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1. Vorsitzender Eugen W. Krammig, Am Maintor 8, 63456 Hanau - Steinheim am Main
Tel: 0171 / 62 10 121 Fax: 06181 / 650573

Wirtschaft

Das Land in Abchasien und Georgien waren innerhalb der Sowjetunion durch subtropische landwirtschaftliche Erzeugnisse und Schwerindustrielle Produktion von großer Bedeutung. In diesen beiden Ländern liegen eine der größten Manganlagerstätten der Welt sowie die größten Lagerstätten von Barit (für Computerchips).

Daneben wurden Kohle, Eisenerz, Molybdän, Zink sowie Mineralwasserquellen genutzt. Es existieren kleinere Vorkommen von Erdöl, Erdgas und Gold.

Auch Geothermische Energie (Erdwärme) ist vorhanden und wurde als Fernwärme und zur Gewinnung von Strom genutzt. Durch den Krieg wurden viele Industrieanlagen in Schutt und Asche gelegt. Die Zerstörung wurde wie nach einem Plan beim Rückzug der georgischen Truppen aus dem Land vollzogen. Deshalb ist Abchasien auch auf Fremdlieferungen in Sachen Strom von Russland sehr darauf angewiesen. Das selbe ist bei den Treibstoffen, Erdöl ist zwar da, kann nur nicht gewonnen und verarbeitet werden. Hinzu kommt noch die Blockade, die verhindert, das Maschine und Ersatzteile in das Land kommen.

Die Produktionen in kleinen Ausmaßen hat begonnen bei der Getränkeindustrie mit einem kleinen Handelsabkommen einer italienischen Firma, die den abchasischen Wein verarbeitet. Auch gibt es Kooperationen in der Verarbeitung in der Holzindustrie. Die Mineralindustrie funktioniert weitgehend wieder und erweitert mit mehreren Geschmacksmischungen ihr Programm. Durch die Einschränkungen auf dem Schwarzen Meer und durch die Zerstörung der Fischereiflotte kann nur bedingt der Fisch aus dem Schwarzen Meer geholt werden, doch die Verarbeitende Fischereiindustrie arbeitet wieder.

Auch der Bereich Tourismus ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Leider können größtenteils nur russische oder ehemalige GUS Bürger fast ohne Probleme das Land betreten, für den westlichen Tourismus ist das Land unerreichbar. Trotzdem arbeiten die Kuranstalten in Gagra und Pitsunda wieder. Das Augenmerk liegt hierbei bei den warmen Schwefelquellen und den Moor- und Schlammpackungen für einzelne Krankheiten. Auch die Sehenswürdigkeiten am Ritza See, die große Tropfsteinhöhle in Nevy Avon, die Klosteranlage und die heiligen Stätten laden ein.

 

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