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Wirtschaft
Das Land in Abchasien und Georgien waren innerhalb
der Sowjetunion durch subtropische landwirtschaftliche
Erzeugnisse und Schwerindustrielle Produktion
von großer Bedeutung. In diesen beiden Ländern
liegen eine der größten Manganlagerstätten der
Welt sowie die größten Lagerstätten von Barit
(für Computerchips).
Daneben wurden Kohle, Eisenerz, Molybdän, Zink
sowie Mineralwasserquellen genutzt. Es existieren
kleinere Vorkommen von Erdöl, Erdgas und Gold.
Auch Geothermische Energie (Erdwärme) ist vorhanden
und wurde als Fernwärme und zur Gewinnung von
Strom genutzt. Durch den Krieg wurden viele Industrieanlagen
in Schutt und Asche gelegt. Die Zerstörung wurde
wie nach einem Plan beim Rückzug der georgischen
Truppen aus dem Land vollzogen. Deshalb ist Abchasien
auch auf Fremdlieferungen in Sachen Strom von
Russland sehr darauf angewiesen. Das selbe ist
bei den Treibstoffen, Erdöl ist zwar da, kann
nur nicht gewonnen und verarbeitet werden. Hinzu
kommt noch die Blockade, die verhindert, das Maschine
und Ersatzteile in das Land kommen.
Die Produktionen in kleinen Ausmaßen hat begonnen
bei der Getränkeindustrie mit einem kleinen Handelsabkommen
einer italienischen Firma, die den abchasischen
Wein verarbeitet. Auch gibt es Kooperationen in
der Verarbeitung in der Holzindustrie. Die Mineralindustrie
funktioniert weitgehend wieder und erweitert mit
mehreren Geschmacksmischungen ihr Programm. Durch
die Einschränkungen auf dem Schwarzen Meer und
durch die Zerstörung der Fischereiflotte kann
nur bedingt der Fisch aus dem Schwarzen Meer geholt
werden, doch die Verarbeitende Fischereiindustrie
arbeitet wieder.
Auch der Bereich Tourismus ist in den letzten
Jahren sprunghaft gestiegen. Leider können größtenteils
nur russische oder ehemalige GUS Bürger fast ohne
Probleme das Land betreten, für den westlichen
Tourismus ist das Land unerreichbar. Trotzdem
arbeiten die Kuranstalten in Gagra und Pitsunda
wieder. Das Augenmerk liegt hierbei bei den warmen
Schwefelquellen und den Moor- und Schlammpackungen
für einzelne Krankheiten. Auch die Sehenswürdigkeiten
am Ritza See, die große Tropfsteinhöhle in Nevy
Avon, die Klosteranlage und die heiligen Stätten
laden ein.
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