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1. Vorsitzender Eugen W. Krammig, Am Maintor 8, 63456 Hanau - Steinheim am Main
Tel: 0171 / 62 10 121 Fax: 06181 / 650573


AKTUELLES

Georgien Geschichte

Stand: Januar 2004 3000 -1500 v.Chr. Kura-Araxes- und Trialeti-Kultur

6. Jh.v.Chr Georgische Königreiche Kolchis im Westen und Iberien im Osten

3. Jh. Die Sassaniden drängen die Römer aus dem Kaukasusraum zurück

337 Christentum wird Staatsreligion in Georgien

450 - 500 Regierungszeit von König Wachtang Gorgassali, Tiflis wird Hauptstadt. Autokephalie der georgischen Kirche

5.-6.Jh. Kämpfe zwischen Byzanz und Persien um die Vorherrschaft in Georgien bis 975 Herrschaft der Araber über georgische Kleinstaaten

1074 - 1080 Seldschuken ziehen plündernd durch Georgien

1089 - 1125 David IV, "der Erbauer": Befreiung Georgiens von den Seldschuken, Beginn der Blütezeit des mittelalterlichen Georgien

1184 - 1213 Königin Tamara: Höhepunkt und Ausklang der georgischen Blütezeit

seit 1220 Mongolische Einfälle

16. - 18. Jh. Osmanen und Perser kämpfen um die Vorherrschaft in Georgien

1783 Der von Persien und dem Osmanischen Reich bedrängte König Irakli II unterstellt sich der Schutzherrschaft der russischen Zarin Katharina II

1801 Annexion durch Russland, Ende eigener Monarchie und Autokephalie

1917 Nach der Oktoberrevolution bilden Georgien, Armenien und Aserbaidschan zunächst eine transkaukasische Vereinigung ("Sejm"); das Deutsche Reich unterstützt die Bildung eines "Kaukasusblocks" mit Georgien als Zentrum und entsendet 3.000 Soldaten

26.05.1918 Unabhängigkeitserklärung Georgiens; im Oktober 1918 Rückzug der deutschen Truppen

25.02.1921 Rote Armee besetzt Georgien, Ende der Unabhängigkeit; Transkaukasische SSR aus Georgien, Armenien und Aserbaidschan

1936 Georgien wird eigene Unionsrepublik (Georgische SSR) in der UdSSR

März 1989 Demonstrationen gegen Kommunistische Partei (KP) und für Unabhängigkeit; Niederschlagung einer Demonstration in Tiflis mit 19 Toten im April führt zur Ablösung des KP-Chefs Patiaschwili

23.11.1989 Beginn der Sezessionsversuche in Südossetien

28.10.1990 Wahlen zum Obersten Sowjet Georgiens: Block "Runder Tisch" Gamsachurdias erhält Mehrheit; Ministerpräsident Sigua (erste nicht-kommunistische Regierung)

09.04.1991 Unabhängigkeitserklärung

26.05.1991 Swiad Gamsachurdia wird Präsident

22.12.1991 Beginn des Aufstandes gegen Gamsachurdia (Kitowani und Sigua)

25.12.1991 Georgien erlangt mit Auflösung der UdSSR die staatliche Unabhängigkeit

06.01.1992 Sieg von Sigua und Kitowani, Präsident Gamsachurdia flieht nach Grosnyj

05.03.1992 Einsetzung eines Staatsrates unter Vorsitz von Schewardnadse

24.06.1992 Russisch-georgisch-ossetische Waffenstillstandsvereinbarung von Sotschi

23.07.1992 Abchasien erklärt sich für unabhängig

14.08.1992 Einmarsch georgischer Truppen in Abchasien, Beginn des Krieges

11.10.1992 Schewardnadse wird Staatspräsident

30.09.1993 Vollständige Niederlage der georgischen Kräfte in Abchasien

08.10.1993 Beitritt Georgiens zur Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)

07.11.1993 Niederschlagung des Aufstandes der Anhänger des gestürzten Präsidenten Gamsachurdia gegen Schewardnadse mit russischer Hilfe

14.05.1994 Waffenstillstand in Abchasien

24.08.1995 Georgisches Parlament verabschiedet neue, demokratische Verfassung

29.08.1995 Schewardnadse entgeht nur knapp einem Attentat

05.11.1995 Erste demokratische Parlaments- und Präsidentschaftswahlen: Schewardnadse wird als Präsident bestätigt

25.11.1995 Neue Verfassung tritt in Kraft

19.11.1997 In Genf konstituiert sich unter der Ägide der Vereinten Nationen ein erweiterter Verhandlungsrahmen zur Intensivierung des Abchasien-Friedensprozesses ("Genfer Prozess")

09.02.1998 Präsident Schewardnadse entgeht nur knapp einem zweiten Attentat

Mai 1998 Schwere Zusammenstöße im Gali-Distrikt in Abchasien; ca. 40.000 Georgier werden - teilweise zum zweiten Mal - vertrieben

31.10.1999 Zweite demokratische Parlamentswahlen

09.04.2000 Wiederwahl Schewardnadses zum Staatspräsidenten

Februar 2003 In Genf findet das erste hochrangige internationale Treffen zur Lösung des Abchasien-Konflikts statt

02.11.2003 Dritte Parlamentswahlen von Unregelmäßigkeiten und Fälschungen überschattet

22.11.2003 Demonstranten unter Führung von Saakaschwili, Burdschanadse und Schwania drängen Präsident Schewardnadse aus dem Parlament, dessen konstituierende Sitzung scheitert

22./23.11.2003 In Tiflis und anderen Landesteilen versammeln sich Hunderttausende zu friedlichen Protesten gegen die Parlamentswahlen und die Regierung Schewardnadse

23.11.2003 Staatspräsident Schewardnadse tritt zurück, Parlamentssprecherin Nino Burdschanadse wird zur amtierenden Staatspräsidentin

04.01.2004 Micheil Saakaschwili wird mit überwältigender Mehrheit zum neuen Präsidenten Georgiens gewählt. Amtseinführung am 25.01.2004

erschienen: Freitag 23.01.04

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=9&land_id=49

SPENDENKONTO:
Frankfurter Volksbank
KONTO: 50 29 0 66
BLZ: 50 19 00 00

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