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Der Tod - die Ermordung von Aslan Maschadow
Der Tod - die Ermordung von Aslan Maschadow hat die Völker des Kaukasus erschüttert. Laut der OSZE wurde Aslan Maschadow von seinem Volk den Tschetschenen demokratisch gewählt. Er wollte für sein Land Freiheit und Frieden, doch wie üblich sind die Tötung von Aslan, Zeit und Umgebung offen. Die russische Regierung vertuscht wie vieles auch diese Hintergründe und die Wahrheit. Unter Boris Jelzin hatte Maschadov mit dem damaligen General Alexander Lebed den Friedensvertrag unterschrieben, eingehalten wurde dieses Schriftstück von Russland nie.
Der 54 jährige Machadov hatte immer wieder versucht, den seit 10 Jahren andauernden Konflikt mit Verhandlungen zu beenden. Doch Präsident Wladimir Putin schlug alle Angebote mit den Worten ab, mit Terroristen werde nicht verhandelt. Zuletzt sorgte eine von Maschadov zum Jahresbeginn verkündete einseitige Waffenruhe für Aufsehen.
Der Berufsoffizier Maschadov stieg in der Sowjetarmee bis zum Oberst auf. Im Jahre 1992 ging er in seine Heimat Tschetschenien, die sich unter Präsident Dschochar Dudajew von Russland abspalten wollte. Nach dem ersten Kriegmit Moskau und einem Friedensvertrag wurde Maschadov 1997 zum Präsidenten gewählt. Er konnte später nicht verhindern, das radikale Führer wie Bassajew das islamische Schari- Gericht einführten und sich selbst und ihre Truppen durch Drogenhandel und Entführungen finanzierten.
Seit Ausbruch des zweiten Tschetschenien - Krieges im Jahre 1999 lebte Maschadov im Untergrund. Auf seinem Kopf war eine Prämie von 100.000 Rubel rund 10 Millionen Dollar ausgesetzt.
Es ist und bleibt ein Mord, die Demokratie des Westens hat versagt, in einem Land, das geografisch mit zu Europa gezählt werden kann. Wer hierbei als Seperatist oder Terrorist benannt werden muss, muss die Demokratie selber entscheiden, doch Tschetschenien hat es nicht geholfen, es hat die Türen nach mehr Toden nur noch weiter aufgeschlagen.
Pope Wladislav 08.03.05
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