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AKTUELLES
St. Simon Zelotes monasiery in Abkhazia
Zu einem gemeinsamen Gespräch trafen sich in dieser Woche der Patriarch Aplia Wissarion (rechts) von der abchasischen orthodoxen Kirche mit dem Steinheimer Popen Wladislav (Eugen W. Krammig), zusammen. Krammig auch Präsident des Int. Abkhazia Fonds war der erste Priester, der nach 100 Jahren in der Taufkirche des Heiligen Simon Kananite (aus dem 6.
Jahrhundert) im Kloster Monastir in Nevy Avon in Abchasien, zum Priester im Jahre 2001, geweiht wurde. Gegenstand der Gespräche war der Krieg zwischen Georgien, Ossetien und Abchasien in diesen Tagen. Die abchasischen orthodoxe Kirche hatte sich im Jahre 2000 von der georgisch orthodoxen Kirche getrennt und sich der russisch orthodoxen Kirche wieder angeschlossen. Bis zum Jahre
2005 herrschte in Georgien offiziell keine Religionsfreiheit und sie spaltete sich zudem noch von der russisch Kirche ab. Seit dem Jahre 2000 baut die abchasischen Kirche wieder die Gebäude und Einrichtungen aus. Seit dem Jahre 1993, dem Kriegsende mit Georgien wurden Flüchtlinge aus Abchasien, Armenien, Ossetien, Tschetchenien, Adscharien und vielen anderen Ländern betreut und versorgt. Das Kloster Monastir in Nevy Avon wurde renoviert und hat den Unterricht für angehende Schüler, Mönche und Priester begonnen. Das größte Problem in diesen Tagen ist die Versorgung der Flüchtlinge aus Ossetien und dem Kodori Tal und die Wiedererrichtung der Einrichtungen in diesen umkämpften Gebieten und den Wiederaufbau der Friedhöfe die im Krieg zerstört wurden.

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