wie Ruslan Bachtin von der russischen
UN-Delegation sagte, wird Abchasien im Titel des Berichts nicht
eindeutig als Teil Georgiens bezeichnet.
Da der Bericht mit einer dreitägigen Verspätung
kam, wurde der Auftakt der fünften Runde der Genfer Gespräche von
Abchasien boykottiert. Am Montag stieg auch Südossetien aus den
Gesprächen aus, Russland kündigte seinerseits eine Pause bis
Dienstag an. Die USA
kritisierten Moskaus Unterstützung für die
„Separatisten“.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| Moskau für Aussetzung von
Genfer Diskussionen wegen Ausstieg Abchasiens |
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Moskau, Nachdem Abchasien seine weitere
Teilnahme an den Genfer Diskussionen zur Sicherheit im Südkaukasus
abgesagt hat, schlägt Russland vor, die Diskussionen zeitweilig
auszusetzen.
Die abchasische Delegation hatte am Samstag die
Diskussionen verlassen, weil die UNO, die am 15. Mai Abchasien einen
Bericht zur Lage in der Region vorlegen sollte, dies nicht getan
hatte. Die Abchasen bezeichneten ihre weitere Beteiligung an den
Gesprächen in Genf als unzweckmäßig, weil unklar sei, in welcher
Eigenschaft Abchasien im UN-Bericht erwähnt werde.
Das Fernbleiben einer der Parteien von den
Diskussionen, bei denen wichtige Sicherheitsfragen erörtert werden,
wäre nachteilig, sagte der russische Chefunterhändler Grigori
Karassin. Deshalb sollten die Diskussionen ausgesetzt werden, bis
Abchasien an den Verhandlungstisch zurückkehrt.
Am Montag kündigte auch Südossetien an, seine
Teilnahme an den Diskussionen auszusetzen. „Wir halten es für
sinnlos, über die Sicherheit Südossetiens und Abchasiens ohne
Beisein der abchasischen Seite zu beraten“, erklärte der
südossetische Delegationsleiter Boris Tschotschijew. „Dabei behalten
wir uns das Recht vor, zu den Diskussionen zurückzukehren, wenn
Abchasien seine Streitfragen mit der UNO beilegt.“
Die Genfer Diskussionen waren nach dem von
Georgien entfesselten Südossetien-Krieg in die Wege geleitet worden,
um die Lage im Südkaukasus zu entspannen und neue Gewalt zu
verhindern. Daran nehmen Diplomaten aus der Europäischen Union, der
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der
UNO, Russland, den USA, Georgien, Abchasien und Südossetien teil.
Die drei ersten Treffen gingen ohne Ergebnis aus. Bei der vierten
Runde am 17. und 18. Februar konnten sich die Seiten grundsätzlich
auf Maßnahmen zur Verhütung und Beilegung von Vorfällen in Georgien
einigen.
19.05.2009 RIA
Novosti
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| "Wremja Nowostej": Rosnefts
heikle Suche nach Öl in Abchasien |
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Suchum, Abchasien, das von der Türkei,
Rumänien und Russland mit Energie beliefert wird, hofft, sich mit
eigenem Gas und Öl versorgen zu können, schreibt die Zeitung "Wremja
Nowostej" am Montag.
Wie eine Quelle in der Regierung der
kaukasischen Republik mitteilt, werde Rosneft bei dem Vorhaben
helfen. In einer Woche solle eine Absichtserklärung über die
Zusammenarbeit zwischen dem abchasischen Wirtschaftsministerium und
dem russischen Staatsölkonzern unterzeichnet werden.
Laut einigen Angaben birgt Abchasiens Schelf im
Schwarzen Meer mehrere Hunderte Millionen Tonnen Erdöl. Experten
verweisen jedoch darauf, dass bei der Erschließung der Vorkommen
sowohl wirtschaftliche als auch juristische Schwierigkeiten
entstehen könnten.
Die Gas- und Ölvorräte auf dem Schelf wurden
bereits von sowjetischen Geologen entdeckt. Sie könnten 300 bis 500
Millionen Tonnen Erdöl betragen. Nach Meinung von Anatoli
Dmitrijewski, Direktor des Instituts für Erdöl- und Erdgasprobleme,
habe die Region in Bezug auf die Erschließung von Naturressourcen
ein großes Potenzial.
So sagte der Experte: "Dass die Ölgewinnung auf
dem Schwarzmeerschelf aussichtsreich ist, wurde bereits in der
Sowjetunion bestätigt. Damals entstand sogar ein spezielles
Trustunternehmen 'Tschernomorneftegas'. Außerdem besteht hier
bereits die gesamte Infrastruktur: Häfen, Rohrleitungen und
potenzielle Verbraucher sind in der Nähe."
Im Übrigen sei die Kaukasusregion, wie er
hinzufügte, erdbebengefährdet und die Gewinnung dort mit besonderen
Gefahren verbunden.
"Natürlich ist die Ölgewinnung unter solchen
Naturbedingungen viel vorteilhafter als auf den nördlichen
Vorkommen", sagt Wladimir Fejgin, Direktor des Instituts für Energie
und Finanzen. "Zugleich gibt es auch Schwierigkeiten. Beispielsweise
könnte die Ölförderung wegen der großen Tiefe des Schwarzen Meeres
sehr aufwendig werden."
Zudem wies er auf Folgendes hin: Wenn nicht
russische Unternehmen die Absicht äußern, die abchasischen
Ressourcen zu erschließen, werde es ihnen kaum gelingen. Nach
Angaben von Quellen hat die abchasische Führung auch früher
versucht, ausländische Experten zur geologischen Erkundung auf dem
Schelf heranzuziehen, doch habe Abchasiens unbestimmter juristischer
Status reale Vereinbarungen verhindert.
18.05.2009 RIA
Novosti
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| Russlands Grenztruppen
bringen Schulmöbel und Medikamente nach Abchasien |
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Suchum, Der Grenzschutz des Föderalen
Sicherheitsdienstes (FSB) Russlands bringt am Sonntag per Flugzeug
15 Tonnen Hilfsgüter von Moskau nach Suchum.
Wie ein Sprecher der FSB-Grenzverwaltung in
Abchasien am Sonntag RIA Novosti mitteilte, bringt die Il-76 vor
allem Schulmöbel, Lehrbücher und Lehrmittel sowie Medikamente nach
Suchum.
Mit diesem Flug treffen in der abchasischen
Hauptstadt auch Ärzte des Zentralen FSB-Lazaretts "Golizyno" ein,
die bis Ende Mai den Kreiseinwohnern bei Gal und Otschamtschira
(Abchasien) medizinische Hilfe erweisen sollen.
Am 20. Mai sollen dem Sprecher zufolge die
Hilfsgüter der abchasischen Seite offiziell übergeben werden.
Im vorigen Jahr hatte in der Nacht zum 8. August
der georgische Fünf-Tage-Krieg begonnen. Die südossetische
Hauptstadt Zchinwal wurde von den georgischen Truppen unter schweren
Beschuss genommen. Die Stadt wurde völlig zerstört.
Tiflis plante auch eine massive Aggression gegen
Abchasien.
Erst nach der Verstärkung der russischen
Friedenstruppe konnte Georgien zum Frieden gezwungen werden.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew
unterzeichnete am 26. August Dekrete über die Anerkennung der beiden
Republiken. Am 9. September stellte Russland mit Abchasien und
Südossetien diplomatische Beziehungen her, am 17. September schloss
Russlands Außenministerium Freundschaftsabkommen mit beiden
Republiken.
17.05.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasien sagt Teilnahme an
Genfer Kaukasus-Gesprächen ab |
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Moskau,
Abchasien hat seine Teilnahme an der 5. Runde der Genfer
Kaukasus-Gespräche am 18./19 Mai abgesagt.
Das teilte Abchasiens Außenminister Sergej
Schamba am Samstag RIA Novosti mit. "Von Anfang an hatten wir unsere
Teilnahme an den Verhandlungen von der Einstellung der UNO zum
Status unserer Republik abhängig gemacht", sagte er.
"Früher, als Abchasien noch nicht anerkannt
wurde, verwendete der UN-Generalsekretär in seinen Jahresberichten
die Formulierung ‚Georgien-Abchasien'. Diesmal wurde vereinbart,
dass der Jahresbericht nach seiner Veröffentlichung am 15. Mai uns
zur Verfügung gestellt wird. Das Dokument liegt uns bislang nicht
vor."
Zuletzt habe die UN Abchasien versprochen, den
Bericht am 18. Mai vorzulegen. "Unter Berücksichtigung der
Zeitverschiebung bedeutet das, dass die Diskussionen (in Genf)
bereits abgeschlossen sein könnten, ohne dass wir den Bericht
erhalten haben. Wir sehen darin einen Trick und werden unsere
Delegation deshalb nicht nach Genf entsenden", sagte
Schamba.
16.05.2009 RIA
Novosti
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| Georgien hat keine Lehren
aus Kaukasus-Krieg gezogen - Moskau |
|
Moskau, Die Führung Georgiens hat nach
der Niederschlagung ihres Abenteuers im vergangenen August keine
Lehren gezogen.
Das geht aus einem am Samstag in Moskau
veröffentlichten Kommentar des russischen Außenministeriums zu den
jüngsten verantwortungslosen Appellen in Tiflis hervor, die
territoriale Integrität Georgiens mit Gewaltmethoden
wiederherzustellen.
"Spannungen an der Grenze Georgiens zu
Südossetien und Abchasien nehmen zu. Die georgischen
Sicherheitskräfte bauen Fortifikationsanlagen und
Beobachtungsposten, konzentrieren ihre Truppen und Kampftechnik
sowie führen Militärmanöver durch ... Das alles vollzieht sich vor
dem Hintergrund einer tiefen innenpolitischen Krise, in die das Land
von seiner gegenwärtigen Führung geführt wird", heißt es in dem
Papier.
Es sei deshalb nicht erstaunlich, dass die
georgische Machtspitze unter diesen Bedingungen versuche, die
Aufmerksamkeit der Bevölkerung von akuten inneren Problemen des
Landes mit gekünstelten Tricks abzulenken. "Es geht unter anderem um
Provokationen gegen benachbarte Republiken, um die Hilfe westlicher
Gönner, die das georgische Territorium für destabilisierende
NATO-Manöver ausgerechnet zum gegenwärtigen Moment ausgewählt haben,
der ohnehin schon besorgniserregend ist ... Dazu gehören auch die
jüngste Inszenierung eines Militärputsches und die Suche nach
äußeren Feinden."
Die russische Delegation werde bei den
bevorstehenden Konsultationen in Genf ihre Partner auf diese und
mehrere andere Momente aufmerksam machen, die die Sicherheit in der
Kaukasus-Region destabilisieren und gemeinsame Lösungen erforderlich
machen. "Die Seiten müssen sich auf praktische Schritte zum Abbau
der Spannungen, zur Festigung der Sicherheit und zur
Wiederherstellung von Vertrauen in der Region konzentrieren",
betonte das russische Außenamt.
16.05.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasien wird zwei
Grenzübergänge zu Georgien eröffnen - Bagapsch |
|
Suchum,
Abchasien wird an der Staatsgrenze zu Georgien nur zwei
Übergangspunkte eröffnen.
Das kündigte der abchasische Präsident Sergej
Bagapsch am Freitag in der Hauptstadt Suchum an. Im Kodor-Tal werde
es keine Grenzübergänge geben. Die Grenze werde gemeinsam von
abchasischen und russischen Grenzern geschützt.
"Grenzposten sind im Flughafen, in Seehäfen und
entlang des Flusses Psou geplant. An der (Schwarzmeer-)Küste werden
fünf Grenzposten eingerichtet - am See Skurtscha, in der Siedlung
Matschara (beide Kreis Gulripsch), in Neu Athos (Kreis Gudauta), in
Pizunda und Zandripsch (beide Kreis Gagra)." Die Zahl der russischen
Grenzer gab Bagapsch mit 341 und der abchasischen mit rund 220
an.
"Unser Hauptanliegen besteht darin, die
Sicherheit an der Grenze zu Georgien zu gewährleisten, denn die
Gefahr eines Konfliktes mit Tiflis ist noch nicht gebannt", sagte
der abchasische Präsident. Russland hatte die Unabhängigkeit
Abchasiens sowie Südossetiens von Georgien nach dem August-Krieg von
2008 offiziell anerkannt.
15.05.2009 RIA
Novosti
|
| Putin will nach Abchasien
reisen, Suchum will Kredit |
|
Sotschi,
Russlands Regierung nennt es Arbeitsbesuch, Georgiens Führung nennt
es Skandal. Beim Treffen mit Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch
vereinbarte Wladimir Putin eine Abchasienreise – die erste eines
russischen Premiers.
Zu Sowjetzeiten galt Abchasien als Perle an der
Ostküste des Schwarzen
Meeres. Die Strände zwischen Pizunda und Suchum sind schneeweiß, der
Bade-Urlaub hier allenfalls noch mit einer Reise auf die Krim zu vergleichen. Die
kommunistische Partei-Elite genoss die exklusiven Hotels und die
mediterrane Atmosphäre.
Keine Besuche russischer Staats- und
Regierungschefs seit 1992
Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem abchasisch-georgischen Bürgerkrieg
Anfang der 90er Jahre war das Territorium – mit Rücksicht auf
Befindlichkeiten in Tiflis
– zumindest für die russischen Spitzenpolitiker tabu. Offiziell
zählte Moskau bis zum Kaukasus-Krieg im Sommer 2008
Abchasien zu Georgien.
Nun gelten Südossetien und Abchasien in Russland (und Nicaragua) als
unabhängig. Folgerichtig hat Premier Wladimir Putin die jahrelang
selbst auferlegte Zurückhaltung abgelegt. Bei einem Empfang von
Abchasiens Präsident Sergej
Bagapsch hat er eine Einladung nach Suchum
angenommen.
Visite im Sommer geplant
Der „eintägige Arbeitsbesuch“ soll noch in
diesem Sommer stattfinden. Während Bagapsch sich auch noch
Hoffnungen auf einen Besuch von Kremlchef Medwedew macht und betont: „Wir
sind bereit, den Präsidenten und den Premierminister zu jeder Zeit
bei uns aufzunehmen“, schlagen in Tiflis die Wellen der Empörung mal
wieder hoch.
Für das Image Russlands gegenüber der Außenwelt
werde dieser Besuch fatale Folgen haben, sagte Georgiens
stellvertretender Parlamentschef Michail Matschawariani voraus, um
entrüstet hinzuzufügen: „Aber in Russland herrscht jetzt eine solche
Politik, dass ihnen alles egal ist.“
Abchasien bittet um
Millionenkredit
Die abchasische Führung freut sich über die
Zustimmung des russischen Regierungschefs, erhofft sich von Russland
allerdings nicht nur politische Unterstützung, sondern auch
Wirtschaftshilfe. So hat Sergej Bagapsch Putin um einen
langfristigen Kredit in
Höhe von 1,5 Mrd. Rubel
(34 Mio. Euro) gebeten.
Auf einer Pressekonferenz sorgte Bagapsch nach
dem Treffen allerdings für Verwirrung. Er erklärte, dass Moskau
seine Zustimmung für den Kredit gegeben habe. „Für Russland ist das
keine große Summe“, betonte er dabei. Putins Pressesekretär hingegen
dementierte, dass schon eine endgültige Entscheidung über den Kredit
gefallen sei.
Dennoch ist Russland bereits jetzt der größte
Geldgeber für Abchasien. Nach Angaben der russischen
Finanzministeriums beläuft sich die Finanzhilfe allein in diesem
Jahr auf umgerechnet 54 Mio. Euro.
15.05.2009
Russland-Aktuell
|
| Abkommen über russische
Militärbasis in Abchasien in zwei Wochen - Bagapsch |
|
Sotschi,
Russland und Abchasien werden in spätestens zwei Wochen ein Abkommen
über die Einrichtung eines russischen Militärstützpunktes in
Abchasien unterzeichnen.
Das kündigte der abchasische Republikchef Sergej
Bagapsch am Donnerstag in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi
nach einem Treffen mit Regierungschef Wladimir Putin an. "Der
Standort ist ausgewählt, Grund und Boden wurde bereits zur Verfügung
gestellt, die Arbeiten sind schon im Gange ... Wir warten auf ein
Abkommen zwischen der Republik und dem russischen
Verteidigungsministerium."
Bagapsch teilte ferner mit, dass das Dokument
bereits ausgefertigt sei. Er denke, dass es in höchstens zwei Wochen
unterzeichnet werde.
14.05.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasien wird bald von
einem weiteren Staat anerkannt - Bagapsch |
|
Sotschi, Die Unabhängigkeit Abchasiens
wird in Kürze von einem weiteren Staat anerkannt.
Das behauptete der abchasische Präsident Sergej
Bagapsch am Donnerstag in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi
nach einem Treffen mit Russlands Regierungschef Wladimir Putin. Er
werde dieses Land aber erst nach der Anerkennung nennen, sagte der
abchasische Republikchef.
Bislang wurde die Unabhängigkeit Abchasiens nur
von Russland und Nicaragua anerkannt.
14.05.2009 RIA
Novosti
|
| NATO-Manöver in Georgien
nutzlos - Bagapsch |
|
Sotschi, Das gegenwärtige NATO-Manöver
auf dem Territorium Georgiens ist laut Abchasiens Präsident Sergej
Bagapsch nutzlos.
"Man kann schwerlich von irgendwelchen
Resultaten der Übung sprechen", sagte Bagapsch am Donnerstag in der
russischen Schwarzmeerstadt Sotschi nach einem Treffen mit Russlands
Regierungschef Wladimir Putin. "Sie sind über die Zusammensetzung,
über die zahlenmäßige Stärke und über die Situation informiert. Sie
wissen auch gut, zu welchem Zweck das getan wird", sagte Bagapsch zu
Journalisten.
"Ich würde lieber von Bewertungen absehen, alle
sind der Schauspiele bereits überdrüssig, die von Georgien
inszeniert werden." Russland und Abchasien hatten sich zuvor gegen
dieses Manöver ausgesprochen.
Nach Angaben des georgischen
Verteidigungsministeriums nehmen an den Übungen die USA, Albanien,
Kanada, Kroatien, Spanien, Großbritannien, Griechenland, Ungarn, die
Türkei, Tschechien, Georgien, die Ukraine, Bosnien-Herzegowina,
Mazedonien und Aserbaidschan teil - insgesamt rund 1000
Mann.
Brüssel hatte auch Russland eingeladen, das die
Übung aber als eine "offenkundige Provokation" abgelehnt hatte.
Zuvor war die Teilnahme von 19 Ländern geplant gewesen. Aber wenige
Tage vor Beginn des Manövers sagten Armenien, Kasachstan, Moldawien
und Serbien ab.
14.05.2009 RIA
Novosti
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| Bagapsch lädt Putin zu
Besuch nach Abchasien ein |
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Sotschi, Der abchasische Präsident Sergej
Bagapsch hat den russischen Regierungschef Wladimir Putin zu einem
Besuch nach Suchum eingeladen.
"Die Einladung wurde angenommen, die
Besuchstermine werden später abgestimmt", teilte Bagapsch am
Donnerstag in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi nach einem
Treffen mit Putin mit. Er rechne damit, dass die Visite noch in
diesem Sommer stattfinde, sagte er.
Es handelt sich um den ersten Besuch eines
ranghohen russischen Politikers in Abchasien nach dessen Anerkennung
durch Russland im August vergangenen Jahres.
14.05.2009 RIA
Novosti
|
| Siemens-Fachleute geraten in
Abchasien in Sprengfalle - mit Schrecken
davongekommen |
|
Suchum, Ein Fahrzeug mit Fachleuten des
deutschen Technologiekonzerns Siemens ist in Abchasien in eine
Sprengfalle geraten.
Die Insassen seien mit dem Schrecken
davongekommen, sagte der Polizeichef des Kreises Gal, Laurens
Koghonia, Journalisten am Mittwoch. Der Zwischenfall habe sich am
späten Mittwochnachmittag ereignet, als der Wagen durch einen Tunnel
gefahren sei. Zwischen dessen Wänden sei an einem Seil eine
Handgranate befestigt gewesen. Koghonia vermutete die georgischen
Geheimdienste hinter dem Anschlag.
"Diese Aktion hatte zum Ziel, die
Sicherheitskräfte und die örtlichen Machtorgane in Misskredit zu
bringen. Mit dem Anschlag sollte gezeigt werden, dass die
abchasischen Behörden nicht in der Lage sind, die Sicherheit
ausländischer Fachleute zu gewährleisten", sagte der
Polizeichef.
Die Siemens-Experten helfen bei der
Wiederherstellung des Wasserkraftwerks Ingur.
13.05.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasien beklagt
Visaverweigerung für krankes Kind durch Deutschland |
|
Suchum, Die deutsche Botschaft in
Russland hat den Visaantrag eines 16-Jährigen aus Abchasien, der in
München operiert werden sollte, abgelehnt, sagte der abchasische
Außenminister Sergej Schamba.
Die deutsche Botschaft in Moskau habe darauf
hingewiesen, dass das deutsche Konsulat in Tiflis für abchasische
Visaanträge zuständig sei, so Schamba am Mittwoch bei einem Treffen
mit Beauftragten des UN-Menschenrechtskommissars.
Diese Reaktion verstoße gegen die humanitären
Prinzipien und die Rechte der abchasischen Bürger, betonte
Schamba.
Der Kreml erkennt Abchasien als unabhängigen
Staat an, Georgien betrachtet es als seine von Russland besetzte
Provinz.
13.05.2009 RIA
Novosti
|
| Europarat billigt
Sonderprotokoll zu Georgien |
|
Madrid, Der
Europarat hat am Dienstag ein Sonderprotokoll zu Georgien
angenommen.
"Wir haben die einmütige Entscheidung
durchgesetzt, die dem Menschenrechtskommissar und Vertretern des
Europarates ungehinderte Reisen nach Abchasien und Südossetien
ermöglichen soll", sagte Spaniens Außenminister Miguel Angel
Moratinos auf einer Pressekonferenz in Madrid. Das Protokoll wurde
vom Ausschuss der Außenminister des Europarates in seiner 119.
Ministertagung in der spanischen Hauptstadt gebilligt.
Das Ziel sei, die Situation um die Einhaltung
der Menschenrechte vor Ort zu prüfen und ein Programm der Erweisung
humanitärer Hilfe für die Bevölkerung dieser Regionen zu
konzipieren, sagte Moratinos weiter. "Uns gelang es, die Positionen
Russlands und Georgiens zu mehreren Fragen
näherzubringen."
12.05.2009 RIA
Novosti
|
| Beziehungen zwischen Brüssel
und Minsk durch dessen Kontakte zu Südossetien nicht
belastet |
|
Minsk, Die
Entwicklung und Vertiefung der Beziehungen zwischen der Europäischen
Union (EU) und Weißrussland hängen nicht von dessen Kontakten zu
Südossetien und Abchasien ab.
Das erklärte der Leiter der Minsker
EU-Vertretung, Jose Manuel Pinto Teixeira, am Dienstag in der
weißrussischen Hauptstadt. "Das Problem der Anerkennung oder
Nichtanerkennung beider Kaukasus-Republiken gehört nicht zu unserem
Dialog mit Weißrussland. Die Position der EU ist gut bekannt: Wir
erkennen diese Republiken nicht an. Aber im Fall Weißrusslands
müssen die Behörden und das Volk selbst eine Entscheidung
treffen."
Als hoffnungsvoll bezeichnete Teixeira zugleich
die Tatsache, dass Minsk Abchasien und Südossetien bislang nicht
anerkannt habe. Weißrussland hätte eine deutlichere Position zum
Status Abchasiens und Südossetiens gehabt, wenn das Land bereits
seine Integration in die EU mit einer Beitrittsperspektive begonnen
hätte. "Aber Minsk hat seine Wahl im Hinblick auf die Perspektive
eines EU-Beitritts noch nicht getroffen. Das ist eine Angelegenheit
der weißrussischen Seite selbst. Brüssel drängt nicht auf die
Integration Weißrusslands in die EU", sagte der Diplomat.
Zuvor hatten die Präsidenten Abchasiens und
Südossetiens das Parlament in Minsk ersucht, ihre Unabhängigkeit von
Georgien anzuerkennen. Weißrussland zögert mit der Antwort. Nach der
Eröffnung der Frühjahrstagung des Parlaments am 2. März wurde diese
Frage nicht einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Die zuständigen
Parlamentsausschüsse prüften die Notwendigkeit der Anerkennung
beider Republiken, hieß es in Minsk. Bislang wurde die
Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens nur von Russland und
Nicaragua anerkannt.
12.05.2009 RIA
Novosti
|
| Medwedew denkt am Tag des
Sieges an Kaukasus-Krieg zurück |
|
Moskau, Am
64. Jahrestag des Sieges über das Nazi-Deutschland hat Dmitri
Medwedew auf einige Parallelen zu den aktuellen Entwicklungen im
postsowjetischen Raum hingewiesen.
Der Kreml zitierte am Samstag aus Medwedews
Gratulationsbriefen an seine GUS-Amtskollegen sowie die Präsidenten
Abchasiens und Südossetiens.
Der russische Staatschef schrieb an den
südossetischen Präsidenten Eduard Kokoity: „Die überlieferten
Traditionen der Kameradschaft und der gegenseitigen Unterstützung
kamen in den tragischen Augusttagen 2008 erneut zum Vorschein, als
die Aggression gegen Südossetien gemeinsam abgewehrt wurde. Die
Freundschaft und die Partnerschaft zwischen unseren Völkern werden
zweifelsohne auch weiterhin im Interesse von Frieden und Stabilität
im Kaukaus zunehmen".
Im August 2008 sei die Entscheidung des
abchasischen Volkes für eine freie und demokratische Entwicklung
verteidigt worden, so Medwedew in seinem Brief an Abchasiens
Präsident Sergej Bagapsch. Somit hätten Russlands und Abchasiens
Völker bewiesen, dass sie den im Zweiten Weltkrieg verteidigten
Idealen der Gerechtigkeit nach wie vor treu seien.
Im August 2008 war es zu heftigen Kämpfen
zwischen russischen und georgischen Truppen in der Republik
Südossetien gekommen. Moskau und Tiflis warfen einander Aggression
vor. Bald erkannte Russland Abchasien und Südossetien als
unabhängige Staaten an. Georgien betrachtet sie nach wie vor als
seine von Russland besetzten Provinzen.
In einem Brief an den ukrainischen Präsidenten
Viktor Juschtschenko schrieb Medwedew: „Ich bin mir sicher, dass
Russland und die Ukraine den großen Sieg immer in der Erinnerung
bewahren und gegen alle Versuche, unsere gemeinsame Geschichte zu
revidieren und zu verdrehen, widerstehen werden". Zuvor hatte
der Kreml der ukrainischen Führung vorgeworfen, Denkmäler
für sowjetische Soldaten verfallen zu lassen und einige Gegner
der sowjetischen Armee als Freiheitskämpfer zu
heroisieren.
09.05.2009 RIA
Novosti
|
| Russland übt keinen Einfluss
auf innenpolitische Lage in Georgien aus - Ex-Präsident
Schewardnadse |
|
Baku, Russland
übt keinen unmittelbaren Einfluss auf die innenpolitische Lage in
Georgien aus.
Das sagte Georgiens Ex-Präsident Eduard
Schewardnadse am Mittwoch in einem Interview für die
Nachrichtenagentur Nowosti-Aserbaidschan. Er bezog sich auf die
gegenwärtige Konfrontation zwischen Präsident Michail Saakaschwili
und der georgischen Opposition, die seit über einem Monat mit
Dauerprotesten dessen Rücktritt fordert.
Zugleich sagte Schewardnadse, dass Russland mit
der Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien
"einen groben Fehler" begangen habe.
In Georgien gebe es würdige Politiker, die
Saakaschwili ersetzen könnten. "Das um so mehr, als die Opposition
Saakaschwilis Rücktritt und eine Neuwahl fordert. Ich denke, dass
bei der Wahl darüber entschieden wird, wer Präsident, wer
Regierungschef und wer Parlamentspräsident wird. Im Kabinett sitzen
sehr erfahrene Leute", sagte Schewardnadse weiter.
Zu Saakaschwilis Fehlern zählte der Ex-Präsident
die gewaltsame Auflösung der Protestkundgebungen im November 2007 in
Tiflis, die Zerschlagung des unabhängigen Fernsehsenders Imedi und
den Einmarsch in (die südossetische Hauptstadt) Zchinwal. "Eine
Rückeroberung von Südossetien und Abchasien wäre erst möglich, wenn
die territoriale Integrität Russlands selbst gefährdet wird ... In
diesem Fall würde Russland andere Sorgen als Abchasien und
Südossetien haben."
Zugleich sprach sich der ehemalige sowjetische
Außenminister für die Wiederherstellung normaler Beziehungen zu
Moskau aus. "Wenn Georgien das nicht tut, wird die Zukunft alles
andere als leicht sein."
Darauf angesprochen, ob er wieder zum
Präsidenten Georgiens werden könnte, sagte Schewardnadse
kategorisch: "Nein. Zum einen war ich bereits Präsident. Zum anderen
muss das Alter mit berücksichtigt werden: Der Mensch sollte seine
Möglichkeiten nicht überschätzen."
06.05.2009 RIA Novosti
|
| Krisen und Konflikte als
Hauptthemen unter Russlands Vorsitz im
UN-Sicherheitsrat |
|
UNO / New
York, Unter Russlands Vorsitz wird der UN-Sicherheitsrat im Mai
die Lage in Transkaukasien behandeln, eine Ministersitzung zum
Nahostproblem abhalten, eine Debatte zum Antiterrorkampf führen und
die Situation in Afrika und speziell in Somalia
erörtern.
Das teilte Russlands UN-Botschafter Vitali
Tschurkin mit, der den Journalisten das Arbeitsprogramm des
Sicherheitsrates für den nächsten Monat erläuterte.
"Für den 27. Mai planen wir Konsultationen zur
Situation in Georgien", sagte Tschurkin. Am 15. Mai wird
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon mit einem Bericht zum erneuerten
Mandat der UN-Mission in Georgien und Abchasien im Sicherheitsrat
erwartet. Anschließend soll eine Resolution des UN-Sicherheitsrates
zum neuen Mandat der Beobachtermission im Raum der
georgisch-abchasischen Grenze angenommen werden.
In diesem Zusammenhang verwies Tschurkin auf
Provokationen Georgiens in den an Südossetien und Abchasien
angrenzenden Regionen und warf Tiflis eine Verstärkung der
militärischen Präsenz in grenznahen Gebieten vor, was nach seinen
Worten die Lage in diesem Raum ernsthaft destabilisiert.
05.05.2009 RIA Novosti
|
| Nato und EU kritisieren
Russlands Grenzschutz-Verträge mit Südossetien und
Abchasien |
|
Brüssel, Die
Nato und die Europäische Union kritisieren die Ende vergangener
Woche geschlossenen Verträge Russlands mit Südossetien und Abchasien
über gemeinsamen Grenzschutz.
„Es handelt sich um einen eindeutigen Verstoß
gegen die Vereinbarungen vom 12. August und vom 8. September, die
die EU beschlossen hat“, betonte Nato-Sprecher James Appathurai in
einem RIA-Novosti-Gespräch. „Dies ist nicht im Interesse eines
dauerhaften Friedens und der Sicherheit im Südkaukasus.“
Im Namen der Nato sprach er sich für die
Souveränität und territoriale Integrität Georgiens in den von der
internationalen Gemeinschaft anerkannten Grenzen aus.
EU-Vorsitzland Tschechien gab seinerseits eine
Erklärung ab, in der „große Besorgnis“ über die Unterzeichnung der
Verträge geäußert wird, „die dem sechsseitigen Friedensabkommen vom
12. August widersprechen“.
Im Dokument wird eine Unterstützung der EU für
die Souveränität und territoriale Integrität Georgiens bekundet und
auf die Notwendigkeit hingewiesen, Sicherheitsprobleme bei
internationalen Treffen, unter anderem bei den Genfer Konsultationen
zu behandeln, deren nächste Runde am 18. und 19. Mai stattfinden
wird.
Nach dem Ende des August-Konflikts 2008 im
Südkaukasus hatten Nicolas Sarkozy, Präsident des damaligen
EU-Vorsitzlandes Frankreich, und Russlands Präsident Dmitri Medwedew
einen gemeinsamen Regelungsplan für die Krisenregion
vereinbart.
Mit dem Abzug seiner Friedenstruppen aus der
Sicherheitszone um Südossetien erfüllte Russland am 8. Oktober 2008
seine Verpflichtungen aus den russisch-französischen Vereinbarungen
vom 12. August und vom 8. September vollständig.
Gemäß denselben Abmachungen übernahm die EU
Garantien für Gewaltverzicht durch Georgien und entsandte am 1.
Oktober eine Beobachtermission in die an Südossetien und Abchasien
angrenzenden Regionen.
04.05.2009 RIA Novosti
|
| Russland beginnt Grenzschutz in Südossetien und
Abchasien |
|
Rostow Am Don, Russische
Grenztruppen haben nach Vereinbarungen mit Abchasien und Südossetien
ihren Dienst in beiden Republiken angetreten.
Das teilte der Grenzschutz in Südrussland RIA
Novosti am Samstag mit.
Wie groß das Kontingent der Grenzeinheiten ist,
wurde allerdings nicht mitgeteilt.
Der Chef des Grenzschutzes im Förderalbezirk
Süd, Nikolai Lissinski hatte vergangene Woche in Zchinwal
mitgeteilt, dass die Stationierung der russischen Grenzer am
südossetisch-georgischen Grenzabschnitt „auf die Festigung der
Sicherheit, die Gewährleistung der sozial-technischen und
kulturellen Entwicklung sowie auf die Anhebung des Lebensstandards
der an der Grenze lebenden Bevölkerung gerichtet ist“.
Die Stationierung der Grenztruppen Südossetiens
sei „eine Gewähr für Stabilität und Sicherheit in Südossetien und im
Kaukasus insgesamt“, so Lissinski.
Ihm zufolge ist Oberst Alexander Mursin zum Chef
der Grenztruppen in Südossetien ernannt worden. Die Behörde werde
ihren Sitz in Zchinwal haben.
Laut Angaben sollen in diesem Jahr laut Plan
etwa 20 Kasernen gebaut werden. Lissinski merkte zugleich an, dass
die Stationierung der russischen Grenzer in Südossetien in keinerlei
Bezug zu den bevorstehenden Nato-Übungen in Georgien stehe. Diese
Entscheidung sei seit langem vorbereitet worden, so
Lissinski.
02.05.2009 RIA
Novosti
|
| US-Außenamt über Grenzverträge Russlands mit
Abchasien und Südossetien besorgt |
|
Washington, Das US-Außenamt
hat Besorgnis über die jüngsten Grenzverträge Russlands mit
Abchasien und Südossetien geäußert.
"Diese Verträge laufen dem Medwedew-Sarkozy-Plan
zuwider", erklärte der amtliche Ministeriumssprecher Robert Wood in
Washington. "Dieser Schritt verstößt gegen Verpflichtungen, die
Russland beim Abschluss eines mit dem französischen
Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy abgestimmten Friedensvertrages mit
Georgien am 12. August (vergangenen Jahres) übernommen
hatte."
"Das US-State-Department ist zutiefst besorgt im
Zusammenhang mit der Unterzeichnung von Abkommen zwischen Russland
sowie den separatistischen (Regimes in) Abchasien und Südossetien,
die de facto georgische Gebiete sind." Wood rief Russland auf, seine
Verpflichtungen strikt einzuhalten.
Zuvor hatten auch das EU-Vorsitzland Tschechien
und die NATO die Grenzverträge Russlands mit Abchasien und
Südossetien scharf kritisiert. Das russische Außenministerium zeigte
sich über die Vorwürfe der NATO "erstaunt". "Die
Grenzschutz-Abkommen mit Abchasien und Südossetien tragen zur
Sicherheit in der Region bei", betonte der amtliche Sprecher des
russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Donnerstagabend.
Die jüngste Kritik seitens der NATO löse vor diesem Hintergrund
"Erstaunen" aus.
Gegen den geltenden Friedensplan verstoße nicht
die Regierung in Moskau, sondern Georgien, das seit Monaten seine
Militärpräsenz in den Pufferzonen um Abchasien und Südossetien
ausbaue, hieß es. NATO-Sprecher James Appathurai hatte zuvor am
selben Tag gesagt, Russland verletze mit dem neuen
Grenzschutz-Abkommen die geltenden
Waffenruhe-Vereinbarungen.
Laut den am Donnerstag unterzeichneten Abkommen
mit Abchasien und Südossetien übernimmt Russland die
Grenzüberwachung der beiden von Georgien abtrünnigen Republiken, bis
diese ihre eigenen Grenzschutzeinheiten aufgestellt
haben.
Nach dem Krieg im August 2008 hatte Russland
Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkannt.
Georgien betrachtet sie dagegen als seine von Russland besetzten
Provinzen. Die Lage im Krisengebiet wird zurzeit durch einen kurz
nach dem Krieg unter der EU-Vermittlung unterzeichneten Friedensplan
geregelt.
01.05.2009 RIA
Novosti
|
| Russland dementiert Konzentration seiner
Technik an Grenze zwischen Georgien und Abchasien |
|
Moskau, Russland hat georgische Medienberichte über
eine Konzentration seiner Technik an der Grenze zwischen Georgien
und Abchasien dementiert.
Es handele sich um eine weitere Provokation
georgischer Medien, teilte das russische Verteidigungsministerium am
Freitag in Moskau mit. Sie habe zum Ziel, die Lage in der Region
weiter zu destabilisieren.
Am selben Tag hatte der georgische Fernsehsender
Rustawi-2 berichtet, dass an einer Brücke über den Fluss Ingur an
der georgisch-abchasischen Grenze 20 Armeelaster, 14 gepanzerte
Fahrzeuge und rund 300 russische Militärs gesichtet wurden. Diese
Konzentration hänge mit der jüngsten Unterzeichnung eines
Grenzschutzvertrages zwischen Russland und Abchasien, behauptete der
Sender.
Am Donnerstag hatte Russland Grenzschutzverträge
mit Abchasien und Südossetien unterzeichnet. Demnach übernimmt
Russland die Grenzüberwachung der beiden Republiken, bis diese ihre
eigenen Grenzschutzeinheiten aufgestellt haben.
Nach dem Krieg im August 2008 hatte Russland
Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkannt.
Georgien betrachtet sie dagegen als seine von Russland besetzten
Provinzen. Die Lage im Krisengebiet wird zurzeit durch einen kurz
nach dem Krieg unter der EU-Vermittlung unterzeichneten Friedensplan
geregelt.
01.05.2009 RIA
Novosti
| |