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| Russland hilft Abchasien und
Südossetien beim Grenzschutz: Verträge
unterzeichnet |
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Moskau, Russland hat mit den beiden
südkaukasischen Republiken Abchasien und Südossetien Verträge über
den gemeinsamen Grenzschutz unterzeichnet.
Unter die Vereinbarungen setzten der russische
Staatschef Dmitri Medwedew und die Präsidenten von Abchasien und
Südossetien, Sergej Bagapsch und Eduard Kokojty, am Donnerstag im
Kreml ihre Unterschriften. Zudem wurden Kooperationsvereinbarungen
zwischen dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB und den
Sicherheitsbehörden in den beiden südkaukasischen Republiken
unterschrieben. Alle Abkommen haben eine Laufzeit von fünf Jahren
und beinhalten eine Option zur Verlängerung.
Demnach übernimmt Russland den Grenzschutz
dieser Republiken, solange dort keine eigenen Grenztruppen
aufgestellt sind. Zu diesem Zweck dürfen russische
Grenzschutzflugzeuge den Luftraum und Flughäfen beider Republiken
gebührenfrei nutzen. Wie es heißt, richten sich die
Grenzschutzvereinbarungen nicht gegen Drittländer. Die Rechte und
Verpflichtungen der Vertragspartner aus anderen internationalen
Abkommen bleiben hiervon unberührt.
30.04.2009 RIA
Novosti
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| Moskau erstaunt über
Nato-Kritik an Grenzschutz-Deal mit Südossetien |
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Moskau, Nach Moskaus Verpflichtung, die
Grenzüberwachung in Südossetien und Abchasien vorübergehend zu
übernehmen, zeigt sich das russische Außenministerium über die
entsprechenden Vorwürfe der Nato „erstaunt“.
Das Grenzschutz-Abkommen mit Abchasien und
Südossetien trage zur Sicherheit in der Region bei, betonte Andrej
Nesterenko, Sprecher des russischen Außenministeriums, am
Donnerstagabend. Die jüngste Kritik seitens der Nato löse vor diesem
Hintergrund „Erstaunen“ aus.
Gegen den geltenden Friedensplan verstoße nicht
die Regierung in Moskau, sondern Georgien, das seit Monaten seine
Militärpräsenz in den Pufferzonen um Abchasien und Südossetien
ausbaue.
Ein Nato-Sprecher hatte zuvor am Donnerstag
gesagt, Russland verstoße mit dem neuen Grenzschutz-Abkommen gegen
die geltenden Waffenruhe-Vereinbarungen.
Laut den am Donnerstag unterzeichneten Abkommen
mit Abchasien und Südossetien übernimmt Russland die
Grenzüberwachung der beiden Republiken, solange diese ihre eigenen
Grenzschutzeinheiten nicht aufstellen.
30.04.2009 RIA
Novosti
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| Russland bereitet mehrere
Abkommen mit Abchasien und Südossetien vor |
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Moskau, 30 branchenbezogene Abkommen
zwischen Russland, Abchasien und Südossetien werden für die
Unterzeichnung vorbereitet.
Das teilte der russische Präsident Dmitri
Medwedew am Donnerstag im Kreml nach der Unterzeichnung von Abkommen
mit Südossetien und Abchasien über den Schutz der Staatsgrenzen mit.
Wie der abchasische Präsident Sergej Bagapsch
bestätigte, werden Moskau und Suchum demnächst mehrere Abkommen über
Zusammenarbeit signieren.
„Derzeit wird eine ganze Reihe von Abkommen
zwischen Russland und Abchasien vorbereitet“, sagte Bagapsch zu
Journalisten.
30.04.2009 RIA
Novosti
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| Provokationen in Südossetien
und Abchasien unbedingt verhindern-Medwedew |
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Moskau, Russlands Präsident Dmitri
Medwedew hat die Notwendigkeit der Verhinderung der Provokationen in
Südossetien und Abchasien erklärt.
„Provokationen in diesen Regionen sind möglich,
sie müssen jedoch verhindert werden“, sagte er am Donnerstag im
Kreml bei der Unterzeichnungszeremonie der Abkommen mit Abchasien
und Südossetien über die gemeinsame Sicherung der Staatsgrenzen.
Im Beisein der drei Präsidenten wurden auch die
Abkommen über Zusammenarbeit zwischen dem Geheimdienst Russlands
(FSB), dem Dienst für die Staatssicherheit Abchasiens und dem
Komitee für die Staatssicherheit Südossetiens signiert.
„Die Vollmachten bei der Grenzsicherung dieser
Republiken werden in strikter Übereinstimmung mit der nationalen
Gesetzgebung Abchasiens und Südossetiens ausgeübt. Das ist die
Bestätigung der nationalen Souveränität dieser Länder“, sagte
Medwedew.
Russland erkannte die Unabhängigkeit Abchasiens
und Südossetiens nach dem Überfall georgischer Truppen auf Zchinwal
(Hauptstadt Südossetiens) im August vorigen Jahres an.
Als Antwort darauf brach Tiflis die
diplomatischen Beziehungen zu Moskau ab und erklärte die zwei
Republiken für besetzte Territorien.
Der russische Präsident hat mehrmals erklärt,
dass Russland eine neue Aggression Georgiens gegen Abchasien und
Südossetien nicht zulassen werde.
30.04.2009 RIA
Novosti
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| Medwedew unterzeichnet
Grenzschutzverträge mit Abchasien und Südossetien |
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Moskau, Der russische Präsident Dmitri
Medwedew unterzeichnet am morgigen Donnerstag Abkommen mit Abchasien
und Südossetien über gemeinsamen Grenzschutz.
Wie RIA Novosti am Mittwoch aus dem Kreml weiter
erfuhr, werden die Präsidenten von Abchasien und Südossetien in
Moskau erwartet. In ihrem Beisein sollen zudem
Kooperationsvereinbarungen zwischen dem russischen
Inlandsgeheimdienst FSB und den Sicherheitsbehörden in den beiden
südkaukasischen Republiken unterzeichnet werden.
29.04.2009 RIA
Novosti
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| PACE gegen Russlands
Militärpräsenz in kaukasischen Konfliktregionen |
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Strassburg, Ihre Besorgnis über die
russische Militärpräsenz im georgisch-südossetischen Konfliktgebiet
haben die Russland-Referenten der Parlamentarischen Versammlung des
Europarates (PACE) geäußert.
"Wir können uns nicht damit abfinden, dass
Russland seine Militärpräsenz in dieser Region beibehält", betonte
Luc van den Brande, Russland-Referent der PACE, am Mittwoch in einer
Diskussion über die Erfüllung der Januar-Resolution durch Georgien
und Russland.
Die Konfliktseiten in der Region "müssen die
Begrenzung der Lieferungen von Hilfsgütern abschaffen, auf
Einschränkungen für den Zugang der Beobachter verzichten und die
weitere Militarisierung stoppen", fügte van den Brande hinzu.
Er verwies darauf, dass die Unabhängigkeit
Abchasiens und Südossetiens nur von Russland anerkannt wurde. "Wir
müssen erneut unsere Position bestätigen, wonach eine Anerkennung
Abchasiens und Südossetiens unannehmbar ist", sagte der Diplomat.
Der Georgien-Berichterstatter Matyas Eörsi
stellte eine Verschlechterung der Situation im Konfliktraum fest.
"Russland hat seine Haltung nicht verändert, ein Militärkontingent
ist in diesem Raum weiterhin präsent."
Georgiens Delegationschef in der PACE, Petre
Ziskarischwili, begrüßte die Hinweise der Berichterstatter auf die
militärische Präsenz Russlands im georgisch-südossetischen
Konfliktsgebiet.
"Russland ist von seinen Verpflichtungen
abgerückt: Die Kopfstärke der Truppen in der Region ist gestiegen,
an Militärstützpunkten wird weiter gebaut", betonte er. Er machte
die Anwesenden auch auf die komplizierte Situation mit den
Flüchtlingen in der Konfliktregion aufmerksam.
Russlands Delegationschef Konstantin Kossatschow
verwies seinerseits darauf, dass "Georgien die bereits 1999
übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllt hat, die Konflikte in
Abchasien und Südossetien zu lösen".
Zu den August-Ereignissen stellte er fest: "In
der Nacht zum 8. August hat Georgien seine Verpflichtungen verletzt,
und Russland musste so darauf reagieren, wie es reagiert hat."
Wie der russische Diplomat betonte, muss
Georgiens Staatsführung das Vertrauen der abchasischen und der
südossetischen Seite wiederherstellen.
Seit Oktober 2008 hat sich die PACE nun dreimal
mit der Behandlung des "August-Kriegs" befasst. Trotz der Versuche
so mancher radikal eingestellten Abgeordneten und der georgischen
Delegation gelang es Russland, sein Stimmrecht in der Versammlung
beizubehalten.
Am Montag hatte das PACE-Büro beschlossen, die
Dauer der Debatte von einem ganzen Arbeitstag auf drei Stunden zu
verkürzen.
29.04.2009 RIA
Novosti
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| Abchasien ruft Nato-Staaten
zu Verzicht auf Übung in Georgien auf |
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Suchum,
Abchasiens Außenministerium hat die Nato-Staaten aufgerufen, keine
Militärübungen in Georgien abzuhalten. Außerdem äußerte es seine
große Besorgnis und Beunruhigung über die für den Mai geplante
Nato-Übung in Georgien.
Das geht aus einem am Montag veröffentlichten
Appell des Außenamts hervor.
Angesichts der Offensive Georgiens gegen
Südossetien vom August des Vorjahres und der Provokationen gegen
Abchasien bewertet Abchasien diese Übung als eine „engagierte
politische Aktion“, die die Situation in der Region destabilisiert.
Zugleich stellte das Außenamt die Frage nach der
„politischen Zweckmäßigkeit“ weiterer Waffenlieferungen und der
Unterstützung bei der Militärausbildung von Soldaten eines Staates,
der in den letzten 15 Jahren mehrmals Angriffe gegen Nachbarstaaten
unternommen hat. Fraglich seien auch der ethische Aspekt und die
Legitimität dieser Unterstützung.
Abchasiens Außenministerium verweist ferner auf
das wachsende Militärpotential Georgiens, was zu einer neuen
Zuspitzung des Konflikts führen könnte. „Offenbar muss erneut darauf
hingewiesen werden, dass die Ereignisse vom August 2008 einer
ähnlichen gemeinsamen Übung unmittelbar folgten“, heißt es im
Dokument.
27.04.2009 RIA
Novosti
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| Moskau warnt: Nato-Übung
droht mit Destabilisierung im Kaukasus |
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Moskau, Die für Mai geplante Nato-Übung
in Georgien droht mit einer Destabilisierung in der Region.
Das sagte der russische Vizeaußenminister
Grigori Karassin am Donnerstag in Moskau bei einem Treffen mit
Volker Stanzel, Politischer Direktor des deutschen Auswärtigen
Amtes.
Laut Karassin gibt die Nato Georgien mit diesem
Manöver ein Signal, welches die Führung in Tiflis zu neuen
Abenteuern ermuntere. Dies widerspräche den internationalen
Anstrengungen zur Normalisierung im Südkaukasus nach dem
Südossetien-Konflikt vom vergangenen August, wurde Karassin vom
Presseamt des Außenministeriums zitiert.
Die multinationale Nato-geführte Übung
„Cooperative Longbow 09/Cooperative Lancer 09“ soll vom 6. Mai bis
1. Juni in Georgien stattfinden. Daran werden rund 1300 Soldaten aus
Nato-Mitglieds- und Partnerstaaten teilnehmen. Nato-Sprecher Robert
Pszczel sagte vorige Woche in Brüssel, es handle sich um eine
Stabsübung, so dass weder Waffen noch Kriegstechnik zum Einsatz
kommen würden.
Der russische Präsident Dmitri Medwedew
kritisierte, dass die bevorstehende Übung nicht zur Annäherung mit
Russland beitrage und mit Komplikationen drohe. Der russische
Nato-Botschafter Dmitri Rogosin warnte, dass der georgische
Präsident Michail Saakaschwili während der bevorstehenden Nato-Übung
in seinem Land zu Provokationen gegen Abchasien und Südossetien
greifen könne. Er rief die Nato offiziell auf, auf die Übung zu
verzichten.
23.04.2009 RIA
Novosti
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| Übung mit Georgien: OVKS
warnt Nato vor erneuter Eskalation |
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Bischkek, Nach dem Kreml hat auch die
Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OVKS), die im
Westen oft als postsowjetischer Gegenentwurf zur Nato betrachtet
wird, die geplante Nato-Übung in Georgien als Provokation
gebrandmarkt.
Mit ihrer geplanten Übung unterstütze die Nato
„aggressive Handlungen des Regimes Saakaschwili“ gegen Abchasien und
Südossetien, sagte OVKS-Generalsekretär Nikolai Bordjuscha am Montag
in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.
„Das ist nichts anderes als der Versuch, die
Lage im Kaukasus eskalieren zu lassen“, hieß es.
Der OVKS gehören Russland. Weißrussland,
Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Usbekistan
an.
Zuvor hatte der russische Präsident Dmitri
Medwedew die Übungspläne der Nato in Georgien scharf kritisiert. Außenminister
Sergej Lawrow sagte, die Übung könne bei Michail Saakaschwili
das „Gefühl der freien Hand“ auslösen.
Die Nato-Übung in Georgien findet im Mai statt.
Soldaten aus 19 Ländern nehmen daran voraussichtlich
teil.
20.04.2009 RIA
Novosti
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| Genfer Kaukasus-Diskussionen
werden im Mai fortgesetzt |
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Genf, Die neue
Runde der Genfer Diskussionen zur Kaukasus-Region findet am 18. und
19. Mai statt. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der
EU-Sonderbeauftragten, des UN-Generalsekretärs und der griechischen
Vorsitzvertretung in der OSZE hervor.
In dem Dokument wird hervorgehoben, dass die
Konsultationen am Sitz der Internationalen Arbeitsorganisation in
Genf durchgeführt werden. Die Co-Vorsitzenden geben nach Abschluss
der Diskussionen eine gemeinsame Pressekonferenz.
Die Notwendigkeit von Diskussionen zur Situation
in Transkaukasien ist nach dem Krieg, der von Georgien im August
2008 in Südossetien entfesselt worden war, klar zutage getreten. Die
Treffen der Vertreter der EU, der OSZE, der UNO, von Russland, den
USA, Georgien, Abchasiens und Südossetiens zielen darauf ab, die
angeheizte Situation in der Kaukasus-Region baldigst zu
normalisieren.
Die beiden ersten Diskussionsrunden hatten keine
konkreten Ergebnisse gebracht. Mehr noch, die erste Runde vom 15.
Oktober 2008 war faktisch gescheitert, nachdem Georgien sich
geweigert hatte, sich an einen Verhandlungstisch mit den
Delegationen von Südossetien und Abchasien zu setzen.
Die vierte Runde der Genfer Konsultationen am
17. und 18. Februar 2009 erwies sich als sehr produktiv im Vergleich
zu den vorangegangenen Treffen. Die Sitzungsteilnehmer konnten sich
erstmals über Mechanismen der Verhinderung bzw. der Beilegung von
Zwischenfällen in Georgien, Abchasien und Südossetien
einigen.
17.04.2009 RIA
Novosti
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| Abchasien will auf
Nato-Übung mit eigenem Manöver reagieren |
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Moskau,
Als Reaktion auf die
Nato-Übung in Georgien können Abchasien und Südossetien laut dem
abchasischen Präsidenten Sergej Bagapsch eigene Militärmanöver
durchführen.
Die bevorstehende Nato-Übung trage nicht zur
Stabilisierung im Kaukasus bei, sagte Bagapsch am Freitag in Moskau.
Sein Land werde gemeinsam mit Russland die Entwicklung in Georgien
verfolgen.
Bagapsch bestätigte, dass der russische
Armeestützpunkt im abchasischen Gudauta demnächst entstehen werde.
Außerdem werde eine russische Marinebasis in Otschamtschira
eingerichtet. Dort würden fünf bis sechs russische und zehn
abchasische Küstenschutzschiffe stationiert.
Die multinationale Nato-geführte Übung
„Cooperative Longbow 09/Cooperative Lancer 09“ soll vom 6. Mai bis
1. Juni in Georgien stattfinden. Daran werden rund 1300 Soldaten aus
Nato-Mitglieds- und Partnerstaaten teilnehmen.
17.04.2009 RIA
Novosti
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| Rogosin warnt vor
georgischen Provokationen während Nato-Übung |
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Moskau,
Der russische
Nato-Botschafter Dmitri Rogosin schließt nicht aus, dass der
georgische Präsident Michail Saakaschwili während der bevorstehenden
Nato-Übung in seinem Land zu Provokationen greifen kann.
„Von Saakaschwili kann man alles erwarten.
Stellen Sie sich einmal vor: eine Provokation gegen die Amerikaner
oder die europäischen Soldaten, die so hingestellt ist, dass die
Spuren nach Südossetien oder Abchasien führen“, sagte Rogosin am
Freitag dem Radiosender RSN.
„Wir warnen: Wenn es zu Zwischenfällen kommt,
liegt die ganze Verantwortung allein bei der Nato.“
Die multinationale Nato-geführte Übung
„Cooperative Longbow 09/Cooperative Lancer 09“ soll vom 6. Mai bis
1. Juni in Georgien stattfinden. Daran werden rund 1300 Soldaten aus
Nato-Mitglieds- und Partnerstaaten teilnehmen.
17.04.2009 RIA
Novosti
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| Abchasien will niemanden um
Anerkennung ersuchen - Präsident Bagapsch |
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Moskau, Die
Festigung der ökonomischen und politischen Stabilität in Abchasien
ist laut Präsident Sergej Bagapsch die wichtigste Voraussetzung für
die Anerkennung der Unabhängigkeit der Republik.
"Wir werden niemanden um die Anerkennung unserer
Unabhängigkeit ersuchen. Wir werden eine solche Lage in der Republik
schaffen, dass keine Fragen mehr gestellt werden", sagte Bagapsch
dem englischsprachigen Fernsehsender Russia Today. Das Interview
soll am Freitag ausgestrahlt werden.
Zur Anerkennung Abchasiens werde auch die
Eintracht der Nation beitragen. Bagapsch sagte ferner, dass diese
Voraussetzungen im Grunde genommen bereits vorhanden sind:
"Ökonomische und politische Stabilität ist da, die Eintracht der
Nation wurde in letzter Zeit unter Beweis gestellt. Jetzt kommt es
darauf an, das alles zu festigen."
Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatte sich
Abchasien für unabhängig von Georgien erklärt. Im August 1992
verlegte Tiflis seine Truppen nach Abchasien, die aber auf einen
erbitterten bewaffneten Widerstand stießen. Der blutige Konflikt
endete am 30. September 1993 mit dem faktischen Verlust Abchasiens
durch Georgien.
Vor dem August-Krieg von 2008 in Südossetien
wurde der Frieden in der georgisch-abchasischen Konfliktzone von der
GUS-Friedensmacht erhalten, zu der hauptsächlich russische Militärs
gehörten. Nach dem Überfall Georgiens auf Südossetien, das sich
ebenfalls von Tiflis losgelöst hatte, rückten russische Truppen auf
das Territoirum dieser Republik vor, um die Bürger und eigene
Friedenssoldaten zu schützen. Nach Abschluss der Kampfhandlungen
erkannte Moskau Ende August Südossetien und Abchasien als
unabhängige Staaten an. Mittlerweile stellte Abchasien die Kontrolle
über sein gesamtes Territorium wieder her.
16.04.2009 RIA
Novosti
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| Abchasiens Präsident
schließt jeglichen Kontakt mit gegenwärtiger Führung in Tiflis
aus |
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Moskau,
Abchasiens Präsident Sergej Bagapsch hat erneut jeglichen Kontakt
mit der gegenwärtigen Führung in Georgien
ausgeschlossen.
"Wir werden mit der gegenwärtigen politischen
Führung in Tiflis nicht verhandeln", sagte Bagapsch dem
englischsprachigen Fernsehsender Russia Today. Das Interview soll am
Freitag ausgestrahlt werden.
Die politische Situation in Georgien werde sich
nie stabilisieren. "Georgien hat bereits seinen vierten Präsidenten.
Und keiner von ihnen kam durch normale demokratische Wahlen an die
Macht, sondern wurde immer abgesetzt ... Ich denke, dass die Macht
in Georgien noch lange durch Revolutionen ergriffen wird", sagte
Bagapsch.
Die Opposition in Georgien fordert seit dem 9.
April - dem Tag der Unabhängigkeit - den Rücktritt von Präsident
Michail Saakaschwili. Für die kommende Woche kündigte die Opposition
eine landesweite Mobilmachung ihrer Anhänger an.
16.04.2009 RIA
Novosti
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| Abchasien braucht keine
EU-Beobachter - Präsident Bagapsch |
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Moskau,
Abchasien braucht auf seinem Territorium laut Präsident Sergej
Bagapsch keine Beobachter von der Europäischen Union
(EU).
"Ich kann bekräftigen, dass eine EU-Mission in
Abchasien nichts zu suchen hat, weil Beobachter und eine UNO-Mission
bei uns bereits im Einsatz sind", sagte Bagapsch dem
englischsprachigen Fernsehsender Russia Today. Das Interview soll am
Freitag ausgestrahlt werden.
"Abchasien betrachet alles, was EU-Beobachter
betrifft, wegen der Position der Europäischen Union zu der von ihr
nicht anerkannten Republik mit äußerster Vorsicht. Die militärische
Situation muss dort beobachtet werden, von wo aus seit 20 Jahren
Aggressionsdrohungen kommen." Damit meinte Bagapsch das benachbarte
Georgien.
16.04.2009 RIA
Novosti
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| Russland und NATO
streiten über Manöver |
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Erneut bahnt sich ein Streit der Großmächte an:
Im Mai plant die NATO im früheren Krisengebiet Georgiens zwei
Militärmanöver. Russland passt das überhaupt nicht. Anlass für eine
neue Krise?
Der russische Außenminister Sergej Lawrow fand
am Donnerstag (16.04.2009) klare Worte: Die geplanten Manöver der
NATO seien eine "Provokation" für Russland. "Die Demonstration einer
Komplizenschaft der NATO mit dem georgischen Regime wird kein gutes
Signal an all diejenigen aussenden, die ernsthaft an der
Stabilisierung der Lage im Kaukasus arbeiten", sagte
Lawrow.
Die NATO sieht das ganz anders: "Warum sollten
wir das nicht tun?" fragte ein Sprecher der Allianz. Das
Militärbündnis hatte am Mittwoch erklärt, im Mai nahe Tiflis
Militärmanöver mit rund 1300 Soldaten aus 19 Staaten abhalten zu
wollen. Die Übungen würden bereits seit einem Jahr vorbereitet und
seien "keine Überraschung". Es handele sich bei den Manövern nicht
um eine bilaterale Aktion zwischen der NATO und Georgien, sondern um
Übungen der NATO und der Partnerschaft für den Frieden
(PFP).
Gefühl der freien Hand für
Georgien?
Lawrow äußerte die Befürchtung, die Übungen
könnten dem "Regime in Georgien" ein "Gefühl der freien Hand"
gegenüber Russland geben. Die NATO, so Lawrow, ziehe offenbar nicht
die richtigen Schlüsse aus dem Krieg im vergangenen August. Ein
Sprecher der russischen Delegation bei der NATO sagte, Russland
werde NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer in einem Brief
auffordern, die für Mai geplanten Manöver vorerst nicht abzuhalten.
Moskau fürchtet, dass Georgien eine Offensive zur Rückeroberung
Südossetiens und Abchasiens vorbereitet, die von Russland als
unabhängig anerkannt wurden.
Gespräche über die Zukunft Südossetiens und
Abchasiens
Das Verhältnis zwischen der NATO und Russland
hatte während der Georgien-Krise im Sommer 2008 einen Tiefpunkt
erreicht. Damals hatten die ehemalige sowjetische Republik Georgien,
die in die NATO strebt, und Russland in Südossetien und Abchasien um
die Vorherrschaft im Kaukasus gekämpft. Beide Seiten stimmten
schließlich einem Waffenstillstand zu, der von der Europäischen
Union vermittelt worden war.
Seither führen Russland und Georgien unter der
Aufsicht von der EU, den Vereinten Nationen und der Organisation für
Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) Gespräche über die Zukunft
Südossetiens und Abchasiens. Die nächste Gesprächsrunde ist für den
18. und 19. Mai in Genf festgesetzt. Erst im März hatten die
Mitglieder des Militärbündnisses beschlossen, den vorübergehend
ausgesetzten NATO-Russland-Rat wieder aufzunehmen.
"Einmischung in innere
Angelegenheiten"
Georgien kritisierte die russische Reaktion auf
das geplante NATO-Manöver. Der Minister für die euro-atlantische
Integration, Giorgi Baramidse, sagte, Moskau versuche erneut, sich
in die "inneren Angelegenheiten" des Landes einzumischen. Moskau
verfolge eine "Politik der einseitigen Einflusssphären", die an die
Zeiten des Kalten Kriegs erinnere.
Moskau erklärte dagegen, die geplanten
NATO-Manöver seien "eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten"
Georgiens und verwies dabei auf die aktuellen Massenproteste gegen
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili in Tiflis. In der
georgischen Hauptstadt fordern tausende Demonstranten seit Tagen den
Rücktritt des prowestlichen Staatsoberhaupts. Sie geben ihm eine
Mitschuld an dem Krieg im vergangenen August.
Das "fiktive Szenario" bei dem Manöver sieht
laut NATO einen Friedenseinsatz unter UN-Mandat vor. "Da wird auch
auf taktischer Ebene ein bisschen geschossen, aber es nimmt kein
einziger Panzer an diesem Manöver teil", erläuterte ein
NATO-Sprecher. Zu den Teilnehmern zählen die USA und Großbritannien.
Deutschland und Frankreich sind nicht dabei.
(kis/ako/afp/dpa/ap)
16.04.2009 Deutsche
Welle
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| Internationale Konferenz in
Suchum zu Wirtschaftsentwicklung Abchasiens |
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Suchum, Eine internationale Konferenz,
die der Wirtschaftsentwicklung Abchasiens gewidmet ist, wird am
Freitag in der Hauptstadt dieser nordkaukasischen Republik Suchum
eröffnet.
Das teilte Juri Tursunow, Präsident des
Entwicklungsfonds "Instituts für Eurasische Studien" und einer der
Initiatoren dieser Konferenz, RIA Novosti mit.
Ihm zufolge werden 90 Vertreter nicht nur aus
Russland und Abchasien, sondern auch aus Deutschland, Norwegen, den
USA, Weißrussland und Kasachstan an der Konferenz
teilnehmen.
Tursunow hob hervor, dass dies die erste
Wirtschaftskonferenz des Fonds in Abchasien sei, und brachte die
Hoffnung zum Ausdruck, dass sie sich zu einem jährlichen Ereignis
entwickeln werde.
"Wir sind der Meinung, dass der politischen auch
die ökonomische Anerkennung Abchasiens folgen muss und hoffen, dass
nach dem Abschluss unserer Konferenz schnelle Entscheidungen
getroffen werden und eine aktive Integration nicht nur russischer,
sondern auch internatonaler Unternehmen in Abchasien erfolgt", sagte
er.
Auf der Konferenz werden Andrej Kelin, Direktor
des Departements für die GUS-Länder im russischen Außenministerium,
Sergej Tschernyschow, Direktor des Departements für die
wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den GUS-Ländern im russischen
Wirtschaftsministerium, Wladimir Morosow, Erster Vizepräsident der
Russischen Eisenbahn (RZD), sowie Vertreter der russischen
Industrie- und Handelskammer referieren.
10.04.2009 RIA
Novosti
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| OSZE-Tätigkeit in Georgien
und Südossetien muss politischen Realitäten
entsprechen |
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Moskau, Moskau
ist der Auffassung, dass die Tätigkeit der OSZE-Missionen in
Georgien und Südossetien in voller Übereinstimmung mit neuen
politisch-rechtlichen Realitäten in der Region ausgeübt werden
soll.
Das sagte der russische Vizeaußenminister
Grigori Karassin.
Die OSZE-Mission in der Region befindet sich
seit dem 1. Januar 2009, nach Ablauf ihres Mandates, in Auflösung.
Russland hat erklärt, dass sich das Mandat der OSZE-Mission in
Georgien nach der Anerkennung der Unabhängigkeit Südossetiens im
August 2008 nicht auf diese Republik ausbreiten dürfe.
"Die Russische Föderation tritt dafür ein, dass
die Tätigkeit der OSZE und der anderen internationalen
Organisationen in voller Übereinstimmung mit den neuen
politisch-rechtlichen Gegebenheiten in der Region ausgeübt wird, und
ist zu konstruktiven Verhandlungen über die Mandate der OSZE-Präsenz
in Georgien und Südossetien bereit", heißt es in einer Mitteilung
des russischen Außenministeriums nach dem Treffen Karassins mit den
Botschaftern Großbritanniens, der USA, Frankreichs und Deutschlands
am Donnerstag in Moskau.
Nach Worten des russischen Vizeaußenministers
sei die Möglichkeit einer gegenseitig annehmbaren Entscheidung zu
diesen Fragen offensichtlich und hänge von flexibler und
unvoreingenommener Herangehensweise ab.
Bei dem Treffen bestätigte die russische Seite
das Interesse an der weiteren Tätigkeit der OSZE in Georgien und
Südossetien, wird in der Mitteilung betont.
"Die Erzielung eines Kompromisses wird von einer
destruktiven Position einiger Länder behindert, die nicht bereit
sind, die heutige Situation in der Region realistisch zu betrachten
und darauf aus sind, die dringlichen Probleme der Festigung der
Sicherheit in der Region durch das politische Manövrieren zu
verdrängen", hieß es.
10.04.2009 RIA
Novosti
|
| Abchasien verstärkt Grenze
zu Georgien |
|
Suchum, Einen
Tag vor den bevorstehenden Oppositionsprotesten in Georgien
verstärkt Abchasien die Sicherheitsvorkehrungen an der
Grenze.
Das abchasische Außenministerium begründete die
Entscheidung mit den „immer häufiger werdenden Provokationen von
Seiten Georgiens und versuchten Terroranschlägen in den an Georgien
angrenzenden Regionen“. Mit Hilfe des russischen Kontingents solle
auch der Schutz des Luftraums und der Hoheitsgewässer Abchasiens
verstärkt werden, hieß es.
Die georgische Opposition hat für den morgigen
Donnerstag Massenproteste angekündigt, um Staatspräsident Michail
Saakaschwili zum Rücktritt zu zwingen.
Das abchasische Außenministerium
befürchtet, dass die georgische Staatsführung die Bevölkerung von
den inneren Problemen ablenken wolle, indem sie die Spannungen im
Raum des Konfliktes schüre. Abchasien habe die Europäische
Beobachtermission wiederholt auf die Gefahr einer Eskalation im
Konfliktraum verwiesen, doch die Appelle seien ohne Antwort
geblieben, hieß es.
08.04.2009 RIA
Novosti
|
| Saakaschwili zählt noch mehr
auf Obama als auf Bush |
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Tiflis, Der
georgische Präsident Michail Saakaschwili hat kaum Zweifel daran,
dass sein Land im Streit um Abchasien und Südossetien von seinem
US-Amtskollegen Barack Obama noch mehr Beistand als von George W.
Bush bekommt.
„Wenn die aktuellen Investitionsprojekte
umgesetzt werden und sich Georgien weiterentwickelt, wird es
internationale Unterstützung genießen, was zur Wiederherstellung
seiner territorialen Integrität beiträgt“, wurde Saakaschwili am
Dienstag im georgischen Fernsehen zitiert.
In dieser Hinsicht gebe Obama doppelt so viele
Erklärungen wie die aus dem Amt geschiedene US-Regierung. Die
Bush-Regierung habe von einer „unverhältnismäßigen Gewaltanwendung“
gesprochen, Obama bezeichne den August-Krieg dagegen als russische
„Invasion, Aggression und Besatzung“, betonte Saakaschwili weiter,
wie die georgische Agentur Novosti-Grusia berichtete.
07.04.2009 RIA
Novosti
|
| Moskau befürchtet neue gewaltsame
Provokationen aus Georgien |
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Moskau,
Russland hat laut Außenminister Sergej Lawrow ernsthafte Gründe für
den Verdacht, dass Georegien erneute gewaltsame Provokationen
plant.
„Es ist beunruhigend, dass die Kriegsrhetorik
aus Tiflis nicht aufhört. Es gibt ernsthafte Gründe für den
Verdacht, dass neue gewaltsame Provokationen vorbereitet werden“,
sagte Lawrow in einem Interview für die Regierungszeitung
„Rossijskaja Gaseta“, das am Montag veröffentlicht wird.
Es sei bedauernswert, dass einige Staaten vor
diesem Hintergrund das Regime des georgischen Präsidenten Michail
Saakaschwili weiter militärisch ausrüsten, sagte Lawrow.
Er verwies darauf, dass die Europäische Union
eine Kommission zur Ermittlung des Südossetien-Konfliktes gebildet
hatte. Moskau arbeite mit dieser Kommission zusammen und möchte,
dass diese Kommission die Rolle jener Staaten klärt, die Georgien
mit Waffen versorgt hatten. Auch sollte sie überprüfen, ob die
Waffenlieferungen legal waren.
Die Anzahl und die Qualität der Waffen, die
Georgien im August-Konflikt eingesetzt habe, spräche dafür, „dass es
keine Polizei-, sondern eine regelrechte Armeeoperation gewesen war,
die die Form einer Aggression angenommen hatte“, führte der
russische Minister aus.
05.04.2009 RIA
Novosti
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| NATO fordert von Russland
Verzicht auf Anerkennung von Südossetien und
Abchasien |
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Strassburg, Die NATO hat Russland ein
weiteres Mal aufgefordert, die Anerkennung von Südossetien und
Abchasien rückgängig zu machen.
"Wir verurteilen die Anerkennung von Südossetien
und Abchasien als unabhängige Staaten durch Moskau und fordern eine
Revision dieser Entscheidung", heißt es in dem am Samstag in
Straßburg veröffentlichten Kommunique des Jubiläumsgipfels der
Allianz. "Diese Anerkennung läuft den grundlegenden Werten und
Prinzipien des NATO-Russland-Rates, Prinzipien der Organisation für
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), auf die sich die
europäische Sicherheit gründet, sowie den Resolutionen des
Weltsicherheitsrates über die territoriale Integrität Georgiens
zuwider", wurde in dem Papier betont.
Die NATO brachte ihre Besorgnis über russische
Pläne zum Ausdruck, die militärische Präsenz in diesen "Regionen
Georgiens" auszubauen. Russland will in Südossetien und Abchasien
Militärstützpunkte mit jeweils 3700 Soldaten
stationieren.
Zugleich äußerte die Allianz die Hoffnung, dass
Sitzungen des NATO-Russland-Rates auf der Ministerebene noch vor
Sommer 2009 wiederaufgenommen werden.
Brüssel bekräftigte auch sein Bestreben, die
ehemaligen Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien in das Bündnis
aufzunehmen, nachdem beide Länder die von der NATO gestellten
Bedingungen erfüllt haben. "In Bukarest hatten wir beschlossen, dass
die Ukraine und Georgien NATO-Mitglieder werden, und wir bekräftigen
jetzt diese Entscheidung ... Die nordatlantische Allianz will Kiew
und Tiflis jegliche Hilfe im Interesse politischer und ökonomischer
Reformen erweisen, damit beide Länder den erforderlichen
NATO-Standards gerecht werden", heißt es in dem
Kommunique.
04.04.2009 RIA
Novosti
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| "Gazeta.Ru": Weißrussland
vertagt Anerkennung Abchasiens und
Südossetiens |
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Entgegen Versprechungen wird das weißrussische
Parlament die Anerkennung Abchasiens und Südosstiens auf seiner
Frühjahrstagung nicht erörtern, schreibt die Internetzeitung
"Gazeta.Ru" am Montag.
Die Anfrage um Anerkennung Abchasiens und
Südosstiens an das weißrussische Parlament befindet sich seit Ende
des vergangenen Jahres in Minsk und in welchem Stadium, ist
unbekannt.
Auf der Tagesordnung der Frühjahrstagung der
Unterkammer des weißrussischen Parlaments, die am 2. April beginnt,
steht diese Frage nicht.
Der Politologe Fjodor Lukjanow bewundert
"Lukaschenkos Kunst, sich zu drehen und zu winden". "Von Anfang an
war klar, dass er die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien
nicht will: Ebenso wie die anderen Führer der ehemaligen
Sowjetrepubliken wünscht er keine Legitimierung eines Präzedenzfalls
der gewaltsamen Grenzneuziehung. Außerdem wäre die Anerkennung
seitens Lukaschenkos ein viel zu offenkundiger Schritt auf Russland
zu, und das will er ebenfalls nicht", schreibt der
Experte.
Ende März hatte Minsk von der EU eine Einladung
zum Programm "Östliche Partnerschaft" bekommen (bis 2013 sollen
sechs ehemalige Sowjetrepubliken - Aserbaidschan, Armenien,
Weißrussland, Georgien, Moldawien und die Ukraine - von der EU 600
Millionen Euro erhalten).
Brüssel hat seinen Ton gegenüber der
weißrussischen Regierung merklich gemildert, und Lukaschenko sieht
sich in einer Situation, in der er Geld sowohl von Russland als auch
von der Europäischen Union bekommen kann.
"Das ist Lukaschenkos übliches Spiel, an den
Nerven sowohl Russlands als auch der EU zu zerren", vermerkt
Lukjanow. Russland werde Weißrussland finanziell nicht bestrafen,
"aber es bei Gelegenheit daran erinnern", so Alexej Wlassow,
Generaldirektor des Moskauer Informations- und Analysezentrums für
Studien der sozialpolitischen Prozesse im postsowjetischen Raum. Wie
er hervorhebt, wird die Anerkennung von Abchasien und Südossetien im
weißrussischen Parlament nur bei einem radikalen Wandel der
Situation zur Erörterung kommen.
Die Taktik der Verzögerung einer heiklen Frage
kann Früchte tragen. "Erst vor einem halben Jahr war die Anerkennung
der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien für die russischen
Behörden eine Frage des eigenen Prestiges, jetzt aber wird sie schon
zu einer Nebenfrage", so Lukjanow.
02.04.2009 RIA
Novosti
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